{"id":20113,"date":"2024-03-07T13:43:01","date_gmt":"2024-03-07T12:43:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fpoe-ooe.at\/?p=20113"},"modified":"2024-03-07T13:43:01","modified_gmt":"2024-03-07T12:43:01","slug":"familien-staerken-zukunft-sichern-jetzt-die-petition-unterschreiben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fpoe-weisskirchen.at\/fpoeoe2023\/familien-staerken-zukunft-sichern-jetzt-die-petition-unterschreiben\/","title":{"rendered":"Familien st\u00e4rken \u2013 Zukunft sichern &#8211; Jetzt die Petition unterschreiben"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\tKinderreichtum wird durch die Partnerschaft von Mann und Frau erm\u00f6glicht. Das Familienbild \u201eMutter, Vater, Kinder\u201c ist f\u00fcr uns keine Variante von gestern. Es ist f\u00fcr uns das Ideal und der Ausgangspunkt f\u00fcr alle anderen Familienvarianten, die sich im Laufe des Lebens entwickeln k\u00f6nnen. Kinder sind ein kostbares Geschenk und zweifellos die Gestalter unserer Zukunft. Sie werden in verschiedene Lebensrealit\u00e4ten hineingeboren. Sie und ihre Eltern brauchen f\u00fcr besondere Situationen ein breites Spektrum an Unterst\u00fctzung und F\u00f6rderung.<\/p>\n<p><strong>Hier kann die Petition unterzeichnet werden: <a href=\"https:\/\/www.fpoe.at\/familien-staerken\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.fpoe.at\/familien-staerken<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Zukunftsweisende Familienpolitik ist verantwortlich f\u00fcr das harmonische Zusammenleben aller Geschlechter und Generationen, denn die Familie bildet das Fundament unserer Gesellschaft und ist entscheidend f\u00fcr unsere Zukunft. Die derzeitigen politischen Rahmenbedingungen tragen nicht ausreichend zur St\u00e4rkung der Familie als Grundpfeiler unserer Gesellschaft bei.<\/p>\n<p><b>Der aktuelle Generations and Gender Survey, durchgef\u00fchrt vom \u00d6sterreichischen Institut f\u00fcr Familienforschung an der Universit\u00e4t Wien in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen, kommt zu dem folgenschweren Ergebnis<\/b>, dass knapp ein Drittel von 8000 Befragten den eigenen Kinderwunsch ge\u00e4ndert hat oder sich diesbez\u00fcglich unsicher f\u00fchlt.<sup>1<\/sup><\/p>\n<p>Insgesamt geht der Kinderwunsch dramatisch zur\u00fcck: im Zeitraum zwischen 2009 und 2023 ist eine Reduktion von 2,1 auf 1,68 Kinder festzustellen. Vor allem die\u00a0<b>Belastung durch die Rekordteuerung der letzten Jahre<\/b>\u00a0sei auffallend hoch und steht laut Forschern in direktem Zusammenhang mit einem zur\u00fcckgehenden Kinderwunsch.<sup>2<\/sup>\u00a0Problematisch ist auch die\u00a0<b>weiterhin nicht funktionierende Vereinbarkeit von Familie und Beruf<\/b>; durch gezielte Lenkungsma\u00dfnahmen wird Sorgearbeit, die fr\u00fcher im Familienumfeld geleistet wurde, zunehmend von staatlichen Einrichtungen \u2013 mit unzureichendem Angebot &#8211; \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Zukunftssorgen und wenig Vertrauen in die derzeitige Frauen- und Familienpolitik hindern junge Frauen und ihre Partner den Wunsch nach Familie mit Kindern tats\u00e4chlich in die Realit\u00e4t umzusetzen. Sie haben die berechtigte Sorge, dass die Entscheidung zugunsten von Kindern und f\u00fcr Familie zu pers\u00f6nlichen, finanziellen oder beruflichen Nachteilen f\u00fchren wird.<\/p>\n<p><b>Es muss wieder attraktiv werden, eine Familie zu gr\u00fcnden, auch mit mehr als einem Kind.<\/b>\u00a0\u00a0Daf\u00fcr braucht es eine nachhaltige Familienpolitik, die sich\u00a0 aktiv daf\u00fcr einsetzt, diese \u00c4ngste zu minimieren und hier vorbeugt, indem sie konkrete Unterst\u00fctzungen f\u00fcr Familien in allen Lebenslagen bereitstellt.\u00a0<b>Richtige Familienpolitik ist eine solche, die den Familien sp\u00fcrbar hilft und der Gesellschaft langfristig Stabilit\u00e4t verleiht.