{"id":21759,"date":"2025-11-21T10:35:45","date_gmt":"2025-11-21T09:35:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fpoe-ooe.at\/?p=21759"},"modified":"2025-11-21T10:35:45","modified_gmt":"2025-11-21T09:35:45","slug":"oberoesterreich-bleibt-wohnbau-vorzeigebundesland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fpoe-weisskirchen.at\/fpoeoe2023\/oberoesterreich-bleibt-wohnbau-vorzeigebundesland\/","title":{"rendered":"Ober\u00f6sterreich bleibt Wohnbau-Vorzeigebundesland"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t<em>Ober\u00f6sterreich steht seit Jahren f\u00fcr eine der stabilsten und verl\u00e4sslichsten Wohnbaupolitiken im ganzen Bundesgebiet. In einer umfassenden Bilanz hebt FP\u00d6-Landesparteiobmann, Landeshauptmann-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner hervor, dass gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten vorausschauende Wohnbaupolitik entscheidend ist, um leistbaren Wohnraum zu sichern und die Bauwirtschaft zu stabilisieren.\u00a0 \u201eUnser Bundesland hat \u00f6sterreichweit die stabilste und verl\u00e4sslichste Wohnbauf\u00f6rderung. Darauf k\u00f6nnen wir alle stolz sein\u201c, betont Haimbuchner. Dieser Erfolg sei das Ergebnis von f\u00fcnfzehn Jahren enger Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung, gemeinn\u00fctzigen Bautr\u00e4gern und der Bauwirtschaft. Gerade in Zeiten, in denen der Wohnbau in anderen Bundesl\u00e4ndern nahezu stillstand, \u201ehaben sich in Ober\u00f6sterreich weiterhin die Kr\u00e4ne gedreht und wir konnten leistbaren Wohnraum sichern und wirtschaftliche Impulse setzen.\u201c Der klare freiheitliche Weg in Ober\u00f6sterreich wirkt: Mit klaren Regeln, starker Partnerschaft und wirtschaftlicher Vernunft bleibt Wohnen leistbar. <\/em><\/p>\n<p>Die Zahlen best\u00e4tigen diese Einsch\u00e4tzung eindrucksvoll: \u201eIn den letzten dreizehn Jahren sind in Ober\u00f6sterreich sogar mehr Wohnungen entstanden als in Wien, obwohl Wien hunderttausende Einwohner mehr hat.\u201c Gleichzeitig habe man die Mietkosten nachhaltig entlastet. \u201eVor meiner \u00dcbernahme des Wohnbauressorts lag die durchschnittliche Miete in Ober\u00f6sterreich \u00fcber dem \u00f6sterreichweiten Durchschnitt. Heute liegt sie rund zehn Prozent darunter.\u201c M\u00f6glich wurde das durch ein umfassend gef\u00f6rdertes Angebot von fast 35.000 Miet- und Mietkaufwohnungen, 6.000 Eigentumswohnungen und mehr als 90.000 sanierten Einheiten im mehrgeschossigen Wohnbau.<\/p>\n<p>Als zentrales Element der Preisstabilit\u00e4t f\u00fchrt Haimbuchner die strenge Baukostenobergrenze an. \u201eWir verlangen, dass bei jedem Bauvorhaben ein vern\u00fcnftiges Gleichgewicht zwischen wirtschaftlicher Sparsamkeit und guter Wohnqualit\u00e4t herrscht.\u201c Wohngeb\u00e4ude d\u00fcrfen nur bis zu einer klar definierten Obergrenze errichtet werden \u2013 ein System, das Baukosten senkt und Mieten langfristig leistbar h\u00e4lt. Auch im Bereich der Integration ist Ober\u00f6sterreich Vorreiter. Haimbuchner erinnert daran, dass Ober\u00f6sterreich als erstes Bundesland klare Integrationskriterien f\u00fcr die Wohnbauf\u00f6rderung eingef\u00fchrt hat. Drittstaatsangeh\u00f6rige m\u00fcssen einen ununterbrochenen rechtm\u00e4\u00dfigen Hauptwohnsitz von mehr als f\u00fcnf Jahren, 54 Monate eigenes Einkommen und Deutschkenntnisse auf A2-Niveau vorweisen. Diese Regelung wirkt doppelt positiv: \u201eDiese Regelungen schaffen Integrationsanreize und haben gleichzeitig mehr als zehn Millionen Euro an \u00f6ffentlichen Mitteln eingespart.