{"id":21713,"date":"2025-11-07T11:35:52","date_gmt":"2025-11-07T10:35:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fpoe-ooe.at\/?p=21713"},"modified":"2025-11-07T11:35:52","modified_gmt":"2025-11-07T10:35:52","slug":"ein-jahrzehnt-das-bewegt-10-jahre-landesrat-guenther-steinkellner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fpoe-weisskirchen.at\/fpoeoe2023\/ein-jahrzehnt-das-bewegt-10-jahre-landesrat-guenther-steinkellner\/","title":{"rendered":"Ein Jahrzehnt, das bewegt \u2013 10 Jahre Landesrat G\u00fcnther Steinkellner"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t<em>Zehn Jahre sind vergangen, seit Mag. G\u00fcnther Steinkellner nach den Wahlen im Jahr 2015 das Infrastruktur- und Mobilit\u00e4tsressort des Landes Ober\u00f6sterreich \u00fcbernommen hat. Eine Zeit, in der sich Ober\u00f6sterreichs Verkehrspolitik grundlegend weiterentwickelt hat \u2013 von gro\u00dfen Stra\u00dfenbauprojekten \u00fcber moderne Radwege bis hin zu innovativen Digitalisierungsschritten. Ein Jahrzehnt intensiver Arbeit hat Ober\u00f6sterreichs Verkehrslandschaft gepr\u00e4gt \u2013 von der Donau bis ins M\u00fchlviertel, von Br\u00fccken bis zur digitalen Karte. Oder, wie es FP\u00d6-Landesparteiobmann, Landeshauptmann-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner in einer gemeinsamen Pressekonferenz formuliert: \u201eUnter Landesrat Steinkellner wird Zukunft greifbar. Mit dem Westring, der Linzer Ostumfahrung und der Regional-Stadtbahn Linz wurden Projekte eingel\u00e4utet, die Ober\u00f6sterreichs Infrastruktur \u00fcber Jahrzehnte pr\u00e4gen werden.\u201c<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em>\u201eDie Zusammenlegung des Bau- mit dem Verkehrsressort im Jahr 2015 war ein zukunftsweisender Meilenstein\u201c, betont FP\u00d6-Landesparteiobmann, Landeshauptmann-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner. \u201ePlanung, Bau und Verkehr konnten dadurch besser aufeinander abgestimmt werden. Synergien, effizientere Abl\u00e4ufe und ein vernetzter Zugang zur Mobilit\u00e4t haben daf\u00fcr gesorgt, dass Infrastrukturprojekte ganzheitlich und nachhaltig umgesetzt werden.\u201c Steinkellner selbst eine positive Bilanz: \u201eInfrastruktur ist weit mehr als Asphalt, Stahl und Beton. Sie ist die Grundlage f\u00fcr Lebensqualit\u00e4t, Wirtschaftskraft und regionale Entwicklung. Seit zehn Jahren arbeite ich gemeinsam mit engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern daran, Ober\u00f6sterreich verkehrlich weiterzuentwickeln.\u201c<\/p>\n<p><strong>Bilanz eines Jahrzehnts<\/strong><\/p>\n<p>In den vergangenen zehn Jahren wurden rund 3.500 Bauvorhaben umgesetzt \u2013 insgesamt 3.800 Kilometer Landesstra\u00dfen saniert und modernisiert. Mehr als 43.000 Kilometer Markierungen wurden aufgebracht, was in etwa dem Erdumfang entspricht. Rund vier Milliarden Euro wurden in die Infrastruktur investiert. Zu den gr\u00f6\u00dften Projekten z\u00e4hlen die Umfahrung Weyer, die neue Donaubr\u00fccke Niederranna, die Umfahrung Pupping-Karling und die Regional-Stadtbahn Linz. Letztere soll k\u00fcnftig Land und Stadt noch st\u00e4rker verbinden und steht laut Steinkellner \u201ef\u00fcr eine neue \u00c4ra der Mobilit\u00e4t \u2013 schnell, unkompliziert und direkt von der Region in die Stadt\u201c.<\/p>\n<p>Auch die Digitalisierung war ein zentrales Thema: Mit dem DORIS-System, der Drohnenvermessung und einem fl\u00e4chendeckenden Webcam-Portal wurden Planungs- und Informationsprozesse revolutioniert. Mehr als eine Million DORIS-Zugriffe pro Tag belegen den Erfolg dieser Digitalstrategie.<\/p>\n<p><strong>Schwerpunkte im \u00f6ffentlichen Verkehr<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Ein weiterer Meilenstein ist der Ausbau des \u00f6ffentlichen Verkehrs. 2024 verzeichnete der regionale Bus- und Bahnverkehr mit 47,2 Millionen Fahrg\u00e4sten einen neuen Rekord. Projekte wie das KlimaTicket O\u00d6 oder das Freizeit-Ticket O\u00d6 zeigen die steigende Attraktivit\u00e4t umweltfreundlicher Mobilit\u00e4t.