{"id":20138,"date":"2024-03-13T12:07:06","date_gmt":"2024-03-13T11:07:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fpoe-ooe.at\/?p=20138"},"modified":"2024-03-13T12:07:06","modified_gmt":"2024-03-13T11:07:06","slug":"drohende-deindustriealisierung-stoppen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fpoe-weisskirchen.at\/fpoeoe2023\/drohende-deindustriealisierung-stoppen\/","title":{"rendered":"Drohende Deindustriealisierung stoppen"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t<strong>Die \u00f6sterreichische Bundesregierung steht gegenw\u00e4rtig vor Herausforderungen, die den Kurs des Landes in eine ungewisse Richtung lenken. W\u00e4hrend sich die \u00d6VP in Passivit\u00e4t \u00fcbt und bereits auf kommende Wahlk\u00e4mpfe vorbereitet, setzen die Gr\u00fcnen verst\u00e4rkt Ma\u00dfnahmen um, die die heimische Industrie zur Abwanderung zwingen k\u00f6nnten. Dies geschieht trotz einer drastischen Anhebung der Steuerlast f\u00fcr Unternehmen und die \u00f6sterreichische Bev\u00f6lkerung, die das wirtschaftliche Klima des Landes belastet, kritisieren FP\u00d6-Landesparteiobmann, Landeshauptmann-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner und NAbg. DI Gerhard Deimek in einer gemeinsamen Pressekonferenz.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Die angestrebte \u00dcberregulierung seitens der Bundesregierung, die strengere Regeln als von der EU vorgeschrieben einf\u00fchren will, wirft ernsthafte Bedenken auf. Durch das Festlegen einer Frist bis 2040 f\u00fcr die Klimaneutralit\u00e4t statt bis 2050 setzt die Regierung einen unn\u00f6tigen Druck auf die heimische Wirtschaft. Diese \u00fcberm\u00e4\u00dfige B\u00fcrokratie bremst nicht nur den Fortschritt, sondern mindert auch die Wettbewerbsf\u00e4higkeit heimischer Unternehmen, was langfristig zu einem Verlust an Innovation und Wirtschaftswachstum f\u00fchren k\u00f6nnte.<\/p>\n<p><em>\u201eDer ober\u00f6sterreichische Wohnbau, aber selbstverst\u00e4ndlich auch die Bauwirtschaft allgemein, sind ein essentieller Bestandteil der \u00f6sterreichischen Wirtschaft, die die Attraktivit\u00e4t unseres Wirtschaftsstandort enorm beeinflussen. Daher ist es notwendig, dass die Politik Voraussetzungen schafft, die einerseits das Fortbestehen dieses Wirtschaftszweiges sicherstellen, und andererseits die Innovationen und den Fortschritt f\u00f6rdern. Wenn die Wirtschaft prosperiert, die Industrie gehalten und der das technische Know-How weiterentwickelt werden kann, ist ein langfristiger Wohlstand der \u00f6sterreichischen Bev\u00f6lkerung gew\u00e4hrleistet. Gemeinsam mit einer, schon l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4lligen, steuerlichen Entlastung w\u00fcrde dies den finanziellen Druck auf die \u00d6sterreicher mindern und ihre Lebensqualit\u00e4t erheblich steigern\u201c<\/em>, betont\u00a0 Haimbuchner.<\/p>\n<p><em>\u201eDer Industrie wird die Luft zum Atmen genommen, w\u00e4hrend die Konkurrenz aus Asien immer st\u00e4rker wird. \u00dcberbordende Regulierung macht sowohl bestehenden Unternehmen als auch Neugr\u00fcndungen das Leben schwer. Besonders energieintensive Industrie muss sich einem Regime unterwerfen, das es so nur innerhalb der EU gibt<\/em>\u201c, so Deimek.<\/p>\n<p>Ein wesentlicher Bestandteil der \u00f6sterreichischen Wirtschaft ist der Wohnbau, der ma\u00dfgeblich die Attraktivit\u00e4t des Wirtschaftsstandorts beeinflusst. Die Politik muss daher Bedingungen schaffen, die das Fortbestehen dieses Wirtschaftszweiges sichern und gleichzeitig Innovationen und Fortschritt f\u00f6rdern. Eine steuerliche Entlastung k\u00f6nnte den finanziellen Druck auf die \u00d6sterreicher mindern und ihre Lebensqualit\u00e4t erheblich verbessern.