Straßensanierungen und Neubau 2018

Mittwoch, 10. Oktober 2018

Auch im Jahr 2018 tut sich im Straßenbau einiges. Im Frühjahr beschloss der Straßenausschuss wieder verschiedene Bau- und Sanierungsprojekte. Das größte Vorhaben in diesem Bereich ist wohl die Sanierung und Verbreiterung der Sportplatzstraße westlich der gerade im Bau befindlichen Aufbahrungshalle bzw. Friedhofserweiterung. Dieses Projekt wurde vorgezogen, da man für die Bauarbeiten auch neue Leitungen legen musste und die Neugestaltung des gesamten Areals eine breitere Fahrbahn und eine neue Asphaltdecke notwendig machten. Dieses Projekt ist mit knapp 74.000 Euro das Größte in diesem Jahr.

 

In diesem Bereich entsteht auch ein Parkplatz mit etwa 80 Stellplätzen, welcher für Veranstaltungen im Turnsaal, am Gemeindeplatz, für Fußballspiele oder ähnliches genutzt werden kann. Somit sollte sich das Parkplatzproblem, das durch den Bau des altersgerechten Wohnens gegenüber dem Gemeindeplatz entstanden ist, wieder entschärfen. Da dieser Parkplatz mit etwa 150.000 Euro das Budget des Straßenausschusses sprengen würde, verständigte man sich auf eine Integrierung in das Projekt Friedhofserweiterung.

Um den neuen EuroSpar, die geplante Wohnanlage und die Friedhofserweiterung an die Landesstraße und Sportplatzstraße anzubinden, entstand eine neue Straße, der „Traunuferweg“ heißen wird. Viele haben sicherlich bemerkt, dass es auch auf der Landstraße Bautätigkeit gibt. Hier wird für die Zufahrt zum Markt ein Linksabbiegestreifen samt Verbreiterung und Gehsteig errichtet.

 

Die Sanierung der Asphaltdecke auf einer Länge von 40 Metern über die Brücke Hacklbergsiedlung/Weyerstraße – mit einem Auftragsvolumen von etwa 12.000 Euro - wurde ebenfalls beschlossen.

 

Ein weiteres Projekt ist die Sanierung auf dem Stück Michlrathner-Stefflrathner in Grassing. Diese wurde bereits mehrfach verschoben und duldete auch deshalb keinen Aufschub mehr. Die Kosten belaufen sich auf rund 46.000 Euro. Hier wurde Mitte September mit den Bauarbeiten begonnen. Auch wenn es einige gibt, die kritisieren, hier würden „nur“ Bauern fahren und die Frequenz niedrig sein, gehen wir diesen Weg konsequent weiter. Viele Straßen im Umland wurden Ende der Siebzigerjahre das letzte Mal saniert und wir sehen hier dringenden Bedarf. Zwar werden auch in den Wohngebieten weiterhin Straßen saniert, ein weiteres Augenmerk liegt jedoch auch auf vermeintlich unwichtigen Straßenabschnitten im Weißkirchner Umland. Denn durch die Zunahme des Verkehrs - insbesondere durch LKW und landwirtschaftliche Maschinen - sind diese Abschnitte zum Teil wirklich dringend sanierungsbedürftig. Auch deswegen, weil die Fahrzeuge weitaus größer und schwerer sind als zur damaligen Zeit.

 

Die Liste der zu reparierenden Straßen ist lang und es kommen immer wieder Anfragen zwecks Sanierungen hinzu. Hierzu ist anzumerken, dass alle Anfragen mit Sachverständigen besichtigt und in die Reihung mit aufgenommen bzw. vom Straßenausschuss gereiht werden. Die Umsetzung kann natürlich einige Zeit in Anspruch nehmen, da durch die Budgetknappheit der vergangenen Jahre der Zustand vieler Straßen in Weißkirchen eher schlecht ist.

 

An dieser Stelle sei auch dem Bauhof für den unermüdlichen Einsatz in der Straßenerhaltung gedankt. Die Mitarbeiter sorgen dafür, dass kleinere Schäden fachmännisch in so kurzer Zeit wie möglich behoben werden.