{"id":20135,"date":"2024-03-12T14:57:22","date_gmt":"2024-03-12T13:57:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fpoe-ooe.at\/?p=20135"},"modified":"2024-03-12T14:57:22","modified_gmt":"2024-03-12T13:57:22","slug":"mobilitaetspreis-2024-mobilitaet-nachhaltig-verbessern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fpoe-weisskirchen.at\/fpoeoe2023\/mobilitaetspreis-2024-mobilitaet-nachhaltig-verbessern\/","title":{"rendered":"Mobilit\u00e4tspreis 2024: \u201eMobilit\u00e4t nachhaltig verbessern\u201c"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t<strong>Zum zwanzigsten Mal wird vom Land O\u00d6, dem Verkehrsclub VC\u00d6 und den \u00d6BB in Ober\u00f6sterreich der Mobilit\u00e4tspreis verliehen. Dabei werden Ideen f\u00fcr nachhaltige Mobilit\u00e4t gesucht: Weniger Stau, L\u00e4rm und Abgase. Kreative Konzepte sollen die Mobilit\u00e4t nachhaltig verbessern. Fahrgemeinschaften, Alltagswege mit Fahrrad, \u00d6ffis oder zu Fu\u00df \u2013 es soll dieses Potenzial genutzt werden. Vorteile bringt es f\u00fcr die Gesellschaft, aber auch f\u00fcr alle Einzelnen. Ziel sei die Kosten der Mobilit\u00e4t zu senken, was der Freiheit der Verkehrsmittelwahl mit mehr Offis und einer guten Rad-Infrastruktur gelingen kann. Infrastruktur-Landesrat Mag. G\u00fcnther Steinkellner will mehr Anreize schaffen, um auf Ober\u00f6sterreichs Stra\u00dfen den Autoverkehr \u2013 wo es m\u00f6glich ist \u2013 zu senken. \u201eProjekte k\u00f6nnen bis zum 29. Mai eingereicht werden\u201c, sollen mittels innovativer Ideen die Ober\u00f6sterreicher dazu gebracht werden, den Weg zur Arbeit per \u00d6ffi oder Rad zur\u00fcckzulegen. <\/strong><\/p>\n<p>Derzeit teilen sich beim Arbeitsweg durchschnittlich 106 Pendler auf 100 Autos auf. \u201eW\u00fcrde es uns gelingen, dass wir diesen Durchschnitt von 1,06 auf 1,2 Personen zu senken, g\u00e4be es keinen Stau mehr\u201c, nennt Steinkellner Zahlen eines durchschnittlichen Werktags: Etwa 65,5 Prozent aller Wege legen die Menschen in Ober\u00f6sterreich mit dem Auto zur\u00fcck. \u201eEs ist somit nach wie vor das wichtigste Fortbewegungsmittel in unserer Gesellschaft.\u201c Das Potenzial f\u00fcr Fahrgemeinschaften sei am Arbeitsweg besonders gro\u00df. Betriebe und Unternehmen k\u00f6nnen Anreize setzen, dass Fahrgemeinschaften gebildet werden, durch Apps, Informationen und Belohnungen. Auch das Potenzial f\u00fcr den Radverkehr ist am Arbeitsweg gro\u00df: Jeder dritte Arbeitsweg ist k\u00fcrzer als f\u00fcnf Kilometer. Betriebe und Unternehmen k\u00f6nnen ihre Besch\u00e4ftigten mit Jobr\u00e4dern unterst\u00fctzen, mit Belohnungen, und wesentlich sind nat\u00fcrlich auch sichere Fahrradabstellpl\u00e4tze und Duschm\u00f6glichkeiten. \u201eMa\u00dfnahmen in diesem Bereich w\u00fcrden wesentlich zur Verbesserung der Verkehrssituation unter der Woche beitragen.\u201c<\/p>\n<p><em>Viele Fahrrad-Haushalte, wachsende Anzahl an Jahreskarten f\u00fcr \u00d6ffentlichen Verkehr <\/em><\/p>\n<p>Bereits 80 Prozent der ober\u00f6sterreichischen Haushalte verf\u00fcgen \u00fcber mindestens ein funktionst\u00fcchtiges Fahrrad oder Elektro-Fahrrad, wie die Mobilit\u00e4tserhebung des Landes Ober\u00f6sterreich zeigt. Jeder 6. Haushalt hat ein Elektro-Fahrrad, mit dem auch l\u00e4ngere Distanzen oder Steigungen leichter und einfacher zu bew\u00e4ltigen sind. Im Jahr 2022 hatte jede f\u00fcnfte Person in Ober\u00f6sterreich eine Zeitkarte f\u00fcr den \u00d6ffentlichen Verkehr. Seither ist die Zahl der Klimaticket-Inhaber deutlich gestiegen. Insgesamt haben bereits mehr als 80.000 ein Klimaticket \u00d6sterreich, Ober\u00f6sterreich oder Regional. Klarer Spitzenreiter zur Schule oder Uni sind mit 42 Prozent die \u00d6ffis, 23 Prozent gehen zu Fu\u00df, f\u00fcnf Prozent nutzen das Fahrrad.