{"id":21064,"date":"2025-04-03T15:34:41","date_gmt":"2025-04-03T13:34:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fpoe-ooe.at\/?p=21064"},"modified":"2025-04-03T15:34:41","modified_gmt":"2025-04-03T13:34:41","slug":"fp-haimbuchner-zu-fehlender-strompreiskompensation-eine-hausgemachte-standortschaedigung-mit-vorsatz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fpoe-weisskirchen.at\/fpoeoe2023\/fp-haimbuchner-zu-fehlender-strompreiskompensation-eine-hausgemachte-standortschaedigung-mit-vorsatz\/","title":{"rendered":"FP-Haimbuchner zu fehlender Strompreiskompensation: \u201eEine hausgemachte Standortsch\u00e4digung mit Vorsatz!\u201c"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t<em>Alle gro\u00dfen EU-Volkswirtschaften verf\u00fcgen \u00fcber Strompreiskompensation &#8211; \u00d6sterreichischer Sonderweg kommt Industrie teuer zu stehen<\/em><\/p>\n<p>Seit dem Auslaufen der Strompreiskompensation mit Ende des Jahres 2022 ist \u00d6sterreich eines der wenigen europ\u00e4ischen L\u00e4nder ohne Strompreiskompensation. Deutschland, Italien, Tschechien und Slowakei, sowie Frankreich, Spanien und Polen unterst\u00fctzen ihre nationale Industrie in diesem Bereich. \u201eGenau wie die schwarz-gr\u00fcne Regierung vor ihr, macht auch die schwarz-rot-pinke Koalition bislang keine Anstalten, die Strompreiskompensation wieder einzuf\u00fchren, obwohl unionsrechtlich explizit vorgesehen ist, dadurch einen Teil der politisch verursachten CO2-Kosten f\u00fcr Unternehmen zu erstatten\u201c, kritisiert FPO\u00d6-Landesparteiobmann Dr. Manfred Haimbuchner. *****<\/p>\n<p>Nebenbei gestehe die EU dadurch offen ein, dass die Kosten von CO2-Zertifikaten an den Endverbraucher via Strompreis weitergeben werden und diese Klimapolitik damit den Wohlstand sch\u00e4dige, erl\u00e4utert Haimbuchner. Und weiter: \u201eUm globale Wettbewerbsnachteile durch den weltweit einzigartigen EU-Emissionshandel abzumildern sind weitere budgetbelastende Eingriffe in den Markt gestattet &#8211; und leider auch bitter n\u00f6tig. Vor dem Hintergrund all dieser selbstsch\u00e4digenden EU-Gesetze ist es jedenfalls n\u00f6tig, dass \u00d6sterreich die Strompreiskompensation schleunigst fortsetzt.\u201c<\/p>\n<p><strong>\u00d6sterreich hat nationale CO2-Emissionswende bereits vor zwanzig Jahren vollzogen<\/strong><\/p>\n<p>\u00dcberdies \u00fcbt Haimbuchner grunds\u00e4tzliche Kritik an den politisch verursachten CO2-Kosten, die eine Strompreiskompensation \u00fcberhaupt erst notwendig machen: \u201eSeit 2005 sinken die CO2-Emissionen hierzulande laut Umweltbundesamt &#8211; von 2005 bis 2022 sogar um rund 19% Prozent. Treiber dieser Entwicklung waren vor allem technische Innovation und der marktimmanente Anreiz auf Kostensenkung. Man braucht daher die Dekarbonisierung nicht durch Deindustrialisierung erzwingen, sondern man kann einfach den Weg der technischen Innovation fortschreiten\u201c, erkl\u00e4rt Haimbuchner. Damit die Kompensation f\u00fcr stromintensive Branchen noch heuer greifen kann, muss die Verl\u00e4ngerung des Strompreiskosten-Ausgleichsgesetzes noch vor der Sommerpause im Nationalrat beschlossen werden. \u201eUm der Industrie Planungssicherheit zu geben, muss die Strompreiskompensation bis 2035 als langfristiges Instrument angelegt sein. Gleichzeitig muss die Bundesregierung eine verst\u00e4rkte Aufmerksamkeit auf den Netzausbau und die Netzflexibilit\u00e4ten per Speicherl\u00f6sungen richten, um das \u00f6sterreichische Stromsegment als Grundlage f\u00fcr Industrie- und Wirtschaftswachstum langfristig abzusichern\u201c, so der Landesparteiobmann abschlie\u00dfend.\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alle gro\u00dfen EU-Volkswirtschaften verf\u00fcgen \u00fcber Strompreiskompensation &#8211; \u00d6sterreichischer Sonderweg kommt Industrie teuer zu stehen Seit dem Auslaufen der Strompreiskompensation mit Ende des Jahres 2022 ist \u00d6sterreich eines der wenigen europ\u00e4ischen L\u00e4nder ohne Strompreiskompensation. 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