{"id":21505,"date":"2025-09-08T11:15:24","date_gmt":"2025-09-08T09:15:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fpoe-ooe.at\/?p=21505"},"modified":"2025-09-08T11:15:24","modified_gmt":"2025-09-08T09:15:24","slug":"manfred-haimbuchner-im-lt1-sommerinterview-zu-migration-wohnbau-und-windraeder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fpoe-weisskirchen.at\/fpoeoe2023\/manfred-haimbuchner-im-lt1-sommerinterview-zu-migration-wohnbau-und-windraeder\/","title":{"rendered":"Manfred Haimbuchner im LT1-Sommerinterview zu Migration, Wohnbau und Windr\u00e4der"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t<em>Spannende Themenbereiche waren Inhalt des heurigen Sommerinterviews von FP\u00d6-Landesparteiobmann, Landeshauptmann-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner mit LT1-Chef Dietmar Maier. Hauptbereiche im Studiointerview waren die Kritik des FP-Landeschefs an der Klimapolitik der Gr\u00fcnen, das klare Nein der Freiheitlichen zur Messenger-\u00dcberwachung ebenso wie Prognosen zum kommenden Wahlergebnis der FP\u00d6 in Ober\u00f6sterreich im Jahr 2027. Die gr\u00fcne Klimastrategie sei kindlicher Populismus, die geplante Messenger-\u00dcberwachung werde von der FP\u00d6 abgelehnt und f\u00fcr das Wahljahr 2027 zeigte sich Haimbuchner zuversichtlich, dass die FP\u00d6 weiterhin eine wichtige Rolle spielen werde. \u00a0Klare Botschaften gibt es an Zuwanderer und die Forderung nach Integration mit Konsequenzen. Der Fokus m\u00fcsse auf der Sicherheit liegen. <\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><strong>Migration: \u201eWer Verbrechen begeht, hat dieses Land zu verlassen\u201c<\/strong><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em>Klare Positionen hat FP\u00d6-Landesparteiobmann Haimbuchner zum Thema Mitration. F\u00fcr ihn, Haimbuchner, sei die Grenze dort erreicht, wo sich Menschen nicht an Recht und Ordnung halten. \u201eWer nicht anst\u00e4ndig ist, wer Verbrechen begeht und sich auff\u00fchrt, wie man sich nicht auff\u00fchrt, der hat dieses Land zu verlassen. Punkt\u201c, erkl\u00e4rt Haimbuchner im Interview. Der stellvertretende Landeshauptmann macht damit deutlich, dass er in der Migrationspolitik eine harte Linie verfolgt. Ihm gehe es nicht nur um die Frage, wer nach \u00d6sterreich kommt, sondern auch darum, wie sich Zuwanderer im Land verhalten. \u201eIntegration bedeutet nicht, dass man unsere Gesetze und Werte ignorieren darf. Wer hier leben will, muss sich anpassen und respektieren, wie wir in \u00d6sterreich leben\u201c, so Haimbuchner. Seine Haltung f\u00fcgt sich in das Gesamtbild der Freiheitlichen ein, die immer wieder eine striktere Asyl- und R\u00fcckf\u00fchrungspolitik fordern. F\u00fcr Haimbuchner steht dabei die Sicherheit der Bev\u00f6lkerung im Vordergrund: \u201eWir k\u00f6nnen es uns nicht leisten, kriminelles Verhalten zu dulden. Die Menschen haben ein Recht darauf, dass der Staat hier konsequent handelt. Wer nicht anst\u00e4ndig ist, wer Verbrechen begeht und sich auff\u00fchrt, wie man sich nicht auff\u00fchrt, der hat dieses Land zu verlassen.\u201c Haimbuchner zieht hiermit ganz klar eine Grenze f\u00fcr Menschen, die sich im Aufenthaltsland nicht an gesetzliche und gesellschaftliche Normen halten.