{"id":20192,"date":"2024-03-21T14:07:00","date_gmt":"2024-03-21T13:07:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fpoe-ooe.at\/?p=20192"},"modified":"2024-03-21T14:07:00","modified_gmt":"2024-03-21T13:07:00","slug":"das-luchsprogramm-kalkalpen-eine-zukunft-trotz-hindernissen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fpoe-weisskirchen.at\/fpoeoe2023\/das-luchsprogramm-kalkalpen-eine-zukunft-trotz-hindernissen\/","title":{"rendered":"Das Luchsprogramm Kalkalpen &#8211; Eine Zukunft trotz Hindernissen"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t<strong>Die R\u00fcckschl\u00e4ge innerhalb des Luchsprogramms im Nationalpark Kalkalpen stellen eine betr\u00e4chtliche Herausforderung dar, doch die Initiative zur Wiederansiedlung dieser scheuen Raubtiere wird fortgesetzt. Der dominante, allerdings zeugungsunf\u00e4hige Kuder &#8222;Lakota&#8220; d\u00e4mpft die Hoffnung auf eine stabile Luchspopulation, doch die Entschlossenheit des Projekts bleibt. <em>&#8222;Ich m\u00f6chte das Projekt nicht aufgeben<\/em>&#8222;, bekr\u00e4ftigt Manfred Haimbuchner, Landeshauptmann-Stellvertreter von Ober\u00f6sterreich, und signalisiert dabei ein klares Engagement f\u00fcr den Naturschutz.<\/strong><\/p>\n<p>Nach den verheerenden illegalen Absch\u00fcssen und der Erkenntnis, dass der dominante Kuder zeugungsunf\u00e4hig ist, wirken die Aussichten d\u00fcster. Doch die Auswilderung des jungen Luchsm\u00e4nnchens &#8222;Norik&#8220; zeigt, dass die Verantwortlichen anpassungsf\u00e4hig und bereit sind, neue Strategien zu verfolgen. Man jagt dem Ziel nach, eine \u00f6kologisch wertvolle und sich selbst tragende Luchspopulation zu etablieren. Haimbuchner unterstreicht dieses Vorhaben und spricht sich f\u00fcr weitere Auswilderungen aus, um die genetische Vielfalt zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p><em>\u00dcberwachung und strategische Partnerschaften \u2013 Ziel ist selbsttragende Luchspopulation <\/em><\/p>\n<p>Haimbuchner erl\u00e4utert die andauernde \u00dcberwachung der Luchspopulation in den Kalkalpen mittels Fotofallen als Teil eines umfassenden Monitoringsystems. Dies erlaubt zeitnahe Reaktionen auf neue Entwicklungen. Zus\u00e4tzlich f\u00f6rdert der Aufbau von Partnerschaften mit Organisationen im Ausland die M\u00f6glichkeit, bei Bedarf zus\u00e4tzliche Luchse zu akquirieren. Die Auswilderung weiblicher Tiere k\u00f6nnte die n\u00e4chste Phase des Projektes einleiten, sollten gegenw\u00e4rtige Bem\u00fchungen den gew\u00fcnschten Nachwuchs nicht hervorbringen.<\/p>\n<p>Das ultimative Ziel des Projektes ist ambitioniert: Eine Population von 20 bis 30 Luchsen in den Kalkalpen, die sich selbst erhalten kann. &#8222;<em>Es ist ein Versuch<\/em>&#8222;, so Haimbuchner, <em>&#8222;aber man hat schon so viel Energie reingesteckt, dass ich nicht bereit bin, das Projekt \u00fcber Bord zu werfen.&#8220;<\/em> Diese Entschlossenheit illustriert, dass trotz der nat\u00fcrlichen und menschgemachten Widrigkeiten, der Weg zur Erholung der Luchspopulation weiter beschritten wird, unterst\u00fctzt von einer engagierten Gemeinschaft von Natursch\u00fctzern und Politik.<\/p>\n<p>&nbsp;\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die R\u00fcckschl\u00e4ge innerhalb des Luchsprogramms im Nationalpark Kalkalpen stellen eine betr\u00e4chtliche Herausforderung dar, doch die Initiative zur Wiederansiedlung dieser scheuen Raubtiere wird fortgesetzt. 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