<\/p>\n<p>Insgesamt wird das Pendeln mit dem Fahrrad zunehmend beliebter. So hat gegen\u00fcber dem Jahr 2012 die Zahl der mit dem Fahrrad nach Linz zur Arbeit Pendelnden immerhin um gut 70 Prozent zugenommen. Beim Ballungsraum Linz ist gut zu sehen, dass die Bev\u00f6lkerung Verbesserungen beim Bahnangebot annimmt. Weiterer wirksamer Anreiz zum seit dem Jahr 2016 bestehenden S-Bahnsystem sei das \u00d6ffi-Jobticket: Aber laut Daten aus der Mobilit\u00e4tserhebung k\u00f6nnten die Betriebe und Unternehmen hier noch deutlich aufholen, da nur f\u00fcnf Prozent 2022 ein \u00d6ffi-Jobticket hatten.<\/p>\n<p><em>Insgesamt sind viele Alltagswege in Ober\u00f6sterreich kurz <\/em><\/p>\n<p>Nicht nur am Arbeitsweg ist der Anteil kurzer Wege hoch: Insgesamt sind die H\u00e4lfte aller Alltagswege in Ober\u00f6sterreich k\u00fcrzer als f\u00fcnf Kilometer. Der Anteil der Alltagswege, die k\u00fcrzer als ein Kilometer sind, ist mit rund 16 Prozent viereinhalb Mal so hoch wie der Anteil der Alltagswege, die l\u00e4nger als 50 Kilometer sind. Zum Vergleich: Die durchschnittliche L\u00e4nge eines Fu\u00dfweges ist 1,7 Kilometer, die durchschnittliche Distanz mit dem Fahrrad, wenn es als Verkehrsmittel genutzt wird, betr\u00e4gt 4,4 Kilometer. Viele Autofahrten sind in Radfahrdistanz. Immerhin sechs von zehn Menschen in Ober\u00f6sterreich haben ein Lebensmittelgesch\u00e4ft in fu\u00dfl\u00e4ufiger Distanz, sieben von zehn eine Bus-Haltestelle und vier von zehn einen Bahnhof bzw. Bahn-Haltestelle. Nachhaltige Mobilit\u00e4t legt in Ober\u00f6sterreich zu Die Ober\u00f6sterreicher fahren bereits doppelt so viele Kilometer mit dem Fahrrad wie noch im Jahr 2012. Zudem werden um 20 Prozent mehr Kilometer zu Fu\u00df gegangen und um rund 50 Prozent mehr Kilometer mit dem \u00d6ffentlichen Verkehr gefahren.<\/p>\n<p>&nbsp;\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum zwanzigsten Mal wird vom Land O\u00d6, dem Verkehrsclub VC\u00d6 und den \u00d6BB in Ober\u00f6sterreich der Mobilit\u00e4tspreis verliehen. Dabei werden Ideen f\u00fcr nachhaltige Mobilit\u00e4t gesucht: Weniger Stau, L\u00e4rm und Abgase. Kreative Konzepte sollen die Mobilit\u00e4t nachhaltig verbessern. Fahrgemeinschaften, Alltagswege mit Fahrrad, \u00d6ffis oder zu Fu\u00df \u2013 es soll dieses Potenzial genutzt werden. Vorteile bringt es<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":20136,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-20135","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktuell"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fpoe-weisskirchen.at\/fpoeoe2023\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20135","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fpoe-weisskirchen.at\/fpoeoe2023\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fpoe-weisskirchen.at\/fpoeoe2023\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fpoe-weisskirchen.at\/fpoeoe2023\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fpoe-weisskirchen.at\/fpoeoe2023\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=20135"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.fpoe-weisskirchen.at\/fpoeoe2023\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20135\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fpoe-weisskirchen.at\/fpoeoe2023\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=20135"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fpoe-weisskirchen.at\/fpoeoe2023\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=20135"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fpoe-weisskirchen.at\/fpoeoe2023\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=20135"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}