<\/p>\n<p><em>\u201eW\u00e4hrend der Stromnetzausbau schleichend voranschreitet, fehlen seitens der Regierung bisher jegliche Pl\u00e4ne f\u00fcr Wasserstoff- und CO2-Pipelines\u201c<\/em>, kritisiert die FP\u00d6 O\u00d6 und fordert Initiative \u00d6sterreichs beim Ausbau der Infrastruktur, insbesondere beim Kohlendioxid (CO2). Auch die \u00c4nderung gesetzlicher Grundlagen sei hier n\u00f6tig: Denn das Speichern des Gases sei in \u00d6sterreich aktuell nicht erlaubt, k\u00f6nne aber positiv auf die CO2-Bilanz der Industrie wirken. Die Grundstoffindustrie, die einen erheblichen Beitrag zum soliden und nachhaltigen Wohnbau leiste, stehe aufgrund des CO2-Zertifikatehandels so unter Druck, dass eine Abwanderung der entsprechenden Betriebe nur mehr eine Frage der Zeit sei. Eine weitere Erh\u00f6hung der Baukosten w\u00e4re die Konsequenz, da Zement und andere Grundstoffe \u00fcber weite Strecken nach \u00d6sterreich transportiert werden m\u00fcssen. Die Legalisierung von CCS (Carbon Capture and Storage) und der Bau von CO2-Pipelines w\u00fcrde dieses Szenario aus Sicht der FP\u00d6 O\u00d6 verhindern k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><em>FP\u00d6 gegen Verbrenner-Aus<\/em><\/p>\n<p>Die Freiheitlichen sind besorgt \u00fcber ein m\u00f6gliches Verbot von Verbrennungsmotoren. Haimbuchner glaubt nicht daran, dass Elektroautos in ihrer aktuellen Form erfolgreich sein werden. Sie bef\u00fcrchten, dass ein Verbot zu einer sozialen Kluft f\u00fchren k\u00f6nnte, da Elektroautos teurer sind und nicht f\u00fcr alle erschwinglich sind, w\u00e4hrend die Infrastruktur ungleichm\u00e4\u00dfig verteilt ist. Die FP\u00d6 O\u00d6 wirft der EU vor, vor der EU-Wahl Stimmung gegen das Verbrenner-Verbot zu machen.<\/p>\n<p>Die FP\u00d6 O\u00d6 ist gegen einen politisch erzwungenen Ausstieg aus russischem Gas. Sie argumentieren, dass Russland sein Gas bereits an China und Indien verkauft hat, die es teuer an EU-Staaten weiterverkaufen w\u00fcrden. Ein Ausstieg h\u00e4tte laut der FP\u00d6 O\u00d6 Angebotsknappheit und h\u00f6here Preise bzw. Inflation zur Folge. Zudem w\u00fcrde ein staatlicher Eingriff die Attraktivit\u00e4t des Wirtschaftsstandortes senken.<\/p>\n<p>Um den Wohlstand zu sichern, ist eine attraktive politische und wirtschaftliche Umgebung f\u00fcr industrielle Betriebe unerl\u00e4sslich. Die \u00f6ffentliche Hand sollte moderne Infrastrukturen wie Autobahnen, Strom- und Wasserstoffnetze sowie CO2-Pipelines bereitstellen. Der Ausbau dieser Infrastrukturen ist entscheidend f\u00fcr die Zukunftsf\u00e4higkeit der Industrie, insbesondere angesichts der Bedeutung von Wasserstoff als zuk\u00fcnftigem Energietr\u00e4ger und der Notwendigkeit zur Reduzierung von CO2-Emissionen. Eine ausgewogene Gesetzgebung, die den Schutz von B\u00fcrgern und Umwelt gew\u00e4hrleistet und gleichzeitig Raum f\u00fcr unternehmerische Entfaltung und Innovation bietet, ist von entscheidender Bedeutung f\u00fcr eine prosperierende und zukunftsorientierte Wirtschaft in \u00d6sterreich.\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die \u00f6sterreichische Bundesregierung steht gegenw\u00e4rtig vor Herausforderungen, die den Kurs des Landes in eine ungewisse Richtung lenken. W\u00e4hrend sich die \u00d6VP in Passivit\u00e4t \u00fcbt und bereits auf kommende Wahlk\u00e4mpfe vorbereitet, setzen die Gr\u00fcnen verst\u00e4rkt Ma\u00dfnahmen um, die die heimische Industrie zur Abwanderung zwingen k\u00f6nnten. 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