{"id":21012,"date":"2025-02-28T10:09:27","date_gmt":"2025-02-28T09:09:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fpoe-ooe.at\/?p=21012"},"modified":"2025-02-28T10:09:27","modified_gmt":"2025-02-28T09:09:27","slug":"wohnbaubilanz-2024-zukunft-bauen-das-morgen-gestalten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fpoe-weisskirchen.at\/fpoeoe2023\/wohnbaubilanz-2024-zukunft-bauen-das-morgen-gestalten\/","title":{"rendered":"Wohnbaubilanz 2024: \u201eZukunft bauen \u2013 das Morgen gestalten\u201c"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t<strong>Ober\u00f6sterreich hat 2024 in der Wohnbauf\u00f6rderung wichtige Meilensteine gesetzt, um den wachsenden Bedarf an Wohnraum zu decken und gleichzeitig leistbaren Wohnraum f\u00fcr alle Generationen zu sichern. Mit einer klaren Fokussierung auf nachhaltige und bedarfsgerechte Bauprojekte hat die Landesregierung in diesem Jahr nicht nur neue F\u00f6rdermodelle eingef\u00fchrt, sondern auch weitreichende Reformen angesto\u00dfen, die im kommenden Jahr weiter ausgebaut werden sollen. <\/strong><\/p>\n<p>Der f\u00fcr Wohnbau zust\u00e4ndige freiheitliche Landeshauptmann-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner pr\u00e4sentierte gemeinsam mit der stellvertretenden Leiterin der Abteilung Wohnbauf\u00f6rderung, Mag. Luise Leimer-Furtlener einen R\u00fcckblick auf das Jahr 2024 und einen Ausblick auf das laufende Jahr. Gemeinsam wurde hervorgehoben, dass die Wohnbauf\u00f6rderung n Ober\u00f6sterreich ein wichtiger Konjunkturmotor sei, der tausende Arbeitspl\u00e4tze sichere und schaffe. \u201eWohnen ist ein Grundbed\u00fcrfnis und die Basis f\u00fcr ein gutes Leben. In Ober\u00f6sterreich setzen wir alles daran, leistbaren Wohnraum f\u00fcr unsere B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger zu sichern\u201c, so Haimbuchner.<\/p>\n<p><em>Neubaut\u00e4tigkeit im Jahr 2024: Eigenheime und mehrgeschossiger Wohnbau<\/em><\/p>\n<p>Im Jahr 2024 wurden in Ober\u00f6sterreich 842 Eigenheime gef\u00f6rdert. Besonders bemerkenswert ist die Zusammenarbeit mit der O\u00d6 Landesbank, um ein attraktives Darlehensangebot mit einem Fixzinssatz von 1,5 % f\u00fcr die ersten 20 Jahre zu schaffen. Dieses Modell erm\u00f6glicht es den H\u00e4uslbauern, auch in einem schwierigen Marktumfeld von den F\u00f6rderungen zu profitieren. Haimbuchner betonte dazu: &#8222;Jede einzelne Wohnung bedeutet ein neues Zuhause, eine Zukunftsperspektive und ein St\u00fcck Sicherheit. Der Wohnbau bleibt das Fundament f\u00fcr eine starke und lebenswerte Heimat.&#8220;<\/p>\n<p>Im Bereich des mehrgeschossigen Wohnbaus wurden im Jahr 2024 2.162 Miet- und Eigentumswohnungen mit einem Darlehensvolumen von 190,9 Millionen Euro gef\u00f6rdert. Diese Investitionen tragen erheblich zur Schaffung von Wohnraum bei, insbesondere in st\u00e4dtischen Gebieten, wo die Nachfrage nach Miet- und Eigentumswohnungen stetig w\u00e4chst.<\/p>\n<p><em>\u00a0Sanierungst\u00e4tigkeit: Nachhaltige L\u00f6sungen f\u00fcr bestehenden Wohnraum<\/em><\/p>\n<p>Mit insgesamt 7.437 gef\u00f6rderten Wohneinheiten und einem Zuschussvolumen von 107 Millionen Euro in 2024 zeigt sich der Sanierungsbereich als zunehmend wichtiger Bestandteil der Wohnbaupolitik. Die steigende Nachfrage nach Sanierungen, vor allem in urbanen Zentren, tr\u00e4gt dazu bei, die bestehende Infrastruktur wieder nutzbar zu machen und wertvollen Wohnraum zu schaffen. Insbesondere die Ausweitung der Abbruch-Neubauf\u00f6rderung hat gro\u00dfe Erfolge erzielt. Die Schaffung von leistbarem Wohnraum sei nicht nur eine Frage des Neubaus, sondern auch der nachhaltigen Nutzung bereits versiegelter Fl\u00e4chen.