{"id":21088,"date":"2025-04-02T15:22:01","date_gmt":"2025-04-02T13:22:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fpoe-ooe.at\/?p=21088"},"modified":"2025-04-02T15:22:01","modified_gmt":"2025-04-02T13:22:01","slug":"arbeitsklausur-der-koalitionspartner-mit-ganzer-kraft-fuer-arbeit-wirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fpoe-weisskirchen.at\/fpoeoe2023\/arbeitsklausur-der-koalitionspartner-mit-ganzer-kraft-fuer-arbeit-wirtschaft\/","title":{"rendered":"Arbeitsklausur der Koalitionspartner: Mit ganzer Kraft f\u00fcr Arbeit &#038; Wirtschaft"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t<strong>Starker Schulterschluss in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten<\/strong><\/p>\n<p><em>Am 1. April 2025 fand in Nu\u00dfdorf am Attersee die diesj\u00e4hrige Arbeitsklausur der ober\u00f6sterreichischen Koalitionspartner statt. Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer, Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Manfred Haimbuchner und LH-Stv.in Christine Haberlander legten den Fokus klar auf wirtschaftliche Zukunftssicherung unter dem Motto: \u201eMit ganzer Kraft f\u00fcr Arbeit &amp; Wirtschaft.\u201c Im Zentrum stand die strategische Ausrichtung zur St\u00e4rkung des Wirtschafts- und Arbeitsstandorts Ober\u00f6sterreich. Eine Werksbesichtigung bei der Firma Peneder in Atzbach sowie eine wirtschaftliche Einsch\u00e4tzung durch Univ.-Prof. Dr. Theodoro D. Cocca erg\u00e4nzten die inhaltliche Arbeit. Die Wirtschaft hat es derzeit nicht leicht: Hohe Kosten, internationale Krisen und weniger Auftr\u00e4ge belasten viele Betriebe. Auch die Zahl der Arbeitslosen ist zuletzt gestiegen. Umso wichtiger ist es, dass jetzt gehandelt wird \u2013 und genau das tut die ober\u00f6sterreichische Landesregierung, betonten Landeshauptmann Mag. Stelzer und Landeshauptmann-Stv. Dr. Haimbuchner.<\/em><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>\u00a0<\/strong><strong>Wirtschaftsprognose verhalten \u2013 Regierung reagiert mit Kraftpaket \u201eMission 2025\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Professor Cocca stellte klar: Die \u00f6sterreichische Wirtschaft bleibt weiterhin unter Druck. Insbesondere die Industrie leidet unter einer andauernden Rezession, verst\u00e4rkt durch geopolitische Spannungen wie die angek\u00fcndigten US-Strafz\u00f6lle auf europ\u00e4ische Autos. Der heimische Arbeitsmarkt ist mit steigender Arbeitslosigkeit konfrontiert. In dieser Lage setzen Ober\u00f6sterreichs Regierungsverantwortliche gezielt Ma\u00dfnahmen zur Stabilisierung und Zukunftssicherung.<\/p>\n<p>Zentrales Element der Klausur ist die \u201eMission 2025\u201c, ein Investitionspaket mit einem Gesamtvolumen von rund 1,5 Milliarden Euro. Damit setzt Ober\u00f6sterreich gezielte Impulse in zentralen Bereichen, die den Menschen in Ober\u00f6sterreich direkt zugutekommen. Konkret soll es mehr Geld f\u00fcr Schulen und Bildung geben, Investitionen in Spit\u00e4lern und Gesundheitsversorgung erfolgen. Dazu kommt ein Stra\u00dfenbaupaket, um Stra\u00dfen sicherer und modernen zu machen und den \u00f6ffentlichen Verkehr auszubauen. Auch die Wirtschaft, also Unternehmen und Jobs sollen gef\u00f6rdert werden. Durch mehr Wohnbau soll weiter bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden. Auch in die Bereiche Digitalisierung und Kultur wird investiert. Und zus\u00e4tzlich setzt die Energie AG nachhaltige Projekte mit 500 Mio. Euro um. Zudem ist geplant, mittels eines neuen Sicherheits-Clusters Firmen und Forscher zusammenzubringen, um zukunftssichere Technologien in Ober\u00f6sterreich zu entwickeln. Auch in die Quantenforschung wird investiert \u2013 ein spannendes Zukunftsfeld mit gro\u00dfem Potenzial. Mit Blick auf die Forschungsstrategie 2030 st\u00e4rkt Ober\u00f6sterreich den Bereich Quantentechnologie. Internationale Kooperationen \u2013 etwa mit D\u00e4nemark \u2013 und der Aufbau eines \u201eQuanten-Dreiecks Linz\u2013M\u00fcnchen\u2013Innsbruck\u201c sollen die Region als Innovationsstandort positionieren.