<\/b><\/p>\n<p>Es ist daher entscheidend, dass Familienmitglieder, die sich um die F\u00fcrsorge k\u00fcmmern, umfassende Unterst\u00fctzung erhalten. Gleicherma\u00dfen m\u00fcssen berufst\u00e4tigen Eltern ausreichend qualitativ hochwertige und leistbare Kinderbetreuungsm\u00f6glichkeiten angeboten werden, welche sich zwingend an den Bed\u00fcrfnissen der Familien orientieren m\u00fcssen. Die Wahlfreiheit zwischen famili\u00e4rer und externer Betreuung muss erm\u00f6glicht und umfassend unterst\u00fctzt werden. Das gilt auch f\u00fcr die Pflege von \u00e4lteren oder beeintr\u00e4chtigten Angeh\u00f6rigen, wer hier die Betreuung und Pflege \u00fcbernimmt muss daf\u00fcr eine dementsprechende finanzielle oder pensionstechnische Anerkennung erhalten.<\/p>\n<p>Vor allem Alleinerziehende sind auf eine breite Unterst\u00fctzung in der Familienarbeit angewiesen. Nur wenn es gelingt, dass wir mit ausreichend familienpolitischen F\u00f6rderungen Frauen unterst\u00fctzen, die sich allein um ihre Kinder k\u00fcmmern m\u00fcssen, ist es m\u00f6glich, dass wir die omnipr\u00e4sente Frauenarmut \u2013 583.000 gelten in \u00d6sterreich als armutsgef\u00e4hrdet, 95.000 sind massiv von Armut betroffen &#8211; verringern<sup>3<\/sup><\/p>\n<h2>Als politische Lobby f\u00fcr die \u00f6sterreichischen Familien fordern wir:<\/h2>\n<div class=\"row\">\n<div class=\"col-lg-6\">\n<div id=\"c53109\" class=\"content-element\">\n<div>\n<ul>\n<li>\u00d6ffentlichkeitswirksame Kampagnen zur positiven Besetzung von Familien<\/li>\n<li>Familiengr\u00fcndung attraktiv f\u00f6rdern<\/li>\n<li>Ausr\u00e4umen von Benachteiligungen, Kinder d\u00fcrfen nicht zu pers\u00f6nlichen, finanziellen oder sozialen Nachteilen f\u00fchren<\/li>\n<li>Breiteres Unterst\u00fctzungsangebot f\u00fcr Familien, die ein Kind mit Behinderung erwarten bzw. haben<\/li>\n<li>Kostenfreie Fruchtbarkeitsuntersuchungen f\u00fcr Frauen und M\u00e4nner, um Bewusstsein zu schaffen, wie lange ein Kinderwunsch noch verwirklicht werden kann<\/li>\n<li>Kostenfreier Zugang zu hochwertigen medizinischen Dienstleistungen im Sinne des Fortpflanzungsmedizingesetzes bei unerf\u00fclltem Kinderwunsch (zB Invitrofertilisation)<\/li>\n<li>Alleinerziehende und Eltern von Mehrlingskindern besser unterst\u00fctzen<\/li>\n<li>Verst\u00e4rkte Unterst\u00fctzung f\u00fcr Eltern von Kindern mit k\u00f6rperlicher und\/oder geistiger\u00a0Beeintr\u00e4chtigung oder erh\u00f6htem Betreuungsbedarf in allen Belangen<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"col-lg-6\">\n<div id=\"c53111\" class=\"content-element\">\n<div>\n<ul>\n<li>Anspruch auf Wochen- und Kinderbetreuungsgeld f\u00fcr jedes Kind in voller H\u00f6he<\/li>\n<li>Vier volle Jahre Kindererziehungszeit im Pensionskonto f\u00fcr jedes Kind anrechnen<\/li>\n<li>Wahlfreiheit der Kinderbetreuung mindestens bis zum dritten Lebensjahr. Die familieninterne Kinderbetreuung soll finanziell unterst\u00fctzt werden.<\/li>\n<li>Berndorfer Modell fl\u00e4chendeckend umsetzen (Familien, die Kinder selbst betreuen, erhalten von der Gemeinde\/Land\/Bund) eine Aufzahlung zum Kinderbetreuungsgeld bis zur H\u00f6he der Mindestsicherung f\u00fcr Alleinstehende.<\/li>\n<li>Pflege von Angeh\u00f6rigen zumindest angemessen pensionstechnisch honorieren, denn Care-Arbeit (Pflege und Erziehung) ist in \u00d6sterreich nach wie vor weiblich<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/p>\n<p><sup>1<\/sup>\u00a0https:\/\/science.apa.at\/power-search\/5502801823916593251<br \/>\n<sup>2<\/sup>\u00a0Vgl. Ebd.<\/p>\n<p><sup>3<\/sup>\u00a0Standard, S. 8, 23.2.2024 \u201eKampf gegen Frauenarmut\u201c\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kinderreichtum wird durch die Partnerschaft von Mann und Frau erm\u00f6glicht. 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