\u201c<\/p>\n<p>Ein weiterer Erfolgsfaktor ist das Finanzierungsmodell. Seit 2009 setzt Ober\u00f6sterreich auf langfristige, niedrig verzinste Direktdarlehen. Dadurch werden sprunghafte Mietsteigerungen vermieden: \u201eDie Miete bleibt \u00fcber die gesamte Laufzeit stabil, die Menschen k\u00f6nnen planen und langfristig leben.\u201c\u00a0Auch im Eigenheimbereich zeigt sich ein klarer Trend: \u201eBereits jetzt wurden im Jahr 2025 \u00fcber 1100 Eigenheime gef\u00f6rdert.\u201c Gleichzeitig wurde die Wohnbeihilfe modernisiert, treffsicherer gemacht und j\u00e4hrlich angepasst. Insgesamt wurden 2025 bereits 47,7 Millionen Euro ausbezahlt \u2013 ein Plus von 2,6 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr.<\/p>\n<p>Doch trotz dieser positiven Entwicklungen sieht Haimbuchner gro\u00dfe Herausforderungen \u2013 vor allem aufgrund bundespolitischer Eingriffe. Die Mietpreisbremse etwa bewertet er kritisch. Sie f\u00fchre zu massiven Einnahmeverlusten der gemeinn\u00fctzigen Bautr\u00e4ger: \u201eWenn der Gesetzgeber hier eingreift, entstehen am Ende Sch\u00e4den in Millionenh\u00f6he.\u201c Bundesweit fehlen dadurch j\u00e4hrlich etwa 190 Millionen Euro, die f\u00fcr notwendige Sanierungen nicht mehr zur Verf\u00fcgung stehen. Beispiele aus Deutschland w\u00fcrden zeigen, wohin solche Ma\u00dfnahmen f\u00fchren: zu einem schrumpfenden Wohnungsmarkt, \u00fcberf\u00fcllten Bewerbungsverfahren und einem wirtschaftlich unrentablen Neubau.<\/p>\n<p>Auch die sogenannte Wohnbaumilliarde sieht Haimbuchner skeptisch. Die Mittel seien an unrealistische Bedingungen gekn\u00fcpft: \u201eF\u00fcr Ober\u00f6sterreich mit seiner stabilen, vorausschauenden Wohnbaupolitik ist es praktisch unm\u00f6glich.\u201c W\u00fcrde man die Kriterien erf\u00fcllen wollen, m\u00fcsste weit \u00fcber den Bedarf hinaus gebaut werden \u2013 mit kurzzeitiger \u00dcberhitzung und anschlie\u00dfendem Einbruch der Bauwirtschaft. Insgesamt zieht Haimbuchner eine klare Bilanz: \u201eDie Herausforderungen am Wohnungsmarkt l\u00f6sen wir nicht mit staatlichen Eingriffen, sondern mit Verl\u00e4sslichkeit, wirtschaftlicher Vernunft und klaren Regeln.\u201c Sein abschlie\u00dfendes Res\u00fcmee ist deutlich: \u201eUnser Bundesland ist das Wohnbaubundesland Nummer eins \u2013 und das soll und wird auch in Zukunft so bleiben.\u201c<\/p>\n<p><strong><u>Die Fakten im \u00dcberblick: <\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>Mehr Wohnungen als Wien \u2013 trotz deutlich weniger Einwohnern<\/strong><\/p>\n<p>Die Wohnbauleistung der letzten Jahre ist au\u00dfergew\u00f6hnlich:<br \/>\n\u2013 <strong>Mehr Wohnungen errichtet als in Wien<\/strong>, obwohl Wien hunderte tausend Einwohner mehr hat.<br \/>\n\u2013 <strong>Hoher F\u00f6rderdurchsatz<\/strong>, Jahr f\u00fcr Jahr von unabh\u00e4ngigen Studien best\u00e4tigt.<br \/>\n\u2013 Seit 2009 wurden <strong>35.000 Miet- und Mietkaufwohnungen<\/strong>, <strong>6.000 Eigentumswohnungen<\/strong> sowie <strong>\u00fcber 90.000 sanierte Wohneinheiten<\/strong> gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>Das Ergebnis:<br \/>\n<strong>Die durchschnittliche Miete liegt heute rund 10 % unter dem \u00d6sterreichschnitt.