<\/p>\n<p><strong>\u201eLeistbares Wohnen ist eine unserer gr\u00f6\u00dften Aufgaben\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Haimbuchner macht zudem deutlich, dass der Wohnbau f\u00fcr ihn eine der zentralen politischen Baustellen in Ober\u00f6sterreich bleibt. Die steigenden Kosten f\u00fcr Bauen und Energie bezeichnet er als gr\u00f6\u00dfte Herausforderung. \u201eSehr schwierig ist nach wie vor der Eigentumswohnungsbereich, da wird sehr wenig gebaut und verkauft\u201c, erkl\u00e4rt Haimbuchner. Um leistbares Wohnen zu sichern, fordert er eine deutliche Entlastung der B\u00fcrger. \u201eRunter mit Steuern, Geb\u00fchren, Abgaben und Lohnnebenkosten, um Eigentum wieder attraktiv zu machen\u201c, so der FP\u00d6-Politiker. Die Wohnbeihilfe ist f\u00fcr ihn, Haimbuchner, ein \u201eessenzieller Baustein f\u00fcr leistbares Wohnen, vor allem f\u00fcr \u00e4ltere Menschen, die oft mit einer geringeren Pension auskommen m\u00fcssen.\u201c<\/p>\n<p>F\u00fcr den freiheitlichen Wohnbaureferenten steht fest, dass Wohnen mehr ist als nur ein Dach \u00fcber dem Kopf. \u201eWohnen ist ein Grundbed\u00fcrfnis und die Basis f\u00fcr ein gutes Leben. In Ober\u00f6sterreich setzen wir alles daran, leistbaren Wohnraum f\u00fcr unsere B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger zu sichern\u201c, betont der Landeshauptmann-Stellvertreter. Besonders wichtig ist ihm, dass jede einzelne gef\u00f6rderte Wohnung sp\u00fcrbare Wirkung entfaltet. \u201eJede einzelne Wohnung bedeutet ein neues Zuhause, eine Zukunftsperspektive und ein St\u00fcck Sicherheit.\u201c Damit unterstreicht Haimbuchner, dass Wohnbaupolitik nicht in Zahlen gemessen werden darf, sondern immer auch das Leben von Menschen ver\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Besonders wichtig sei ihm, jungen Menschen die Chance auf ein eigenes Zuhause zu erm\u00f6glichen. \u201eWir brauchen Eigentum als Sicherheit f\u00fcr Familien und als Fundament f\u00fcr die n\u00e4chste Generation\u201c, betont Haimbuchner. Er kritisiert, dass die aktuelle Politik zu oft auf ideologische Diskussionen setzt, anstatt konkrete Ma\u00dfnahmen zu ergreifen. \u201eMan darf nicht von Reichensteuern philosophieren, die die Leute abschrecken, sondern muss Leistung wieder belohnen\u201c, sagt er. Damit macht Haimbuchner klar, dass er den Wohnbau nicht nur als wirtschaftliche, sondern auch als gesellschaftliche Aufgabe sieht \u2013 mit dem Ziel, leistbaren Wohnraum in Ober\u00f6sterreich langfristig zu sichern.<\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><strong>\u201eGr\u00fcne Klimastrategie ist kindlicher Populismus\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Haimbuchner \u00e4u\u00dfert sich deutlich zur Klimapolitik der Gr\u00fcnen und spart nicht mit Kritik. Der FP-Landesparteiobmann bezeichnet die aktuelle Linie der Partei als <em>\u201ekindlichen Populismus\u201c<\/em> und stellt damit klar, dass er die vorgeschlagenen Ma\u00dfnahmen f\u00fcr unausgereift und nicht zielf\u00fchrend h\u00e4lt.