{"id":21687,"date":"2025-10-27T14:27:29","date_gmt":"2025-10-27T13:27:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fpoe-ooe.at\/?p=21687"},"modified":"2025-10-27T14:27:29","modified_gmt":"2025-10-27T13:27:29","slug":"flughafen-linz-uebernahmevorschlaege-gruendlich-pruefen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fpoe-weisskirchen.at\/fpoeoe2023\/flughafen-linz-uebernahmevorschlaege-gruendlich-pruefen\/","title":{"rendered":"Flughafen Linz: \u201e\u00dcbernahmevorschl\u00e4ge gr\u00fcndlich pr\u00fcfen\u201c \u00a0"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t<strong>Neuaufstellung des Flughafens f\u00fcr Erhalt des Wirtschaftsstandorts unverzichtbar<\/strong><\/p>\n<p><em>Der Flughafen Linz steht seit Jahren unter wirtschaftlichem Druck: Sinkende Passagierzahlen, der Wegfall zentraler Flugverbindungen und die Nachwirkungen der Pandemie haben das Drehkreuz in eine finanzielle Schieflage gebracht. Mit dem Ende der Frankfurt-Verbindung Ende Oktober hat Ober\u00f6sterreich eine wichtige internationale Anbindung verloren\u2013 ein massiver Wettbewerbsnachteil f\u00fcr den Wirtschaftsstandort Linz. Der Flughafen, einst als Tor zur Welt und Motor regionaler Wertsch\u00f6pfung gedacht, droht zunehmend ins Abseits zu geraten. Ohne eine nachhaltige Neuaufstellung k\u00f6nnte der Standort seine Bedeutung f\u00fcr Industrie, Tourismus und internationale Gesch\u00e4ftsbeziehungen verlieren.<\/em><\/p>\n<p>Bereits im Sommer hatten FP\u00d6-Landesparteiobmann, Landeshauptmann-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner und der Linzer Sicherheitsstadtrat Dr. Michael Raml daher angeregt, die Anteile der Stadt Linz am Flughafen zu verkaufen, um dem Standort eine Zukunft zu geben. Nun hat laut Medienberichten ein Hofkirchner Unternehmer Interesse bekundet, gemeinsam mit einem Konsortium die Linzer Anteile zu \u00fcbernehmen. \u201eNat\u00fcrlich freut es mich, wenn sich ein Unternehmer bereit erkl\u00e4rt, Verantwortung f\u00fcr Linz und seinen Flughafenstandort zu \u00fcbernehmen. F\u00fcr Jubelmeldungen ist es aber noch zu fr\u00fch, denn ein solches Vorhaben muss auf Herz und Nieren gepr\u00fcft werden\u201c, erkl\u00e4rt Haimbuchner. Der Erhalt des Flughafens sei ein \u201eunverzichtbarer Teil der Standortsicherung f\u00fcr Linz und ganz Ober\u00f6sterreich\u201c.<\/p>\n<p><strong>Raml: \u201eLinzer B\u00fcrgermeister wie so oft nur Passagier statt Pilot\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Der Linzer FP\u00d6-Chef Dr. Michael Raml \u00fcbt indes scharfe Kritik an B\u00fcrgermeister Klaus Luger: \u201eVergangenen Samstag ist zum vorerst letzten Mal ein Flug zwischen Frankfurt und Linz abgehoben. Jeder neue Tag ohne diese Anbindung ist eine Deattraktivierung f\u00fcr unsere Landeshauptstadt, weil wir von internationalen Drehkreuzen abgeschnitten sind \u2013 und der B\u00fcrgermeister nimmt all dies mehr oder minder achselzuckend hin.\u201c Raml fordert mehr pers\u00f6nlichen Einsatz und Zielstrebigkeit: \u201eWieder einmal zeigt sich: Der wirtschaftliche Sachverstand hat diese Partei zusammen mit allen guten Geistern schon vor langer Zeit verlassen.\u201c<\/p>\n<p>Das Wichtigste sei nun, so Haimbuchner und Raml abschlie\u00dfend, ein seri\u00f6ses und zielgerichtetes Vorgehen bei der m\u00f6glichen \u00dcbernahme. \u201eEine \u00f6ffentlich-private Partnerschaft ist beim Flughafen Linz die beste Variante. Dennoch darf man nicht auf das erstbeste Angebot einsteigen, sondern muss seri\u00f6se und vorteilhafte Bedingungen aushandeln.\u201c\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neuaufstellung des Flughafens f\u00fcr Erhalt des Wirtschaftsstandorts unverzichtbar Der Flughafen Linz steht seit Jahren unter wirtschaftlichem Druck: Sinkende Passagierzahlen, der Wegfall zentraler Flugverbindungen und die Nachwirkungen der Pandemie haben das Drehkreuz in eine finanzielle Schieflage gebracht. 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