{"id":21534,"date":"2025-09-18T09:03:04","date_gmt":"2025-09-18T07:03:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fpoe-ooe.at\/?p=21534"},"modified":"2025-09-18T09:03:04","modified_gmt":"2025-09-18T07:03:04","slug":"pensionserhoehung-2026-verpufft-durch-anhaltend-hohe-inflation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fpoe-weisskirchen.at\/fpoeoe2023\/pensionserhoehung-2026-verpufft-durch-anhaltend-hohe-inflation\/","title":{"rendered":"Pensionserh\u00f6hung 2026 verpufft durch anhaltend hohe Inflation"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t<em>Die j\u00fcngst abgeschlossenen Pensionsverhandlungen bringen f\u00fcr das Jahr 2026 zwar eine Anpassung, doch angesichts der weiterhin hohen Inflation zweifeln viele Experten und Interessensvertreter am realen Nutzen f\u00fcr die Betroffenen. Mit 4,1 Prozent lag die Teuerung im August 2025 auf unver\u00e4ndert hohem Niveau \u2013 deutlich mehr, als es die beschlossene Erh\u00f6hung ausgleichen kann. Damit droht die Ma\u00dfnahme, die eigentlich f\u00fcr Entlastung sorgen sollte, in der Praxis rasch zu verpuffen<\/em>.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Scharfe Kritik kommt von FP\u00d6-Landesparteiobmann, Landeshauptmann-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner sowie von Anneliese Hoppenberger, Obfrau des ober\u00f6sterreichischen Seniorenrings. Sie bezeichnen das Ergebnis der Pensionsverhandlungen als unzureichend: \u201eUnsere Pensionisten, die unser Land aufgebaut, Jahrzehnte lang gearbeitet und Steuern bezahlt haben, haben es verdient, im Alter in Sicherheit und W\u00fcrde zu leben. Doch was die Regierung als Erfolg verkaufen will, ist in Wahrheit nur ein Taschenspielertrick \u2013 unsere Senioren sp\u00fcren davon nichts im Geldb\u00f6rsel.\u201c<\/p>\n<p>Die beiden verweisen darauf, dass die beschlossene Anpassung von der anhaltenden Teuerung sofort aufgefressen werde. \u201eDas Verhandlungsergebnis ist ein Schlag ins Gesicht der \u00e4lteren Generation. Viele wissen schon heute nicht mehr, wie sie die steigenden Kosten f\u00fcr Lebensmittel, Energie und Wohnen stemmen sollen\u201c, so Haimbuchner und Hoppenberger.<\/p>\n<p><strong>Kritik an Regierungspolitik<\/strong><\/p>\n<p>Die schwarz-rot-pinke Bundesregierung produziere in Sachen Teuerungsbek\u00e4mpfung \u201ehei\u00dfe Luft und leere Schlagzeilen\u201c, echte Entlastungen gebe es nicht. Besonders scharf kritisieren die Freiheitlichen, dass die kalte Progression f\u00fcr die \u00e4ltere Generation nach wie vor nicht abgeschafft ist. \u201eStatt \u00dcberschriften zu produzieren, sollten Marterbauer und Schumann gemeinsam mit ihren Regierungskollegen endlich handeln\u201c, fordern Haimbuchner und Hoppenberger.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>Schluss mit falschen Priorit\u00e4ten<\/strong><\/p>\n<p>Neben der unzureichenden Pensionspolitik prangern die beiden auch eine verfehlte Mittelverwendung an: \u201eW\u00e4hrend unsere Pensionisten um jeden Euro k\u00e4mpfen m\u00fcssen, wirft die Bundesregierung mit vollen H\u00e4nden Geld hinaus. Allein in Wien kostet die Sozialhilfe f\u00fcr subsidi\u00e4r Schutzberechtigte \u00fcber 84 Millionen Euro pro Jahr \u2013 Mittel, die bei unseren eigenen Leuten fehlen.\u201c Das Fazit von Haimbuchner und Hoppenberger f\u00e4llt deutlich aus: \u201eEs ist untragbar, dass \u00e4ltere Menschen nach einem Leben voller Arbeit ums t\u00e4gliche \u00dcberleben ringen, w\u00e4hrend Milliarden f\u00fcr internationale Projekte und fremde Interessen verschleudert werden. Damit muss endlich Schluss sein: \u00f6sterreichisches Steuergeld geh\u00f6rt zuallererst den \u00d6sterreichern.\u201c\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die j\u00fcngst abgeschlossenen Pensionsverhandlungen bringen f\u00fcr das Jahr 2026 zwar eine Anpassung, doch angesichts der weiterhin hohen Inflation zweifeln viele Experten und Interessensvertreter am realen Nutzen f\u00fcr die Betroffenen. 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