{"id":21353,"date":"2025-07-20T11:41:46","date_gmt":"2025-07-20T09:41:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fpoe-ooe.at\/?p=21353"},"modified":"2025-07-20T11:41:46","modified_gmt":"2025-07-20T09:41:46","slug":"steuer-und-abgabenlast-steigt-oesterreichs-arbeitnehmer-zahlen-die-krise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fpoe-weisskirchen.at\/fpoeoe2023\/steuer-und-abgabenlast-steigt-oesterreichs-arbeitnehmer-zahlen-die-krise\/","title":{"rendered":"Steuer- und Abgabenlast steigt: \u201e\u00d6sterreichs Arbeitnehmer zahlen die Krise\u201c"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t<em>Die schlechten Nachrichten f\u00fcr \u00d6sterreichs Arbeitnehmer rei\u00dfen nicht ab: Scharfe Kritik erntet die Bundesregierung aktuell von der FP\u00d6 \u2013 wegen drohendem Sozialabbau bei der Teilpension und m\u00f6glichen Beitragserh\u00f6hungen bei der \u00d6sterreichischen Gesundheitskasse (\u00d6GK). Besonders deutlich wird die Kritik nach j\u00fcngsten Aussagen von \u00d6GK-Obmann Andreas Huss, der sich vergangene Woche f\u00fcr Steuer- und Beitragserh\u00f6hungen aussprach. Dabei orientierte er sich am deutschen Krankenversicherungsbeitrag von 16 Prozent \u2013 w\u00e4hrend dieser in \u00d6sterreich derzeit bei 7,65 Prozent liegt. Das w\u00fcrde einer dramatischen Mehrbelastung f\u00fcr die Versicherten gleichkommen. Und das ausgerechnet in einer Zeit, in der sich viele Menschen das Leben ohnehin kaum mehr leisten k\u00f6nnen. Diesen Sozialabbau statt einer Entlastung kritisiert die FP\u00d6, die Beitragserh\u00f6hungen ebenso wie die Teilpensionsreform<\/em>.<\/p>\n<p>\u201eEine derartige Beitragserh\u00f6hung, die mehr als einer Verdoppelung gleichk\u00e4me, lehnen wir entschieden ab\u201c, betont der ober\u00f6sterreichische FP\u00d6-Klubobmann Thomas Dim. \u201eDie Gesundheitsversorgung ist ohnehin schon \u00fcberteuert, w\u00e4hrend die erbrachten Leistungen f\u00fcr Erwerbst\u00e4tige in keinem angemessenen Verh\u00e4ltnis dazu stehen. Aus dem einstigen Solidarprinzip hat sich eine Selbstbedienungsmentalit\u00e4t unter manchen \u00d6GK-Funktion\u00e4ren entwickelt. Diese sollten zuerst bei sich selbst sparen. Die \u00d6GK geh\u00f6rt eigentlich ihren Mitgliedern \u2013 in der Realit\u00e4t aber ist sie zu einem \u201aGut Aiderbichl\u2018 f\u00fcr Funktion\u00e4re von Arbeiter- und Wirtschaftskammern verkommen.\u201c Besonders brisant sei vor diesem Hintergrund, dass sich im Mai dieses Jahres 250 \u00d6GK-Funktion\u00e4re \u2013 vom Abteilungsleiter aufw\u00e4rts \u2013 ein mehrt\u00e4giges Luxusseminar im \u201eGolfhotel des Jahres 2024\u201c in Salzburg g\u00f6nnten.<\/p>\n<p><strong>Neue Teilpension: B\u00fcrokratisch, teuer und arbeitnehmerfeindlich<\/strong><\/p>\n<p>Auch die j\u00fcngste Reform der Teilpension wird von der FP\u00d6 scharf abgelehnt. \u201eWas als Verbesserung verkauft wird, entpuppt sich als Mogelpackung\u201c, warnt der ober\u00f6sterreichische FP\u00d6-Arbeitnehmersprecher LAbg. Rudolf Kroi\u00df. Nach dem neuen Modell kann die Arbeitszeit zwar k\u00fcnftig flexibel auf 25 bis 75 Prozent reduziert werden, die ausgezahlte Teilpension liegt jedoch unter dem Verh\u00e4ltnis der tats\u00e4chlichen Arbeitszeitverk\u00fcrzung. Zudem f\u00e4llt die bisher m\u00f6gliche Nutzung der Langzeitversichertenregelung vollst\u00e4ndig weg.<\/p>\n<p>Kroi\u00df weiter: \u201eBesonders gravierend ist, dass die Altersteilzeit auf nur noch drei Jahre verk\u00fcrzt wird \u2013 ein massiver Nachteil f\u00fcr alle, die einen sanften \u00dcbergang in den Ruhestand anstreben. Insgesamt handelt es sich um eine teure, b\u00fcrokratisch aufgeladene und arbeitnehmerfeindliche Reform. W\u00e4hrend heimische Besch\u00e4ftigte immer st\u00e4rker unter Druck geraten, werden Zuwanderer ab dem ersten Tag mit Sozialleistungen bedacht \u2013 ohne je einen Cent ins System eingezahlt zu haben.\u201c<\/p>\n<p><strong>Abgabenquote auf Rekordkurs \u2013 Kritik an Finanzministerium<\/strong><\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend kritisieren Dim und Kroi\u00df auch die geplante Erh\u00f6hung der Abgabenquote durch Finanzminister Marterbauer auf 45,5 Prozent. \u201eDie Bundesregierung muss endlich ernsthafte Einsparungen im Staatshaushalt vornehmen, anstatt st\u00e4ndig neue Belastungen f\u00fcr die Arbeitnehmer zu schaffen\u201c, fordern die beiden. \u201eInsbesondere die hohen Lohnnebenkosten sind ein wachsendes Problem f\u00fcr Unternehmen \u2013 und werden letztlich auf die Besch\u00e4ftigten abgew\u00e4lzt. Am Ende zahlen die Arbeitnehmer die Zeche.\u201c\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die schlechten Nachrichten f\u00fcr \u00d6sterreichs Arbeitnehmer rei\u00dfen nicht ab: Scharfe Kritik erntet die Bundesregierung aktuell von der FP\u00d6 \u2013 wegen drohendem Sozialabbau bei der Teilpension und m\u00f6glichen Beitragserh\u00f6hungen bei der \u00d6sterreichischen Gesundheitskasse (\u00d6GK). Besonders deutlich wird die Kritik nach j\u00fcngsten Aussagen von \u00d6GK-Obmann Andreas Huss, der sich vergangene Woche f\u00fcr Steuer- und Beitragserh\u00f6hungen aussprach. 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