{"id":21715,"date":"2025-11-05T12:07:23","date_gmt":"2025-11-05T11:07:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fpoe-ooe.at\/?p=21715"},"modified":"2025-11-05T12:07:23","modified_gmt":"2025-11-05T11:07:23","slug":"eu-klimaziele-weiterer-sargnagel-fuer-den-industriestandort-oesterreich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fpoe-weisskirchen.at\/fpoeoe2023\/eu-klimaziele-weiterer-sargnagel-fuer-den-industriestandort-oesterreich\/","title":{"rendered":"EU-Klimaziele: \u201eWeiterer Sargnagel f\u00fcr den Industriestandort \u00d6sterreich\u201c"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t<strong>EU-Entscheidung sch\u00e4digt Ober\u00f6sterreichs\u00a0Industrie massiv \u2013\u00a0Deal bei Gratis-Zertifikaten ist Industrietod auf Raten<\/strong><\/p>\n<p><em>Die Freiheitliche Partei \u00d6sterreichs (FP\u00d6) hat sich scharf gegen die geplanten neuen Klimaziele der Europ\u00e4ische Union positioniert. FP\u00d6-Landesparteiobmann, Landeshauptmann-Stv. Dr. \u00a0Manfred Haimbuchner und der stellvertretende Energiesprecher im FP\u00d6-Parlamentsklub, Nationalrat Mag. Paul Hammerl bezeichneten die Entscheidung in einer Pressemitteilung als \u201eweiteren Sargnagel f\u00fcr den Industriestandort \u00d6sterreich\u201c. Kurz vor der Abstimmung forderte Hammerl die \u00d6VP zudem auf: \u201e\u00d6VP muss jetzt Farbe bekennen\u201c. Immerhin hatte \u00d6VP-Bundeskanzler Stocker im Vorfeld erkl\u00e4rt, dass \u00d6sterreich sich bei den EU-Klimazielen engagiert zeigen wolle, und das Ziel einer Klimaneutralit\u00e4t bis 2040 sowie eine deutliche Reduktion der Treibhausgasemissionen angek\u00fcndigt<\/em>.<\/p>\n<p>Nunmehr haben sich die EU-Umweltminister Anfang November bei einem Treffen in Br\u00fcssel auf die verbindlichen Klimaziele f\u00fcr 2040 geeinigt.\u00a0Wie bereits bef\u00fcrchtet, stehen die Vorgaben im klaren Widerspruch zu einem erhofften wirtschaftlichen Aufschwung im\u00a0Bereich der heimischen Industrie. Der Landesparteiobmann der Freiheitlichen in Ober\u00f6sterreich,\u00a0Landeshauptmann-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner,\u00a0hierzu: \u201e\u00d6sterreichs Wirtschaft kommt nach wie vor nicht vom Fleck, der b\u00fcrokratische Druck wird immer gr\u00f6\u00dfer\u00a0und von\u00a0der\u00a0vollmundig angek\u00fcndigten Deregulierungsoffensive\u00a0ist \u00fcberhaupt nichts zu sp\u00fcren.\u00a0Nun packen die EU-Umweltminister\u00a0in Form der Klimaziele\u00a0einen weiteren schweren Stein in den ohnehin schon vollgef\u00fcllten\u00a0Rucksack der heimischen Leistungstr\u00e4ger.\u00a0Das ist eine fatale Fehlentwicklung!\u201c<\/p>\n<p>Haimbuchner\u00a0weiter: \u201eIn den letzten Jahren sind \u00fcber 36.000 Arbeitspl\u00e4tze in \u00d6sterreichs Industrie verlorengegangen. Jeder 15. Produktionsstandort wurde geschlossen\u201c, erinnert der stv. Landeshauptmann und bezieht sich dabei auf Zahlen der Industriellenvereinigung.\u00a0Diese hatte der Kommission unl\u00e4ngst in Person von Generalsekret\u00e4r Peter Koren die\u00a0\u201eVerkennung jedweder Realit\u00e4t in den europ\u00e4ischen Industriestandorten\u201c im Zusammenhang mit Klimavorgaben attestiert.<\/p>\n<p><strong>Hammerl: \u201e\u00d6VP\u00a0treibt\u00a0Job-Vernichtungsprogramm\u00a0der EU voran\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Deutliche Worte richtet\u00a0 Hammerl, an die Volkspartei: \u201eBundeskanzler Stocker, Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer und Umweltminister Totschnig sind in den vergangenen Tagen mit dem Industriepferd durch den medialen Bl\u00e4tterwald geritten, um sich vor dem Klimagipfel als Vork\u00e4mpfer der Betriebe zu inszenieren. Kaum in Br\u00fcssel angekommen, wurde das Pferd dann zum Abdecker gef\u00fchrt und die \u00d6VP stimmte f\u00fcr die wirtschaftsfeindlichen Klimavorgaben.\u201c<\/p>\n<p>Der Unmut der Industrie in Ober\u00f6sterreich, so Hammerl, sei\u00a0mittlerweile un\u00fcberh\u00f6rbar.\u00a0Unl\u00e4ngst habe etwa\u00a0der BMW-Austria-Chef Alexander Bamberger \u00f6ffentlich geurteilt, dass man mit unrealistischen Zielvorgaben im Bereich der CO<sub>2<\/sub>-Werte ein automatives \u00d6kosystem ruiniere, das eigentlich voller Innovationskraft stecke.\u00a0Auch die Voestalpine rechne\u00a0in den kommenden Jahren mit Milliarden Euro an Zusatzkosten durch\u00a0den\u00a0Emissionsrechtehandel, erkl\u00e4rt Hammerl.\u00a0Die\u00a0angebliche\u00a0Verl\u00e4ngerung der Gratis-Zertifikate sei\u00a0ein Marketing-Gag: \u201eZwar begr\u00fc\u00dfen wir jeden Schritt, der Unternehmen sinnlos aufgeb\u00fcrdete Lasten\u00a0abnimmt, jedoch werden die Gratis-Zertifikate in der neuen EU-Regelung nicht einfach beibehalten, sondern deutlich reduziert. Es ist ein Industrie-Tod\u00a0auf Raten\u201c,\u00a0wei\u00df der Freiheitliche Energieexperte.<\/p>\n<p>\u201eDie Bundesregierung ist aufgefordert, endlich einen klare Industriestrategie vorzulegen, mit der \u00d6sterreich wieder aus der Rezession kommt. Die Zeit der medialen Nebelkerzen, um das Anti-\u00d6sterreich-Abstimmungsverhalten in Br\u00fcssel zu vertuschen, ist jedenfalls ein f\u00fcr allemal vorbei\u201c, betonen beide Freiheitliche abschlie\u00dfend.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>EU-Entscheidung sch\u00e4digt Ober\u00f6sterreichs\u00a0Industrie massiv \u2013\u00a0Deal bei Gratis-Zertifikaten ist Industrietod auf Raten Die Freiheitliche Partei \u00d6sterreichs (FP\u00d6) hat sich scharf gegen die geplanten neuen Klimaziele der Europ\u00e4ische Union positioniert. FP\u00d6-Landesparteiobmann, Landeshauptmann-Stv. 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