{"id":21308,"date":"2025-06-29T12:29:55","date_gmt":"2025-06-29T10:29:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fpoe-ooe.at\/?p=21308"},"modified":"2025-06-29T12:29:55","modified_gmt":"2025-06-29T10:29:55","slug":"ende-der-kim-verordnung-vera-verordnung-schikaniert-weiter-junge-familien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fpoe-weisskirchen.at\/fpoeoe2023\/ende-der-kim-verordnung-vera-verordnung-schikaniert-weiter-junge-familien\/","title":{"rendered":"Ende der KIM-Verordnung: \u201aVERA-Verordnung\u2018 schikaniert weiter junge Familien"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t<em>Mit 30. Juni ist die stark umstrittene Kim-Verordnung ausgelaufen. Die KIM-VO (Kreditinstitute-Immobilienfinanzierungsma\u00dfnahmen-Verordnung), eingef\u00fchrt von der Finanzmarktaufsicht (FMA), sollte urspr\u00fcnglich sicherstellen, dass Immobilienkredite nur dann vergeben werden, wenn Kreditnehmer \u00fcber eine ausreichende Eigenmittelquote (mind. 20\u202f%), eine angemessene Schuldendienstquote (max. 40\u202f%) und eine begrenzte Laufzeit (max. 35 Jahre) verf\u00fcgen. Ziel war es, eine \u00dcberhitzung des Immobilienmarktes und eine Verschuldungskrise wie in anderen L\u00e4ndern zu verhindern.\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Nunmehr leben diese Vorgaben aber in der \u201aVERA-Verordnung\u2018 (Verm\u00f6gens-, Erfolgs- und Risikoausweis-Verordnung) weiter, die zentralen Begriffsbestimmungen und Berechnungsmethoden aus der KIM-VO \u2013 etwa zur Beurteilung von Kreditvergaben \u2013 \u00fcbernimmt. Auch sind Kreditinstitute nunmehr verpflichtet, statt bisher halbj\u00e4hrlich viertelj\u00e4hrliche Meldungen zu leisten. Die FP\u00d6 Ober\u00f6sterreich kritisiert mit Nachdruck, dass Jungfamilien weiterhin massiv benachteiligt werden. Die VERA-VO \u00e4hnle der bisherigen KIM-VO und sei damit nichts anderes als die Fortsetzung eines politischen Irrwegs, der schleunigst beendet werden m\u00fcsse. Kritik gibt es f\u00fcr den hohen Eigenmittelanteil, der weiterhin f\u00fcr die Kreditgew\u00e4hrung verpflichtend gelten soll. Aus Sicht von FP\u00d6-Klubobmann Thomas Dim und FP\u00d6-Wohnbausprecher, LAbg. Ing. Herwig Mahr sei der Grund daf\u00fcr nicht nachvollziehbar: \u201eAuch vor diesen Verordnungen gab es in \u00d6sterreich keine auff\u00e4lligen Probleme mit Wohnbaukreditausf\u00e4llen. Trotzdem werden insbesondere junge Familien, die sich ein Eigenheim schaffen wollen, weiter unn\u00f6tig schikaniert.\u201c<\/p>\n<p><strong>Statt B\u00fcrokratieabbau schafft die Bundesregierung neue H\u00fcrden<\/strong><\/p>\n<p>Massive Kritik gibt es auch an den Berichtspflichten, die die Bundesregierung mit der VERA-VO einf\u00fchren will. FP\u00d6-Wohnbausprecher Herwig Mahr dazu: \u201eViertelj\u00e4hrliche Berichtspflichten f\u00fcr Banken zur Wohnbaukreditvergabe sind sachlich nicht zu rechtfertigen. Diese Regelung ist Ausdruck eines v\u00f6llig \u00fcberbordenden B\u00fcrokratismus \u2013 dabei behauptet die Bundesregierung doch laufend, genau diesen abbauen zu wollen. Im Bereich der Wohnbaukredite ist genau das Gegenteil der Fall.\u201c<\/p>\n<p><strong>Freiheitliche warnen vor Eingriffen in den freien Markt<\/strong><\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend warnen Dim und Mahr erneut vor der Gef\u00e4hrdung des Wohnbaus durch staatliche Fehlsteuerung: \u201eDie KIM-VO hat bereits gro\u00dfen Schaden angerichtet \u2013 sowohl in der Bauwirtschaft als auch f\u00fcr die Lebenssituation junger Familien. Die neue VERA-VO steht dem um nichts nach. Wir Freiheitliche lehnen solche Eingriffe in den freien Markt und in das Leben der B\u00fcrger entschieden ab.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit 30. Juni ist die stark umstrittene Kim-Verordnung ausgelaufen. 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