<\/p>\n<p>Haimbuchner kritisiert, dass die Gr\u00fcnen mit symbolhaften Forderungen Politik betreiben, die seiner Ansicht nach zwar gut klingen, aber in der Realit\u00e4t nicht funktionieren. \u201eEs bringt nichts, wenn man den Menschen Verzicht predigt und gleichzeitig keine praktikablen L\u00f6sungen aufzeigt\u201c, so Haimbuchner im Interview. Er wirft den Gr\u00fcnen vor, nicht die wirtschaftlichen und sozialen Folgen ihrer Klimastrategie zu bedenken. Besonders hebt Haimbuchner, der auch Naturschutzreferent in der ober\u00f6sterreichischen Landesregierung ist, \u00a0hervor, dass Ma\u00dfnahmen im Klimaschutz zwar notwendig seien, jedoch mit Augenma\u00df erfolgen m\u00fcssten. \u201eWir brauchen eine Politik, die auch den Mittelstand und die arbeitenden Familien im Blick hat. Klimaschutz darf nicht bedeuten, dass man die Leute mit immer h\u00f6heren Kosten belastet\u201c, sagt Haimbuchner. Seiner Ansicht nach sei der Zugang der Gr\u00fcnen zu sehr von ideologischen Vorstellungen gepr\u00e4gt: \u201eDas ist keine seri\u00f6se Klimapolitik, sondern eine moralische Debatte ohne Substanz\u201c, so der FP\u00d6-Politiker. Er fordert stattdessen, die Technologieoffenheit zu f\u00f6rdern, Innovationen zuzulassen und die Energiewende so zu gestalten, dass sie f\u00fcr die Menschen leistbar bleibt.<\/p>\n<p><strong>\u00a0\u201eMessenger-\u00dcberwachung ist Angriff auf Privatsph\u00e4re\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Klar Stellung bezog Haimbuchner im Laufe des Interviews auch zur geplanten \u00dcberwachung von Messenger-Diensten. F\u00fcr den FP\u00d6-Politiker ist dieses Vorhaben ein klarer Eingriff in die Grundrechte der B\u00fcrger. \u201eEine Messenger-\u00dcberwachung lehnen wir ab, weil sie einen massiven Angriff auf die Privatsph\u00e4re darstellt\u201c, sagt der FP-Obmann und warnt davor, dass mit einer solchen Ma\u00dfnahme die Grenze zwischen notwendiger Sicherheitspolitik und staatlicher \u00dcberwachung \u00fcberschritten werde. \u201eEs kann nicht sein, dass der Staat jeden privaten Chat mitlesen kann. Das ist nicht die Aufgabe einer Demokratie, sondern erinnert eher an Systeme, die wir in Europa nicht haben wollen\u201c, betont er. Besonders wichtig ist Haimbuchner die Wahrung der pers\u00f6nlichen Freiheit im digitalen Raum. \u201eDie Menschen m\u00fcssen darauf vertrauen k\u00f6nnen, dass ihre Kommunikation privat bleibt. Wenn man diesen Grundsatz aufgibt, zerst\u00f6rt man ein St\u00fcck unserer freiheitlichen Ordnung\u201c, erkl\u00e4rt er. F\u00fcr ihn steht fest, dass Sicherheit nicht durch Massen\u00fcberwachung geschaffen werden kann. \u201eKriminelle werden immer Wege finden, sich der \u00dcberwachung zu entziehen. Am Ende trifft man wieder die normalen B\u00fcrger, w\u00e4hrend die eigentlichen Straft\u00e4ter im Dunkeln bleiben\u201c, kritisiert Haimbuchner.<\/p>\n<p><strong>Haimbuchner warnt vor unkontrolliertem Ausbau von Windr\u00e4dern<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Ein weiteres Themenfeld war die kritische Haltung der FP\u00d6 zum Ausbau der Windenergie in Ober\u00f6sterreich. F\u00fcr Haimbuchner sind die Pl\u00e4ne der Gr\u00fcnen \u00fcberzogen und gehen an den Bed\u00fcrfnissen der Menschen vorbei. \u201eEs kann nicht sein, dass wir ganze Landschaften mit Windr\u00e4dern zupflastern, ohne R\u00fccksicht auf die Anrainer und auf den Naturraum\u201c, erkl\u00e4rt Haimbuchner. Der freiheitliche Landeshauptmann-Stellvertreter stellt klar, dass er Energiepolitik nicht gegen die Bev\u00f6lkerung betreiben will. \u201eDie Menschen haben ein Recht darauf, dass ihre Lebensqualit\u00e4t nicht zerst\u00f6rt wird, nur damit man ideologische Ziele erf\u00fcllt\u201c, so Haimbuchner, der gleichzeitig betont, dass er nicht grunds\u00e4tzlich gegen erneuerbare Energien