{"id":21194,"date":"2025-05-13T13:38:03","date_gmt":"2025-05-13T11:38:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fpoe-ooe.at\/?p=21194"},"modified":"2025-05-13T13:38:03","modified_gmt":"2025-05-13T11:38:03","slug":"aktuelle-imas-studie-familie-bleibt-herzstueck-trotz-krisen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fpoe-weisskirchen.at\/fpoeoe2023\/aktuelle-imas-studie-familie-bleibt-herzstueck-trotz-krisen\/","title":{"rendered":"Aktuelle IMAS-Studie: Familie bleibt Herzst\u00fcck trotz Krisen"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t<em>Trotz anhaltender wirtschaftlicher Unsicherheiten und multipler Krisen bleibt die Familie f\u00fcr viele \u00d6sterreicher der wichtigste Anker im Leben. Das zeigt die aktuelle IMAS-Studie zum Familienwerte-Index 2025, die Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner gemeinsam mit IMAS-Studienautor Paul Eiselsberg pr\u00e4sentierte. \u201eDie Familie ist das Herzst\u00fcck unseres Zusammenlebens \u2013 alles, was uns wichtig ist, alles, was uns ausmacht\u201c, sagt Haimbuchner. \u00dcber 80 Prozent der Befragten stufen den famili\u00e4ren Zusammenhalt als sehr wichtig ein, bevorzugt wird nach wie vor das klassische Modell aus Vater, Mutter und zwei Kindern<\/em>.<\/p>\n<p><strong>Finanzielle Sorgen belasten Familien massiv<\/strong><\/p>\n<p>Die gr\u00f6\u00dften Herausforderungen f\u00fcr Familien in \u00d6sterreich sind laut Studie finanzielle Belastungen: steigende Lebenshaltungs- und Energiekosten, Existenz\u00e4ngste, aber auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie machen vielen zu schaffen. \u201eEin gro\u00dfer Teil der Familien macht sich Sorgen um die Finanzierung von allt\u00e4glichen Dingen wie Schulveranstaltungen, Nachhilfe oder Schulkosten\u201c, erkl\u00e4rt Haimbuchner. Um hier gegenzusteuern, habe Ober\u00f6sterreich bereits Ma\u00dfnahmen gesetzt: \u201eMit der Schulveranstaltungshilfe, Gratisliftkarten und Schulkostenbeihilfen nehmen wir den Familien zumindest einen Teil der Last von den Schultern.\u201c<\/p>\n<p><strong>Zusammenhalt bleibt stark \u2013 trotz Dauerbelastung<\/strong><\/p>\n<p>Trotz aller Herausforderungen zeigt sich ein stabiler famili\u00e4rer Zusammenhalt. Vier von f\u00fcnf Befragten geben an, dass der Zusammenhalt in ihrer Familie sehr oder ziemlich stark sei. Studienautor Eiselsberg nennt das \u201eein bemerkenswert konstantes Ergebnis seit Jahren.\u201c Doch die Auswirkungen aktueller Krisen sind sp\u00fcrbar: \u201eDie Aneinanderreihung von Krisensituationen und die daraus resultierende Dauerbelastung haben klar Einfluss auf unsere Gesellschaft \u2013 besonders in den Familien\u201c, so Haimbuchner. \u201eEltern tragen nicht nur f\u00fcr sich, sondern f\u00fcr ihre Kinder Verantwortung. Diese Belastung hinterl\u00e4sst Spuren.\u201c<\/p>\n<p><strong>\u201eStaat darf nicht bei Familien sparen\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Scharfe Kritik \u00e4u\u00dfert Haimbuchner an den Sparpl\u00e4nen der Bundesregierung: Familienleistungen wie Kindergeld, Familienbeihilfe und Studienbeihilfe sollen in den kommenden zwei Jahren nicht an die Inflation angepasst werden.\u00a0\u201eDas kann, will und werde ich nicht unterst\u00fctzen. Der Staat muss bei sich selbst sparen \u2013 nicht bei den Familien\u201c, betont Haimbuchner. In Ober\u00f6sterreich habe man bereits zehn Millionen Euro durch Verwaltungsreformen eingespart. Auf Bundesebene sieht er vor allem im Bereich Migration hohes Einsparpotenzial: \u201eHier kann man in der kommenden Legislaturperiode bis zu zehn Milliarden Euro einsparen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Sinkende Geburtenrate: Zeit- und Geldmangel als Hauptgr\u00fcnde<\/strong><\/p>\n<p>Ein weiteres zentrales Thema der Studie ist die r\u00fcckl\u00e4ufige Geburtenrate. Immer mehr Menschen entscheiden sich gegen Kinder oder f\u00fcr kleinere Familien \u2013 aus finanziellen und beruflichen Gr\u00fcnden. 75 Prozent der Befragten nennen Geldmangel, 81 Prozent berufliche Belastung als Grund f\u00fcr den Kinderverzicht. \u201eFamilien haben eine hohe Bedeutung, sie werden aber immer kleiner\u201c, so das klare Ergebnis der Studie Nur noch 46 Prozent sehen zwei Kinder als ideale Familiengr\u00f6\u00dfe, w\u00e4hrend die Zahl jener, die nur ein Kind f\u00fcr ideal halten, auf 19 Prozent gestiegen ist.<\/p>\n<p><strong>Digitale Medien als neue Herausforderung im Familienalltag<\/strong><\/p>\n<p>Auch der Umgang mit digitalen Medien stellt Familien vor neue Aufgaben. \u00dcber die H\u00e4lfte der Eltern w\u00fcnscht sich Einschr\u00e4nkungen f\u00fcr die Nutzung schulischer Tablets. 53 Prozent sprechen sich etwa daf\u00fcr aus, bestimmte Apps wie YouTube zu sperren.\u00a0\u201eHier gibt es eine hohe Sensitivit\u00e4t in der Bev\u00f6lkerung\u201c, so Eiselsberg. Eltern sehen sowohl die Chancen der Digitalisierung als auch ihre Risiken.<\/p>\n<p><strong>Fazit: Familie bleibt Gl\u00fccksfaktor Nummer eins<\/strong><\/p>\n<p>Trotz aller Umbr\u00fcche und Unsicherheiten bleibt die Familie f\u00fcr viele der wichtigste Lebensanker: 65 Prozent der \u00d6sterreicher glauben, dass man eine Familie braucht, um wirklich gl\u00fccklich zu sein.\u00a0\u201eFamilie ist kein Auslaufmodell, sondern ein Lebensmodell mit Zukunft. Deshalb werden wir auch weiterhin alles daran setzen, die Familien in Ober\u00f6sterreich bestm\u00f6glich zu unterst\u00fctzen\u201c, bekr\u00e4ftigt Haimbuchner abschlie\u00dfend.<\/p>\n<p>&nbsp;\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Trotz anhaltender wirtschaftlicher Unsicherheiten und multipler Krisen bleibt die Familie f\u00fcr viele \u00d6sterreicher der wichtigste Anker im Leben. 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