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>Deregulierung: B\u00fcrokratieabbau als Standortfaktor \u2013 50 Mio. extra f\u00fcr Gemeinden <\/strong><\/p>\n<p>Mit einem neuen Deregulierungspaket soll vieles einfacher und schneller gehen \u2013 vom Bau von Solaranlagen bis zu Betriebsansiedlungen. Das hilft der Wirtschaft und sorgt daf\u00fcr, dass Projekte nicht an Papierkram scheitern. Mit dem \u201eSchlankmacher-Programm\u201c startet Ober\u00f6sterreich in die n\u00e4chste Phase der Deregulierung. Ziel ist eine moderne Verwaltung mit Hausverstand. \u00a0Mit einem weiteren Gemeindepaket in H\u00f6he von 50 Mio. Euro sichert das Land rasche Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Kommunen. Unsere Gemeinden leisten Gro\u00dfartiges \u2013 und stehen oft vor finanziellen Herausforderungen. Deshalb gibt es ein zus\u00e4tzliches Gemeindepaket mit 50 Millionen Euro. Das bedeutet: mehr Spielraum f\u00fcr wichtige Investitionen direkt vor Ort, so die klare Position von \u00d6VP und FP\u00d6. Die Hilfe soll direkt und unb\u00fcrokratisch geleistet werden.<\/p>\n<p><strong>Moderne Infrastruktur \u2013 Konjunkturwirksame Wohnbauf\u00f6rderung \u2013 Naturschutz entb\u00fcrokratisieren<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Der Ausbau von Verkehrswegen bleibt ein Kernprojekt. Egal ob neue Umfahrungen, sichere Kreisverkehre oder bessere Bahnverbindungen \u2013 485 Millionen Euro flie\u00dfen heuer in die Infrastruktur, damit man schnell und sicher ans Ziel kommt. Die Wohnbauf\u00f6rderung wird moderner, digitaler und einfacher. Wer ein Haus baut oder saniert, soll k\u00fcnftig schneller zu F\u00f6rderungen kommen. Gleichzeitig sorgt der Wohnbau f\u00fcr tausende Arbeitspl\u00e4tze im Land. Mittels Neubauf\u00f6rderungen werden, so Haimbuchner, j\u00e4hrlich rund 15.700 Arbeitspl\u00e4tze geschaffen, die Sanierungsf\u00f6rderung sichert weitere 4.400 Jobs j\u00e4hrlich.\u00a0 Ein neues Naturschutzgesetz soll Verfahren verk\u00fcrzen und f\u00fcr mehr Klarheit sorgen \u2013 zum Beispiel beim Bau von Windr\u00e4dern oder bei landwirtschaftlichen Ma\u00dfnahmen. Der Schutz unserer Natur bleibt erhalten, aber es wird weniger kompliziert. Ziel ist es, Genehmigungsverfahren zu vereinfachen und wirtschaftsfreundlich zu gestalten \u2013 ohne den Umweltgedanken zu vernachl\u00e4ssigen. K\u00fcnftig sollen viele Ma\u00dfnahmen lediglich anzeigepflichtig statt bewilligungspflichtig sein.<\/p>\n<p><strong>Fazit: Entschlossen f\u00fcr Arbeitspl\u00e4tze und Wachstum<\/strong><\/p>\n<p>Trotz schwieriger Ausgangslage setzen Ober\u00f6sterreichs Koalitionspartner ein starkes Signal: Mit einem klaren Fokus auf Investitionen, B\u00fcrokratieabbau und Innovation arbeitet die Landesregierung <em>\u201emit ganzer Kraft f\u00fcr Arbeit und Wirtschaft\u201c<\/em>. Das Ma\u00dfnahmenpaket zur Arbeitsklausur ist ein klares Bekenntnis zu Stabilit\u00e4t, Standortst\u00e4rkung und Zukunftsorientierung. Ober\u00f6sterreich investiert in jene Bereiche, die den Menschen wichtig sind: gute Jobs, sichere Gemeinden, moderne Infrastruktur und eine starke Wirtschaft.<\/p>\n<p>&nbsp;\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Starker Schulterschluss in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten Am 1. 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