sei. \u201eNat\u00fcrlich brauchen wir Alternativen, aber wir m\u00fcssen Ma\u00df und Ziel bewahren. Es bringt nichts, wenn wir eine Technologie mit Gewalt durchdr\u00fccken, die am Ende mehr Probleme schafft als sie l\u00f6st\u201c, sagt Haimbuchner. F\u00fcr ihn ist entscheidend, dass beim Ausbau der Energieinfrastruktur immer auch die regionale Akzeptanz ber\u00fccksichtigt wird. \u201eMan kann nicht alles von oben herab entscheiden. Die Leute m\u00fcssen mitreden d\u00fcrfen, wenn es um ihre Heimat geht\u201c, betont er im Interview.<\/p>\n<p><strong>Haimbuchner optimistisch: \u201eDie FP\u00d6 wird auch k\u00fcnftig eine entscheidende Rolle spielen\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Haimbuchner blickt zuversichtlich auf die kommenden Wahlen und die politische Zukunft seiner Partei. F\u00fcr den ober\u00f6sterreichischen FP\u00d6-Chef steht fest, dass die Freiheitlichen weiterhin stark bleiben und ma\u00dfgeblich mitbestimmen werden. \u201eWir haben in den vergangenen Jahren bewiesen, dass wir Verantwortung \u00fcbernehmen k\u00f6nnen. Diese Erfahrung und unser klares Profil werden uns auch bei den n\u00e4chsten Wahlen zugutekommen\u201c, erkl\u00e4rt Haimbuchner. Er verweist darauf, dass die Stimmung in der Bev\u00f6lkerung den Freiheitlichen R\u00fcckenwind verleihe. \u201eDie Menschen wissen, dass wir ihre Sorgen ernst nehmen \u2013 sei es bei der Teuerung, bei Fragen der Sicherheit oder bei der Energieversorgung. Diese Themen entscheiden Wahlen und hier haben wir die glaubw\u00fcrdigsten Antworten\u201c, so Haimbuchner.<\/p>\n<p>Gleichzeitig betont er, dass Wahlergebnisse nicht im Voraus feststehen, sondern immer von den W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hlern bestimmt werden. \u201eAm Ende entscheiden die Menschen. Aber ich bin \u00fcberzeugt, dass die FP\u00d6 auch k\u00fcnftig eine entscheidende Rolle spielen wird\u201c, sagt er.\u00a0Auf die Frage, ob er selbst Ambitionen habe, in Ober\u00f6sterreich den Landeshauptmann zu stellen, antwortet Haimbuchner selbstbewusst, aber mit Zur\u00fcckhaltung: \u201eIch traue mir das nat\u00fcrlich auch zu. Aber ich werde nicht herumlaufen und sagen, ich will Landeshauptmann werden.\u201c\u00a0Damit zeigt sich Haimbuchner als Politiker, der sich seiner eigenen St\u00e4rke bewusst ist, aber zugleich auf Augenma\u00df setzt. \u201eWir m\u00fcssen Schritt f\u00fcr Schritt arbeiten und d\u00fcrfen die Bodenhaftung nicht verlieren. Nur so k\u00f6nnen wir das Vertrauen der Menschen auch langfristig sichern\u201c, res\u00fcmiert er.<\/p>\n<p><em>Das gesamte Interview wurde ab 7. September 2025 ausgestrahlt und ist unter <a href=\"https:\/\/www.lt1.at\/aktuelles\/manfred-haimbuchner\/\">https:\/\/www.lt1.at\/aktuelles\/manfred-haimbuchner\/<\/a> abrufbar.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Spannende Themenbereiche waren Inhalt des heurigen Sommerinterviews von FP\u00d6-Landesparteiobmann, Landeshauptmann-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner mit LT1-Chef Dietmar Maier. Hauptbereiche im Studiointerview waren die Kritik des FP-Landeschefs an der Klimapolitik der Gr\u00fcnen, das klare Nein der Freiheitlichen zur Messenger-\u00dcberwachung ebenso wie Prognosen zum kommenden Wahlergebnis der FP\u00d6 in Ober\u00f6sterreich im Jahr 2027. 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