{"id":20773,"date":"2024-12-03T11:11:13","date_gmt":"2024-12-03T10:11:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fpoe-ooe.at\/?p=20773"},"modified":"2024-12-03T11:11:13","modified_gmt":"2024-12-03T10:11:13","slug":"die-notwendigkeit-der-kim-vo-ist-und-war-nie-gegeben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fpoe-weisskirchen.at\/fpoeoe2023\/die-notwendigkeit-der-kim-vo-ist-und-war-nie-gegeben\/","title":{"rendered":"KIM-VO: Notwendigkeit ist und war nie gegeben"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t<em>Staatliche Anma\u00dfungen sollten nicht auslaufen m\u00fcssen, sie sollten nie existiert haben<\/em><\/p>\n<p><strong>Gestern gab das Finanzmarktstabilit\u00e4tsgremium (FSMG) per Aussendung bekannt, dass die sogenannte Kreditinstitute-Immobilienfinanzierungsma\u00dfnahmen-Verordnung (kurz: KIM-VO) nicht mehr verl\u00e4ngert werden w\u00fcrde und somit mit kommendem Jahr auslaufen wird. Trotz angespannter wirtschaftlicher Lage \u2013 vor allem in der Baubranche &#8211; hielt man seitens der FSMG an der KIM-VO fest. Alle Bundesl\u00e4nder sprachen sich gemeinsam mehrfach geschlossen gegen die Verordnung aus, da man erkannte, dass eine derartige Ma\u00dfnahme Investitionen in die Bauwirtschaft enorm hemmt und den jungen Leistungstr\u00e4gen den Traum von Eigenheim verwehrt.<\/strong><\/p>\n<p>\u201eDass die KIM-VO nicht mehr verl\u00e4ngert wird, ist kein Grund sich selbst zu loben oder gar in Jubel auszubrechen. Es sollte eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit sein, dass diese v\u00f6llig wirtschaftsfeindliche Verordnung nicht mehr verl\u00e4ngert wird \u2013 immerhin war und ist sie nie notwendig gewesen. In Wahrheit sollte man sie nicht auslaufen lassen, sondern heute noch abschaffen, denn in den n\u00e4chsten Monaten bleibt sie immer noch in Kraft und drangsaliert die \u00f6sterreichische Bev\u00f6lkerung weiter mit \u00fcberbordenden Regulierungen f\u00fcr den Erhalt eines Kredits\u201c, so der f\u00fcr Wohnbau in der Landesregierung zust\u00e4ndige FP\u00d6-Landesparteiobmann, Landeshauptmann-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner.<\/p>\n<p>\u201eWie viele Projekte und Bauvorhaben wurden in der Zeit, in der die KIM-VO in Geltung war, aufgrund der v\u00f6llig \u00fcberzogenen Regeln nicht realisiert?\u201c, fragt sich Haimbuchner und weiter \u201eIn wirtschaftlich schwierigen Zeiten m\u00fcssen wirtschaftliche Regulierungen gelockert werden, nicht angezogen. Mit der KIM-VO hat man das genaue Gegenteil getan und damit ein wirtschaftsfeindliches Umfeld in der Baubranche geschaffen dessen Auswirkungen uns noch Jahre besch\u00e4ftigen werden.\u201c Die KIM-VO legte in der Vergangenheit \u00e4u\u00dferst strenge Rahmenbedingungen f\u00fcr den Erhalt eines Kredits fest: So wurde ein Eigenmittelanteil von mindestens 20 Prozent verlangt, die Laufzeit wurde auf maximal 35 Jahre beschr\u00e4nkt und die R\u00fcckzahlungsrate durfte maximal 40 Prozent des verf\u00fcgbaren Haushaltseinkommen betragen. \u201eIch habe es stets betont und werde es nicht m\u00fcde dies weiter zu betonen: Der Mensch ist als eigenst\u00e4ndiges freidenkendes Wesen durchaus in der Lage, die Konsequenzen seines Handels selbst einzusch\u00e4tzen. Die FSMG hat mit der KIM-VO lediglich ein weiteres Instrument geschaffen, regulierend in die Entscheidungen der \u00d6sterreicherinnen und \u00d6sterreicher einzugreifen und so staatlich zu bestimmen, wer einen Kredit bekommt und wer nicht \u2013 eine Anma\u00dfung, mehr ist dazu nicht zu sagen\u201c, so Haimbuchner abschlie\u00dfend.\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Staatliche Anma\u00dfungen sollten nicht auslaufen m\u00fcssen, sie sollten nie existiert haben Gestern gab das Finanzmarktstabilit\u00e4tsgremium (FSMG) per Aussendung bekannt, dass die sogenannte Kreditinstitute-Immobilienfinanzierungsma\u00dfnahmen-Verordnung (kurz: KIM-VO) nicht mehr verl\u00e4ngert werden w\u00fcrde und somit mit kommendem Jahr auslaufen wird. 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