{"id":21454,"date":"2025-08-18T10:11:04","date_gmt":"2025-08-18T08:11:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fpoe-ooe.at\/?p=21454"},"modified":"2025-08-18T10:11:04","modified_gmt":"2025-08-18T08:11:04","slug":"rinderbranche-unter-druck-freie-bauern-ooe-warnen-vor-us-uebernahmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fpoe-weisskirchen.at\/fpoeoe2023\/rinderbranche-unter-druck-freie-bauern-ooe-warnen-vor-us-uebernahmen\/","title":{"rendered":"Rinderbranche unter Druck: Freie Bauern O\u00d6 warnen vor US-\u00dcbernahmen"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t<strong> Kroismayr: \u201eGlobalisierung frisst unsere regionale Landwirtschaft auf.\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Die Freien Bauern Ober\u00f6sterreich schlagen Alarm. Obmann DI Dr. Arthur Kroismayr warnt vor massiven Eingriffen eines US-Konzerns in den heimischen Rindermarkt. \u201eDie Globalisierung frisst unsere regionale Landwirtschaft auf. Wir d\u00fcrfen nicht tatenlos zusehen\u201c, so Kroismayr. *****<\/p>\n<p>Ein amerikanischer Fleischriese baut seine Macht in \u00d6sterreich aus. 2017 wurde der Schlachthof Alpenrind \u00fcbernommen. 2024 \u00fcbernahmen die Amerikaner dann die renommierte Grandits Group, welche laut Eigenaussage von mehr als 10.000 Landwirten beliefert wird. Ziel ist es offenbar, Bauern an die eigene Struktur zu binden. Das gef\u00e4hrdet regionale Kreisl\u00e4ufe und dr\u00fcckt auf Sicht die Preise auf Hofebene. Die momentan recht zufriedenstellenden Erl\u00f6se f\u00fcr Rinder sollen die Bauern offenbar beruhigen, warnen Brancheninsider. \u00dcber kurz oder lang werden wenige Monopolisten die Preise f\u00fcr die Lieferanten wieder dr\u00fccken.<\/p>\n<p>\u201eDas ist kein normales Wachstum\u201c, sagt Kroismayr. \u201eHier geht es um Marktmacht. Erst werden Lieferketten eingesammelt. Am Ende ersetzt man sie. Dann bestimmen Konzerne, wohin das Tier f\u00e4hrt und was es kostet. Gleichzeitig werden die T\u00fcren f\u00fcr Schlachtk\u00f6rperimporte aus \u00dcbersee ge\u00f6ffnet. Die gro\u00dfen Konzerne bereiten sich bereits auf die Zeit nach der Ratifizierung des Mercosur -Abkommens vor. Unsere Bauern zahlen die Zeche. Die Wertsch\u00f6pfung wandert ab und Betriebe sterben. Au\u00dferdem verliert \u00d6sterreich endg\u00fcltig die Kontrolle \u00fcber Qualit\u00e4t und Preise\u201c, so Kroismayr weiter.<\/p>\n<p>Kroismayr fordert das zust\u00e4ndige Ministerium daher auf: \u201eWorte reichen nicht. Jetzt brauchen unsere Bauern Taten! Wir m\u00fcssen einen \u00dcbernahme-Stopp im Rindfleischsektor durch internationale Konzerne durchsetzen und regionale Schlachtkapazit\u00e4ten sch\u00fctzen. Au\u00dferdem brauchen wir transparente Vertr\u00e4ge und faire Abnahmebedingungen f\u00fcr b\u00e4uerliche Betriebe. Keine Knebelungen \u00fcber Infrastruktur-Bindungen. Grunds\u00e4tzlich muss gelten \u201aRegional vor global\u2018 bei Einkauf und Vergabe. Und: Der Landwirtschaftsminister muss das Mercosur- Abkommen verhindern!\u201c<\/p>\n<p>\u201eUnser Weg ist klar\u201c, schlie\u00dft Kroismayr. \u201eWir stehen f\u00fcr eine regionale Infrastruktur, faire Preise und starke H\u00f6fe. Wer den Markt zentralisiert, zerst\u00f6rt das Land. Globalisierung und vor allem Mercosur sind ein gro\u00dfer Fehler. Jetzt ist die Politik am Zug.\u201c\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kroismayr: \u201eGlobalisierung frisst unsere regionale Landwirtschaft auf.\u201c Die Freien Bauern Ober\u00f6sterreich schlagen Alarm. Obmann DI Dr. Arthur Kroismayr warnt vor massiven Eingriffen eines US-Konzerns in den heimischen Rindermarkt. \u201eDie Globalisierung frisst unsere regionale Landwirtschaft auf. 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