{"id":21485,"date":"2025-09-04T07:47:14","date_gmt":"2025-09-04T05:47:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fpoe-ooe.at\/?p=21485"},"modified":"2025-09-04T07:47:14","modified_gmt":"2025-09-04T05:47:14","slug":"mercosur-abkommen-ist-ein-schlag-gegen-unsere-bauern-und-die-heimat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fpoe-weisskirchen.at\/fpoeoe2023\/mercosur-abkommen-ist-ein-schlag-gegen-unsere-bauern-und-die-heimat\/","title":{"rendered":"Mercosur-Abkommen ist ein Schlag gegen unsere Bauern und die Heimat"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t<strong>FP\u00d6 warnt vor Billigimporten aus S\u00fcdamerika \u2013 Schutz f\u00fcr heimische Bauern statt globaler Profitgier<\/strong><\/p>\n<p><em>Die EU hat mit den L\u00e4ndern Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay haben nach jahrzehntelangen Verhandlungen ein umfassendes Freihandelsabkommen ausverhandelt. Dieses Mercosur-Abkommen soll die Z\u00f6lle weitgehend abbauen und eine der gr\u00f6\u00dften Freihandelszonen der Welt mit rund 700 Millionen Menschen schaffen. Besonders die europ\u00e4ische Auto-, Maschinenbau- und Pharmaindustrie erhofft sich davon Exportchancen, w\u00e4hrend die EU im Gegenzug mehr Agrarprodukte aus S\u00fcdamerika zulassen w\u00fcrde. Nunmehr hat die EU-Kommission dieses Abkommen gebilligt, jedoch m\u00fcssen der Rat der EU-L\u00e4nder und das EU-Parlament noch zustimmen. Der endg\u00fcltige Abschluss soll bis Jahresende erfolgen. Ein klares Nein kommt zu diesen Pl\u00e4nen weiterhin von der FP\u00d6 und den Freiheitlichen Bauern. Sie warnen mit Nachdruck, dass billige Agrarimporte aus diesen L\u00e4nden den heimischen Bauern stark schaden werden, da sie mit den niedrigen Produktionskosten und geringeren Umweltauflagen in S\u00fcdamerika kaum konkurrieren k\u00f6nnen<\/em>.<\/p>\n<p>\u201eDie EU gef\u00e4hrdet mit dem Mercosur-Abkommen die Zukunft unserer Landwirtschaft und die Versorgungssicherheit der Menschen in Ober\u00f6sterreich.\u201c Mit diesen Worten kritisieren der Landesparteiobmann der FP\u00d6 Ober\u00f6sterreich, Landeshauptmann-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner sowie der Obmann der Freien Bauern Ober\u00f6sterreich, DI Dr. Arthur Kroismayr, die j\u00fcngste Entscheidung der EU-Kommission, dem Mercosur-Abkommen gr\u00fcnes Licht zu geben. Die FP\u00d6 warne seit Jahren vor diesem Abkommen. Es \u00f6ffne T\u00fcr und Tor f\u00fcr Billigimporte aus S\u00fcdamerika. \u201eDiese Produkte werden oft unter Bedingungen hergestellt, die mit den hohen Standards in Europa nichts zu tun haben. Unsere Bauern m\u00fcssen sich strengsten Regeln stellen, w\u00e4hrend die Konkurrenz dort auf Kosten von Umwelt, Tierwohl und Qualit\u00e4t produziert. Es ist verantwortungslos, unsere b\u00e4uerlichen Familienbetriebe immer st\u00e4rker zu belasten und gleichzeitig Fleisch und andere Produkte aus S\u00fcdamerika in die EU zu lassen. Damit ruiniert man unsere Heimat und zerst\u00f6rt Vertrauen\u201c, betont Haimbuchner.<\/p>\n<p>Kroismayr stellt klar: \u201eUnsere Bauern sichern gesunde Lebensmittel und pflegen unsere Kulturlandschaft. Wer Mercosur unterst\u00fctzt, verr\u00e4t die b\u00e4uerlichen Familien und setzt die Selbstversorgung aufs Spiel.\u201c Die beiden freiheitlichen Politiker machen deutlich: Es geht nicht nur um den Handel. Es geht um Sicherheit, Heimat und gesunde Lebensmittel. Die Menschen in Ober\u00f6sterreich erwarten, dass ihre Anliegen ernst genommen werden und nicht die Interessen internationaler Konzerne. \u201eWir fordern die Bundesregierung und die \u00f6sterreichischen Abgeordneten im EU-Parlament auf, diesem Abkommen die Zustimmung zu verweigern. Es ist Zeit, dass endlich die Menschen und unsere Heimat an erster Stelle stehen \u2013 und nicht die globale Profitgier\u201c, so Haimbuchner und Kroismayr abschlie\u00dfend.\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>FP\u00d6 warnt vor Billigimporten aus S\u00fcdamerika \u2013 Schutz f\u00fcr heimische Bauern statt globaler Profitgier Die EU hat mit den L\u00e4ndern Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay haben nach jahrzehntelangen Verhandlungen ein umfassendes Freihandelsabkommen ausverhandelt. Dieses Mercosur-Abkommen soll die Z\u00f6lle weitgehend abbauen und eine der gr\u00f6\u00dften Freihandelszonen der Welt mit rund 700 Millionen Menschen schaffen. 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