{"id":20545,"date":"2024-08-28T11:16:18","date_gmt":"2024-08-28T09:16:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fpoe-ooe.at\/?p=20545"},"modified":"2024-08-28T11:16:18","modified_gmt":"2024-08-28T09:16:18","slug":"haimbuchner-im-linza-interview-nur-mit-uns-wird-sich-im-land-etwas-zum-guten-veraendern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fpoe-weisskirchen.at\/fpoeoe2023\/haimbuchner-im-linza-interview-nur-mit-uns-wird-sich-im-land-etwas-zum-guten-veraendern\/","title":{"rendered":"Haimbuchner im LINZA-Interview: \u201cNur mit uns wird sich im Land etwas zum Guten ver\u00e4ndern\u201d"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t<strong>Als Stellvertreter von FP\u00d6-Bundesparteiobmann Herbert Kickl nimmt Manfred Haimbuchner auch in Sachen Regierungsbildung auf Bundesebene eine besondere Rolle ein. Ein Wahlgespr\u00e4ch mit LINZA CR Wilhelm Holzleitner.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>Manfred Haimbuchner, ein turbulenter Wahlherbst steht bevor: Nicht nur im Bund, sondern auch in Linz wird gew\u00e4hlt. Wie bewerten Sie die Causa Luger und den z\u00e4hen R\u00fccktritt?<br \/>\n<\/strong>Souver\u00e4n sieht anders aus. Mein Parteikollege Stadtrat Michael Raml hat es treffend beschrieben: \u201eDie Causa ist nicht nur ein Skandal in der Kulturpolitik, es ist auch ein Skandal der Politikkultur.\u201c Durch die Vorg\u00e4nge hat man Linz in eine sehr verfahrene Situation gebracht, f\u00fcr die es nun einen Ausweg zu finden gilt, und viele Regeln des politischen Anstands missachtet. Ein Neustart f\u00fcr die Stadt w\u00e4re mehr als angebracht. Das gilt sowohl f\u00fcr den B\u00fcrgermeister, als auch den Gemeinderat. Das Vertrauen der B\u00fcrger in die Stadtpolitik ist schlichtweg zu sehr besch\u00e4digt, als dass man nun einfach wieder zum Tagesgesch\u00e4ft \u00fcbergehen k\u00f6nnte<strong>.<\/strong><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>In Linz regiert seit 1945 ein roter B\u00fcrgermeister. Manche sagen, die Chance, das \u201erote\u201c Linz zu Fall zu bringen, ist so gro\u00df wie nie. Wie bewerten Sie die Aussichten von Stadtrat Michael Raml, die Nr. 1 zu werden?<br \/>\n<\/strong>Ich denke, dass man sich in der Politik stets realistische Ziele setzen sollte. Die Stichwahl zu erreichen ist ein solches realistisches Ziel. Alles Weitere wird sich ergeben.<\/p>\n<p><strong>Freunderlwirtschaft, fehlende R\u00fccktrittskultur: Der Politik hat Klaus Luger einen B\u00e4rendienst erwiesen. Ist das Image der Politik noch zu retten?<br \/>\n<\/strong>Derartige Vorg\u00e4nge belasten stets die gesamte Politik und nicht nur die individuelle Partei. Umso mehr hoffe ich, dass sich die SP\u00d6 ihrer Verantwortung bewusst ist und einen seri\u00f6sen Neustart erm\u00f6glicht. Nur so k\u00f6nnen wir das Vertrauen der Bev\u00f6lkerung in die Politik nachhaltig wiederherstellen.<strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Jetzt im Herbst ist Halbzeit in der aktuellen Legislaturperiode. Wie schaut Ihre Bilanz von drei Jahren Schwarz-Blau aus?<\/strong><\/p>\n<p>Ich bin sehr zufrieden. Wir hatten innerhalb der Koalition unsere Differenzen, gerade rund um Corona waren wir uns definitiv nicht immer einig, aber auch davon lebt die Demokratie. Trotzdem haben wir durch ein konstruktives Miteinander und durch ein vern\u00fcnftiges Verst\u00e4ndnis des jeweiligen Gegen\u00fcbers viel gemeinsam auf den Weg gebracht. Speziell freut es mich, dass wir uns in Ober\u00f6sterreich auf eine einheitliche und nachhaltige Budgetpolitik einigen konnte. W\u00e4hrend der Bund 20 Mrd. Euro an Neu-Schulden f\u00fcr das Jahr 2024 veranschlagt hat und das Bundesland Wien 2 Mrd. an Schulden aufnehmen wird, bewegt sich Ober\u00f6sterreich bei 200 Mio. \u2013 eine vergleichsweise geringe Summe.