\u00a0Zudem wurden seit 2015 rund 19.000 Park+Ride- und Bike+Ride-Pl\u00e4tze geschaffen, die den Umstieg auf \u00f6ffentliche Verkehrsmittel erleichtern.<\/p>\n<p><strong>Blick in die Zukunft: Zukunftsprojekte Ostumfahrung Linz und Regionalstadtbahn Linz <\/strong><\/p>\n<p>Aktuell stehen gro\u00dfe Projekte wie die Ostumfahrung Linz und die Umfahrung Haid im Fokus. Damit sollen Staus reduziert, Ortszentren entlastet und die Erreichbarkeit wichtiger Wirtschaftsstandorte verbessert werden. Die Ostumfahrung Linz ist ein zentrales Infrastrukturprojekt zur Entlastung des Linzer Stadtgebiets und zur Verbesserung der Verkehrssituation im gesamten Zentralraum. Sie schafft eine direkte Verbindung zwischen der A7 M\u00fchlkreisautobahn und der A1 Westautobahn und reduziert damit den t\u00e4glichen Durchzugsverkehr in und um Linz deutlich. \u201eDie Ostumfahrung ist kein Gegenspieler zum \u00d6ffentlichen Verkehr, sondern Teil einer gemeinsamen L\u00f6sung. Nur mit einem leistungsf\u00e4higen Stra\u00dfennetz k\u00f6nnen wir Staus reduzieren, Regionen entlasten und Arbeitspl\u00e4tze sichern\u201c, bekr\u00e4ftigt Landesrat Steinkellner.<\/p>\n<p>Die Regional-Stadtbahn Linz ist f\u00fcr Steinkellner das gr\u00f6\u00dfte Infrastrukturprojekt Ober\u00f6sterreichs und soll Land und Stadt k\u00fcnftig schneller und effizienter verbinden. Der Baustart ist f\u00fcr 2028\/29, die Inbetriebnahme des ersten Abschnitts bis zum Hauptbahnhof 2032 geplant. Ein zentraler Bestandteil ist die neue Eisenbahnbr\u00fccke Linz, die seit 2021 f\u00fcr den Verkehr freigegeben ist. Sie schafft die Anbindung der Stadtbahn, entlastet den motorisierten Verkehr und bietet Platz f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger und Radfahrer. Bei der Trassenf\u00fchrung wurde die Variante \u201eDammverbreiterung Richtung Donau\u201c gew\u00e4hlt \u2013 eine umweltvertr\u00e4gliche, kostensparende L\u00f6sung, die zugleich den Hochwasserschutz verbessert. \u201eDie Regional-Stadtbahn Linz wird das R\u00fcckgrat des \u00d6ffentlichen Verkehrs im Zentralraum. Sie steht f\u00fcr eine neue \u00c4ra der Mobilit\u00e4t \u2013 schnell, unkompliziert und direkt von der Region in die Stadt\u201c, freut sich Landesrat Steinkellner \u00fcber das Jahrhundertprojekt f\u00fcr Ober\u00f6sterreich.<\/p>\n<p><strong>Neue Donaubr\u00fccken Mauthausen<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Die Donaubr\u00fccke Mauthausen verbindet die Wirtschaftsr\u00e4ume der Bezirke Perg (O\u00d6) und Amstetten (N\u00d6). Durch den dynamisch wachsenden Wirtschaftsraum und den damit einhergehenden Verkehr sind vier Fahrstreifen \u00fcber die Donau bei Mauthausen erforderlich. Die bestehende Donaubr\u00fccke steht unmittelbar vor dem Ende ihrer technischen Lebensdauer. Daher laufen seit 2021 die Planungen und Vorbereitungen f\u00fcr den 2028 anstehenden Tragwerkstausch der Stra\u00dfenbr\u00fccke. Um das steigende Verkehrsaufkommen zu bew\u00e4ltigen, entsteht rund 700 Meter flussabw\u00e4rts der bestehenden Br\u00fccke eine neue Donaubr\u00fccke Mauthausen. Sie wird in Ober\u00f6sterreich \u00fcber eine moderne Ampelkreuzung an die B3 angebunden und in Nieder\u00f6sterreich \u00fcber eine Vorlandbr\u00fccke bis zur B1 gef\u00fchrt. Das Projekt schafft eine leistungsstarke und zukunftssichere Verbindung zwischen den Wirtschafts- und Lebensr\u00e4umen Perg und Amstetten.