<\/p>\n<p><em>Ein Konjunkturmotor: Tausende Arbeitspl\u00e4tze durch Wohnbauf\u00f6rderung<\/em><\/p>\n<p>Die Wohnbauf\u00f6rderung hat sich auch als wichtiger Konjunkturmotor erwiesen. Laut einer Studie der FGW Forschungsgesellschaft f\u00fcr Wohnen, Planen und Bauen wird mit einer F\u00f6rderausgabe von 1 Million Euro etwa 60 Arbeitspl\u00e4tze gesichert. In den letzten f\u00fcnf Jahren wurden so durchschnittlich rund 20.100 Arbeitspl\u00e4tze j\u00e4hrlich in Ober\u00f6sterreich gesichert und neu geschaffen. Die Wohnbauf\u00f6rderung stellt somit einen wesentlichen Beitrag zur Besch\u00e4ftigung im hochbaulichen Sektor dar.<\/p>\n<p><em>Wohnbeihilfe: Unterst\u00fctzung f\u00fcr Haushalte mit wenig Einkommen<\/em><\/p>\n<p>Im Jahr 2024 wurden insgesamt 54,5 Millionen Euro an Wohnbeihilfen ausgezahlt, was einen Anstieg von 0,8 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Besonders hervorzuheben ist der Wohnbeihilfen-Pensionsbonus, der speziell auf alleinlebende Pensionisten abgezielt ist. Diese Personengruppe, vor allem Frauen, die h\u00e4ufig mit einer geringeren Rente auskommen m\u00fcssen, erh\u00e4lt bis zu 45 Euro monatlich zus\u00e4tzlich. \u201eDie Wohnbeihilfe ist ein essenzieller Baustein f\u00fcr leistbares Wohnen in Ober\u00f6sterreich, vor allem f\u00fcr \u00e4ltere Menschen, die oft mit einer geringeren Pension auskommen m\u00fcssen\u201c, so Haimbuchner und Leimer-Furtlehner.<\/p>\n<p><em>\u00a02025: Ausblick auf die Reformen und geplanten Bauvorhaben<\/em><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Im Jahr 2025 wird die ober\u00f6sterreichische Wohnbauf\u00f6rderung durch mehrere Reformen weiter optimiert. Besonders hervorzuheben ist die Einf\u00fchrung der neuen O\u00f6. Nachverdichtungsverordnung, die vor allem den st\u00e4dtischen Raum effizienter nutzen soll. Diese Verordnung wird es erm\u00f6glichen, zus\u00e4tzliche Wohnungen durch Aufstockungen oder Abbruch-Neubauten zu schaffen, wodurch wertvolle Ressourcen geschont werden. Haimbuchner sieht die Reformen als entscheidenden Schritt: \u201eMit diesen Reformen schaffen wir leistbaren Wohnraum, st\u00e4rken den Sanierungsbereich und setzen ein klares Zeichen f\u00fcr eine zukunftsorientierte Wohnbauf\u00f6rderung.\u201c Zudem werde 2025 die Neugestaltung der Neubauf\u00f6rderungsverordnung in Kraft treten, die den F\u00f6rderbetrag pro Quadratmeter auf 1.100 Euro anhebt. Eine weitere Neuerung ist die Einf\u00fchrung eines flexiblen Modells f\u00fcr Eigenmittel, das es Bautr\u00e4gern erlaubt, zwischen verschiedenen Finanzierungsmodellen zu w\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Ein besonderes Augenmerk werde auch auf den Bereich Mietkaufwohnungen gelegt. F\u00fcr 2025 sind 491 Wohneinheiten in diesem Modell geplant. Das Mietkaufmodell, das jungen Menschen den Zugang zu Eigentum erleichtert, ist eine Reaktion auf die steigenden Immobilienpreise und stellt sicher, dass auch bei h\u00f6heren Preisen Eigentum weiterhin erreichbar bleibt.<\/p>\n<p><em>Fazit: Ein innovativer Weg zu leistbarem Wohnraum<\/em><\/p>\n<p>Ober\u00f6sterreich setzt weiterhin Ma\u00dfst\u00e4be im Bereich Wohnbau. Die Reformen und Ma\u00dfnahmen der letzten Jahre sowie die geplanten Projekte f\u00fcr 2025 zeigen, dass die Landesregierung konsequent an L\u00f6sungen arbeitet, um sowohl den Neubau als auch die Sanierung von Wohnraum zu f\u00f6rdern. Dabei wird stets auf die Bed\u00fcrfnisse der Menschen geachtet \u2013 von der jungen Familie bis hin zu \u00e4lteren B\u00fcrgern.<\/p>\n<p>Haimbuchner schlie\u00dft ab: \u201eWohnen bedeutet mehr als nur vier W\u00e4nde \u2013 es ist ein Grundpfeiler f\u00fcr Lebensqualit\u00e4t, Sicherheit und Heimat. Wir bauen dort, wo es wirklich notwendig ist \u2013 im l\u00e4ndlichen Raum genauso wie in unseren St\u00e4dten \u2013 und schaffen damit Perspektiven f\u00fcr alle Generationen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ober\u00f6sterreich hat 2024 in der Wohnbauf\u00f6rderung wichtige Meilensteine gesetzt, um den wachsenden Bedarf an Wohnraum zu decken und gleichzeitig leistbaren Wohnraum f\u00fcr alle Generationen zu sichern. 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