<\/p>\n<p><strong><em>\u201cDie gr\u00f6\u00dften Schnittmengen gibt es inhaltlich nat\u00fcrlich mit der \u00d6VP, das ist ja kein Geheimnis.\u201d<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>Was empfehlen Sie als sein Stellvertreter Ihrem Chef Herbert Kickl als m\u00f6glichem Wahlsieger in Sachen Koalition?<br \/>\n<\/strong>Herbert Kickl braucht keine Empfehlungen von mir. Er ist selbst lange genug im Gesch\u00e4ft, um zu wissen, wie er mit einem etwaigen Wahlsieg und daraus resultierenden Koalitionsgespr\u00e4chen umzugehen hat. Schlie\u00dflich war er ja auch bei der Erstellung der schwarz-blauen Koalition wesentlich beteiligt und hat dort wichtige Erfahrungen sammeln k\u00f6nnen<strong>.<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>Gut m\u00f6glich, dass Ihr Noch-Landesregierungskollege Hattmannsdorfer im Falle einer VP-Wahlniederlage Kanzler Karl Nehammer beerbt. W\u00e4re er einer, mit dem es leichter ginge?<br \/>\n<\/strong>In Personal\u00fcberlegungen anderer Parteien mische ich mich nur sehr ungern ein. Immerhin ist genau das einer der gr\u00f6\u00dften Kritikpunkte, die wir als FP\u00d6 den politischen Mitbewerbern vorwerfen. Nur so viel: Wolfgang Hattmannsdorfer hat die \u00d6VP-FP\u00d6-Koalition in O\u00d6 kennengelernt und wei\u00df, wie gut diese in unserem Bundesland funktioniert.<\/p>\n<p><strong><em>\u201cIch kann mir eine andere Koalition schwer vorstellen als eine FP\u00d6-\u00d6VP-Koalition unter einem freiheitlichen Kanzler.\u201d<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><strong>Nat\u00fcrlich ploppt nach Hattmannsdorfers Wechsel Richtung Wien die alte Frage auf: Geht Manfred Haimbuchner ebenfalls nach Wien und schupft gemeinsam mit Hattmannsdorfer die neue schwarz-blaue Bundesregierung?<br \/>\n<\/strong>Diese Frage bekomme ich mittlerweile seit 15 Jahren gestellt und meine Antwort ist immer die gleiche: Nein. Ich bin gern in meiner Heimat und habe nicht vor sie zu verlassen. Wir arbeiten hier sehr gut und haben schon vieles weitergebracht. Ich stehe meiner Partei und den W\u00e4hlern im Wort. Meine Zukunft ist in Ober\u00f6sterreich.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>Au\u00dfer mit der \u00d6VP scheint kaum eine Koalitionsform im Bund denkbar. Wie sehen Sie diese Gemengelage?<br \/>\n<\/strong>Die gr\u00f6\u00dften Schnittmengen gibt es inhaltlich nat\u00fcrlich mit der \u00d6VP, das ist ja kein Geheimnis. Ich kann mir eine andere Koalition schwer vorstellen als eine FP\u00d6-\u00d6VP-Koalition unter einem freiheitlichen Kanzler. Und dass sich die anderen Parteien nicht zu einem B\u00fcndnis gegen die FP\u00d6 zusammenschlie\u00dfen, kann nur mit einer Stimme f\u00fcr die FP\u00d6 verhindert werden. Nur dann wird sich etwas zum Guten \u00e4ndern in unserem Land.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Das Interview f\u00fchrte LINZA-Chefredakteur Wilhelm Holzleitner\u00a0 -erschienen unter<\/em> <a href=\"https:\/\/www.linza.at\/haimbuchnertalk2024\/?fbclid=IwY2xjawE7x0lleHRuA2FlbQIxMQABHcd2WWY5gAiGpjSmsscH0iCD9QhYbj0_2pqt4cYD_0CcYFXIPjg40ujAIQ_aem_X8pWPiWHJJZUJzDIVZmy1Q\">https:\/\/www.linza.at\/haimbuchnertalk2024\/?fbclid=IwY2xjawE7x0lleHRuA2FlbQIxMQABHcd2WWY5gAiGpjSmsscH0iCD9QhYbj0_2pqt4cYD_0CcYFXIPjg40ujAIQ_aem_X8pWPiWHJJZUJzDIVZmy1Q<\/a> <em>am 27. August 2024<\/em><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als Stellvertreter von FP\u00d6-Bundesparteiobmann Herbert Kickl nimmt Manfred Haimbuchner auch in Sachen Regierungsbildung auf Bundesebene eine besondere Rolle ein. Ein Wahlgespr\u00e4ch mit LINZA CR Wilhelm Holzleitner.\u00a0 \u00a0Manfred Haimbuchner, ein turbulenter Wahlherbst steht bevor: Nicht nur im Bund, sondern auch in Linz wird gew\u00e4hlt. Wie bewerten Sie die Causa Luger und den z\u00e4hen R\u00fccktritt? 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