<\/p>\n<p>Mit rund 230 Mio. Euro ist das Gesamtprojektvolumen dieses Gemeinschaftsprojekts der L\u00e4nder O\u00d6 und N\u00d6 eines der gr\u00f6\u00dften Infrastrukturma\u00dfnahmen am Landesstra\u00dfennetz. Der Neubau der Donaubr\u00fccke hat sich aufgrund von Beschwerden von Projektgegnern beim BVwG verz\u00f6gert. Diese stellen alle Projektpartner vor Herausforderungen. Jede Verz\u00f6gerung belastet die bestehende Verkehrssituation und erh\u00f6ht den Erhaltungsaufwand f\u00fcr die Bestandsbr\u00fccke. \u00a0\u201eEinzelne setzen alles daran, das Projekt zu verz\u00f6gern \u2013 auf Kosten der \u00fcberwiegenden Mehrheit in der Bev\u00f6lkerung, die dringend auf eine funktionierende Infrastruktur angewiesen ist. Mein Ziel bleibt jedoch unver\u00e4ndert: rasch Planungssicherheit zu schaffen und den Neubau so bald wie m\u00f6glich umzusetzen, um eine langfristige Entlastung f\u00fcr Bev\u00f6lkerung, Wirtschaft und Verkehr zu gew\u00e4hrleisten\u201c, so Landesrat Steinkellner.<\/p>\n<p>\u201eStra\u00dfen und Schienen sind die Lebensadern unserer Wirtschaft und Gesellschaft\u201c, betont Haimbuchner. \u201eIn Ober\u00f6sterreich ist die Infrastruktur seit mittlerweile zehn Jahren eine Erfolgsgeschichte \u2013 dank unserem Infrastrukturlandesrat Mag. G\u00fcnther Steinkellner.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Zahlen &amp; Fakten \u2013 Infrastruktur und Mobilit\u00e4t in Ober\u00f6sterreich<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Zeitraum:<\/strong>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 2015\u20132025<br \/>\n<strong>Verantwortung:<\/strong> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Infrastruktur- und Mobilit\u00e4tsressort, Landesrat Mag. G\u00fcnther Steinkellner<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<table>\n<thead>\n<tr>\n<td><strong>Bereich<\/strong><\/td>\n<td><strong>Kennzahl \/ Leistung<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Bauma\u00dfnahmen<\/strong><\/td>\n<td>rund <strong>3.500 Projekte<\/strong> im Stra\u00dfenneubau und Erhaltung im Landesstra\u00dfennetz umgesetzt<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Sanierte Stra\u00dfenabschnitte<\/strong><\/td>\n<td>rund <strong>3.800 km<\/strong> Landesstra\u00dfen in zehn Jahren erneuert<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Markierungen<\/strong><\/td>\n<td><strong>43.000 km<\/strong> Mittel- und Randmarkierungen \u2013 einmal um die Erde<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Salzverbrauch Winterdienst<\/strong><\/td>\n<td><strong>365.966 Tonnen<\/strong> in 10 Jahren<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Webcams im Land<\/strong><\/td>\n<td><strong>329 Kameras<\/strong> an <strong>134 Standorten<\/strong>, \u00fcber <strong>500.000 Zugriffe j\u00e4hrlich<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Park+Ride \/ Bike+Ride<\/strong><\/td>\n<td>rund <strong>19.000 Stellpl\u00e4tze<\/strong> (10.000 P+R \/ 9.000 B+R)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>S-Bahn \/ Regionalbahnen<\/strong><\/td>\n<td>Ausbau seit 2016, Vertr\u00e4ge mit \u00d6BB bis 2033<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Fahrg\u00e4ste\u00a0Stra\u00dfenbahnen\u00a0&amp; Regionalbahnen<\/strong><\/td>\n<td>\u00fcber <strong>2,8 Mio. Fahrg\u00e4ste pro Jahr<\/strong> (Traunseetram, Linie 4)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>DORIS-Zugriffe<\/strong><\/td>\n<td>mehr als <strong>1 Million Zugriffe t\u00e4glich<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>G\u00fctliche Grundeinl\u00f6sen<\/strong><\/td>\n<td><strong>&gt; 99 %<\/strong> der Verfahren ohne Enteignung abgeschlossen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Gesamtinvestitionen Infrastruktur<\/strong><\/td>\n<td>Rund 4<strong> Milliarden Euro<\/strong> im Zeitraum 2015\u20132025<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zehn Jahre sind vergangen, seit Mag. G\u00fcnther Steinkellner nach den Wahlen im Jahr 2015 das Infrastruktur- und Mobilit\u00e4tsressort des Landes Ober\u00f6sterreich \u00fcbernommen hat. Eine Zeit, in der sich Ober\u00f6sterreichs Verkehrspolitik grundlegend weiterentwickelt hat \u2013 von gro\u00dfen Stra\u00dfenbauprojekten \u00fcber moderne Radwege bis hin zu innovativen Digitalisierungsschritten. 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