<\/strong><br \/>\nVor 2009 lag sie dar\u00fcber.<\/p>\n<p><strong>Baukostenobergrenze \u2013 \u00f6sterreichweit einzigartig<\/strong><\/p>\n<p>Ober\u00f6sterreich hat eine strenge und wirksame Baukostenobergrenze eingef\u00fchrt:<\/p>\n<p>\u2013 max. <strong>1.800 \u20ac\/m\u00b2 Wohnnutzfl\u00e4che<\/strong><br \/>\n\u2013 + Sockelbetrag je Wohneinheit<br \/>\n\u2013 automatischer Abschlag bei gr\u00f6\u00dferen Projekten<\/p>\n<p>Diese Regelung wirkt preisd\u00e4mpfend und sorgt f\u00fcr:<br \/>\n<strong>hohe Qualit\u00e4t zu leistbaren Kosten<\/strong>.<\/p>\n<p>Beispiel:<br \/>\nEine 75-m\u00b2-Wohnung mit Balkon darf <strong>nicht mehr als 177.400 \u20ac<\/strong> kosten.<\/p>\n<p><strong>Direkte Landesdarlehen statt Mietexplosion<\/strong><\/p>\n<p>Das Finanzierungsmodell Ober\u00f6sterreichs ist ebenso klar wie wirkungsvoll:<br \/>\n\u2013 langfristige Direktdarlehen und niedrige Zinsen<br \/>\n\u2013 <strong>das f\u00fchrt zu gleichbleibend stabilen Mieten, ohne Mietzinsspr\u00fcnge <\/strong><\/p>\n<p>&#8211; Planbarkeit ersetzt Unsicherheit.<\/p>\n<p><strong>Wohnbeihilfe modernisiert und treffsicher gemacht<\/strong><\/p>\n<p>Reformen:<br \/>\n\u2013 Pensionsbonus<br \/>\n\u2013 Teuerungsfreibetrag<br \/>\n\u2013 Ber\u00fccksichtigung des Kindesunterhalts beim zahlenden Elternteil<br \/>\n\u2013 j\u00e4hrliche Anpassung der Einkommensgrenzen<\/p>\n<p>Damit wird sichergestellt:<br \/>\n<strong>Niemand verliert seinen Anspruch, nur weil die Preise steigen.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Integration als Voraussetzung \u2013 O\u00d6 als Vorbild<\/strong><\/p>\n<p>Ober\u00f6sterreich war das erste Bundesland, das Integration als Voraussetzung f\u00fcr Wohnbauf\u00f6rderung eingef\u00fchrt hat:<\/p>\n<p>\u2013 mind. <strong>5 Jahre rechtm\u00e4\u00dfiger Hauptwohnsitz<\/strong><br \/>\n\u2013 <strong>54 Monate eigenes Einkommen <\/strong><br \/>\n\u2013 <strong>Deutsch A2<\/strong><\/p>\n<p>Diese Regelung:<br \/>\n\u2013 schafft Integrationsanreize<br \/>\n\u2013 sch\u00fctzt das F\u00f6rdersystem<br \/>\n\u2013 spart <strong>\u00fcber 10 Millionen Euro<\/strong> an \u00f6ffentlichen Mitteln<\/p>\n<p>Heute kopieren zahlreiche Bundesl\u00e4nder den ober\u00f6sterreichischen Weg.<\/p>\n<p><strong>Herausforderungen: Bundespolitik belastet Wohnbau<\/strong><\/p>\n<p>Die Mietpreisbremse im O\u00d6-Wohnbau als kontraproduktiv bewertet.<\/p>\n<p><strong>Mietpreisbremse<\/strong><\/p>\n<p>\u2013 Gemeinn\u00fctzige verlieren j\u00e4hrlich <strong>3 Millionen Euro<\/strong> in O\u00d6<br \/>\n\u2013 \u00d6sterreichweit fehlen <strong>190 Millionen Euro<\/strong> f\u00fcr Sanierungen<br \/>\n\u2013 Beispiele aus Deutschland zeigen: Mietbremsen lassen M\u00e4rkte schrumpfen<\/p>\n<p><strong>Wohnbaumilliarde<\/strong><\/p>\n<p>Nicht durchdacht ausgestaltet<\/p>\n<p>\u2013 Gelder nur abrufbar, wenn \u201ezus\u00e4tzliche\u201c Einheiten \u00fcber einen unrealistischen Schwellenwert hinaus gebaut werden<br \/>\n\u2013 O\u00d6 w\u00fcrde f\u00fcr seine solide Wohnbauleistung <strong>bestraft<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ober\u00f6sterreich steht seit Jahren f\u00fcr eine der stabilsten und verl\u00e4sslichsten Wohnbaupolitiken im ganzen Bundesgebiet. 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