{"id":21467,"date":"2025-08-23T05:54:42","date_gmt":"2025-08-23T03:54:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fpoe-ooe.at\/?p=21467"},"modified":"2025-08-23T05:54:42","modified_gmt":"2025-08-23T03:54:42","slug":"summerauerbahn-ernuechternde-bilanz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fpoe-weisskirchen.at\/fpoeoe2023\/summerauerbahn-ernuechternde-bilanz\/","title":{"rendered":"Summerauerbahn: Ern\u00fcchternde Bilanz"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t<em>Eine \u201eern\u00fcchternde Bilanz\u201c kommt von Verkehrslandesrat Mag. G\u00fcnther Steinkeller zum Ausbau der Summerauerbahn. Diese Strecke ist seit Jahrzehnten ein Nadel\u00f6hr im Bahnverkehr zwischen Ober\u00f6sterreich und Tschechien. \u00a0W\u00e4hrend die tschechische Seite bereits 2027 eine Hochgeschwindigkeitsstrecke von Prag \u00fcber Budweis bis zur Grenze er\u00f6ffnen will, die Z\u00fcge mit \u00fcber 160 km\/h zul\u00e4sst, bleibt die \u00f6sterreichische Seite mit eingleisigen Abschnitten und Tempo-Limits deutlich zur\u00fcck. F\u00fcr den internationalen Verkehr bedeutet das eine Chance, rund 120 Kilometer an Wegstrecke einzusparen, was die Innkreisautobahn deutlich entlasten k\u00f6nnte. Solange jedoch die \u00f6sterreichische Strecke nicht leistungsf\u00e4higer wird, droht mehr G\u00fcterverkehr auf die Stra\u00dfe auszuweichen, anstatt auf die Schiene zu wechseln.<\/em><\/p>\n<p>Trotz Investitionen von rund 80 Mio. Euro in die Modernisierung dieser Bahnstrecke, sei auf europ\u00e4ischer Ebene eine klare Priorit\u00e4tensetzung erkennbar, die andere Korridore in den Vordergrund r\u00fcckt. \u201eDas bedeutet f\u00fcr die Summerauerbahn, dass sie aktuell nicht zu den vorrangigen Projekten z\u00e4hlt\u201c, so Steinkellner.<\/p>\n<p><strong>Ausbau fr\u00fchestens in 15 Jahren geplant<\/strong><\/p>\n<p>Steinkellner macht auch deutlich, dass der zweigleisige Ausbau der Strecke zwischen Linz und der tschechischen Grenze, der seit Jahrzehnten gefordert wird, im Zielnetz 2040 nicht enthalten ist. Ein Baubeginn sei daher fr\u00fchestens in f\u00fcnfzehn Jahren realistisch, also rund um das Jahr 2040. Derzeit sei der Bus nach wie vor schneller als die Bahn \u2013 das minderte die Attraktivit\u00e4t f\u00fcr Pendler. Aber auch die Wirtschaft in der Region h\u00e4tte vom Ausbau enorme Vorteile. So verweist der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer eines S\u00e4gewerks in Summerau, wo der letzte Bahnhof vor der Grenze ist, darauf, dass der Betrieb bewusst auf die Bahn setze. \u201eEin Transport mit LKW w\u00e4re zu lang und zu teuer.\u201c<\/p>\n<p>Zumindest geplant ist derzeit, dass in den kommenden Wochen die \u00d6BB und die tschechische Eisenbahn eine gemeinsame Studie vorlegen. In dieser Machbarkeitsstudie soll gekl\u00e4rt werden, welche Streckenf\u00fchrung Linz und Budweis am sinnvollsten verbinden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>\u201eAuch wenn es punktuelle Investitionen und neue Studien gibt, bleibt die Summerauerbahn ein Sorgenkind. Der politische Wille und die europ\u00e4ische Priorit\u00e4tensetzung reichen bislang nicht aus, um den dringend notwendigen Ausbau in absehbarer Zeit Realit\u00e4t werden zu lassen\u201c, so das klare Fazit von Steinkellner.\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine \u201eern\u00fcchternde Bilanz\u201c kommt von Verkehrslandesrat Mag. 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