{"id":20458,"date":"2024-07-05T08:17:52","date_gmt":"2024-07-05T06:17:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fpoe-ooe.at\/?p=20458"},"modified":"2024-07-05T08:17:52","modified_gmt":"2024-07-05T06:17:52","slug":"jugendliche-kriminelle-weiterhin-fehlende-handhabe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fpoe-weisskirchen.at\/fpoeoe2023\/jugendliche-kriminelle-weiterhin-fehlende-handhabe\/","title":{"rendered":"Jugendliche Kriminelle: Weiterhin fehlende Handhabe"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t<em><strong>Generell muss auch \u00fcber die starren Strafm\u00fcndigkeits-Grenzen diskutiert werden<\/strong><\/em><\/p>\n<p><strong>Die Kritik seitens der FP\u00d6 am zust\u00e4ndigen SP\u00d6-Landesrat Michael Lindner rei\u00dft nicht ab: Die FP\u00d6 bem\u00e4ngelt, dass die Novelle des O\u00f6. Kinder- und Jugendhilfegesetzes keine klaren Ma\u00dfnahmen f\u00fcr kriminelle Minderj\u00e4hrige vorsieht. Stattdessen fordern sie mehr Sicherheit f\u00fcr die B\u00fcrger und weniger Toleranz f\u00fcr Serient\u00e4ter.\u00a0 Nach wie vor seien Betreuer in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe angesichts der fehlenden rechtlichen Grundlage machtlos, es gibt somit noch immer keine Handhabe bei kriminellen Jugendlichen. <em>&#8222;Sogar die Betreiber von Betreuungseinrichtungen bem\u00e4ngeln, dass die gesetzlichen M\u00f6glichkeiten fehlen.&#8220;<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>&#8222;Seit \u00fcber einem Jahr blockiert Landesrat Lindner konstruktive Vorschl\u00e4ge der FP\u00d6&#8220;<\/em>, kritisiert FP\u00d6-Klubobmann, Ing. Herwig Mahr. &#8222;<em>Trotz wiederholter Vorf\u00e4lle werden keine effektiven Ma\u00dfnahmen ergriffen. Es ist Zeit f\u00fcr Konsequenzen f\u00fcr junge Serient\u00e4ter und nicht f\u00fcr Milde. In solchen F\u00e4llen m\u00fcssen Betreuer die M\u00f6glichkeit haben, Grenzen aufzuzeigen \u2013 beispielsweise durch Hausarrest. Es darf nicht sein, dass junge Kriminelle ungestraft bleiben und unsere Gesetze aushebeln&#8220;<\/em>, fordert Mahr.<\/p>\n<p><strong>SP\u00d6 dr\u00fcckt sich vor Entscheidung zur Strafm\u00fcndigkeitsgrenze<\/strong><\/p>\n<p>Die Anzahl der unter 14-J\u00e4hrigen T\u00e4ter hat sich laut Kriminalit\u00e4tsstatistik von 2013 bis 2022 verdoppelt. Die Bandbreite dieser Straftaten reicht von Raub und schwerer K\u00f6rperverletzung bis hin zu schweren Sexualdelikten. \u201e<em>Dennoch kann sich die SP\u00d6 nicht dazu durchringen, diesem Faktum ins Auge zu sehen. Die klare Frage zu den Grenzen der Strafm\u00fcndigkeit wurde auch heute nicht beantwortet<\/em>\u201c, vermisst Mahr einen ehrlichen Nachdenkprozess bei den Sozialdemokraten.<\/p>\n<p>Immer wieder w\u00fcrden minderj\u00e4hrige Serient\u00e4ter f\u00fcr Schlagzeilen sorgen. &#8222;<em>Dennoch fehlen in der eingereichten Novelle klare Konsequenzen. Es liegt an Landesrat Lindner, nicht am Bund, wie er behauptet&#8220;<\/em>, f\u00fcgt Mahr hinzu. &#8222;<em>Wo sind die Expertenrunden und Studien, um rechtliche M\u00f6glichkeiten auszuloten?&#8220;<\/em> Die Anzahl der unter 14-J\u00e4hrigen, die straff\u00e4llig werden, habe sich in den letzten Jahren verdoppelt. Von Raub \u00fcber schwere K\u00f6rperverletzung bis hin zu Sexualdelikten reicht die Bandbreite der Straftaten. Die SP\u00d6 hingegen weigert sich, \u00fcber die Strafm\u00fcndigkeitsgrenzen nachzudenken.<\/p>\n<p><em>&#8222;In Zukunft muss es m\u00f6glich sein, auff\u00e4lligen Minderj\u00e4hrigen Grenzen aufzuzeigen \u2013 etwa durch Hausarrest. Auch die starren Strafm\u00fcndigkeitsgrenzen m\u00fcssen diskutiert werden<\/em>&#8222;, betont Mahr. <em>&#8222;Es kann nicht sein, dass junge Kriminelle die L\u00fccken des Rechtsstaates ausnutzen und ungestraft davonkommen. Die Sicherheit der B\u00fcrger muss oberste Priorit\u00e4t haben.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Generell muss auch \u00fcber die starren Strafm\u00fcndigkeits-Grenzen diskutiert werden Die Kritik seitens der FP\u00d6 am zust\u00e4ndigen SP\u00d6-Landesrat Michael Lindner rei\u00dft nicht ab: Die FP\u00d6 bem\u00e4ngelt, dass die Novelle des O\u00f6. Kinder- und Jugendhilfegesetzes keine klaren Ma\u00dfnahmen f\u00fcr kriminelle Minderj\u00e4hrige vorsieht. 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