{"id":21804,"date":"2025-12-05T15:30:56","date_gmt":"2025-12-05T14:30:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fpoe-ooe.at\/?p=21804"},"modified":"2025-12-05T15:30:56","modified_gmt":"2025-12-05T14:30:56","slug":"co%e2%82%82-einnahmen-endlich-an-energieintensive-industrie-zurueckgeben-deindustrialisierung-stoppen-arbeitsplaetze-sichern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fpoe-weisskirchen.at\/fpoeoe2023\/co%e2%82%82-einnahmen-endlich-an-energieintensive-industrie-zurueckgeben-deindustrialisierung-stoppen-arbeitsplaetze-sichern\/","title":{"rendered":"CO\u2082-Einnahmen endlich an energieintensive Industrie zur\u00fcckgeben \u2013 Deindustrialisierung stoppen, Arbeitspl\u00e4tze sichern"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t<strong>\u00d6sterreich nun auch im Wettbewerbsnachteil mit Deutschland. Deutschlands subventionierter Industriestrompreis gef\u00e4hrdet \u00f6sterreichische Wettbewerbsf\u00e4higkeit weiter.<\/strong><\/p>\n<p><em>Angesichts der dramatisch steigenden Belastungen f\u00fcr energieintensive Betriebe fordern FP\u00d6-Landesparteiobmann; Landeshauptmann-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner und NAbg. Mag. Paul Hammerl ein sofortiges Umdenken bei der Verwendung der \u00f6sterreichischen CO\u2082-Einnahmen. W\u00e4hrend Deutschland seine Industrie massiv entlastet und mit einem eigenen Industriestrompreis sowie gezielten Kompensationen bei der CO\u2082-Bepreisung unterst\u00fctzt, ger\u00e4t \u00d6sterreich zunehmend ins Hintertreffen. Der daraus resultierende Standortnachteil bedroht tausende heimische Arbeitspl\u00e4tze und gef\u00e4hrdet die industrielle Basis des Landes. <\/em><\/p>\n<p>\u201eDeutschland kompensiert die CO\u2082-Kosten seiner Industrie \u2013 \u00d6sterreich nicht. Damit entsteht ein massiver Wettbewerbsnachteil f\u00fcr unseren Industriestandort\u201c, warnt Haimbuchner. Die Bundesregierung schaut tatenlos zu, wie energieintensive Leitbetriebe durch immer weiter steigende CO\u2082-Abgaben unter Druck geraten. \u201eWenn wir nicht sofort gegensteuern, verlieren wir Wertsch\u00f6pfung, Investitionen und vor allem Arbeitspl\u00e4tze in gro\u00dfem Stil\u201c, so Haimbuchner weiter.<\/p>\n<p>Die Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt die Dramatik der Lage: Laut Industriellenvereinigung sind bereits mehr als 36.000 Industriearbeitspl\u00e4tze verloren gegangen und jeder 15. Produktionsstandort wurde geschlossen \u2013 ein direkter Beweis auf die zunehmende Standorterosion. \u201eDas ist nicht irgendeine Zahl \u2013 das sind Familien, Existenzen und ganze Regionen, die ins Strudeln geraten. Die Bundesregierung muss endlich aufwachen\u201c, betonen Haimbuchner und Hammerl.<\/p>\n<p>Ein wesentlicher Treiber dieser gef\u00e4hrlichen Entwicklung sind die hohen Energiekosten, die durch die CO\u2082-Bepreisung zus\u00e4tzlich nach oben getrieben werden. Der CO\u2082-Preis wirkt wie ein direkter Aufschlag auf die Stromerzeugung aus Gas und anderen fossilen Energietr\u00e4gern \u2013 und genau diese Kraftwerke bestimmen in vielen Stunden den Marktpreis an der Stromb\u00f6rse. \u201eW\u00e4hrend die Gaspreise immer weiter sinken, hat sich der CO\u2082-Preis zu einem versteckten Stromkostentreiber entwickelt. Je h\u00f6her der CO\u2082-Preis, desto h\u00f6her der Strompreis \u2013 und das Zahlen am Ende alle Energiekunden\u201c, erkl\u00e4rt der freiheitliche Energiesprecher- Stv. Paul Hammerl.<\/p>\n<p>Gerade f\u00fcr stromintensive Industrien wird dadurch die Lage dramatisch: Jeder Anstieg des CO\u2082-Preises schl\u00e4gt unmittelbar auf ihre Energiekosten durch und gef\u00e4hrdet damit Investitionen, Wettbewerbsf\u00e4higkeit und Sicherheit der Versorgung. \u201eWenn die Bundesregierung die CO\u2082-Bepreisung weiter in die H\u00f6he treibt, erh\u00f6ht sie damit automatisch den Strompreis und damit die Produktionskosten der Industrie. Der CO\u2082-Preis ist l\u00e4ngst ein zentraler Faktor f\u00fcr die Strompreisexplosion in \u00d6sterreich. Ohne eine massive Entlastung bei den CO\u2082-Kosten wird sich die Situation weiter zuspitzen!\u201c, so Hammerl weiter.<\/p>\n<p>Die FP\u00d6 fordert deshalb ein klares und sofort wirksames Ma\u00dfnahmenpaket:<\/p>\n<p>* Volle R\u00fcckf\u00fchrung der CO\u2082-Einnahmen an energieintensive Industrieunternehmen zur Abfederung der massiv gestiegenen Belastungen.<\/p>\n<p>* Gezielte Kompensationsregelungen, um gleiche Wettbewerbsbedingungen im Vergleich zu Deutschland und anderen EU-Staaten sicherzustellen.<\/p>\n<p>* Standort- und Arbeitsplatzsicherung, statt weiterer Belastungen durch nationale und europ\u00e4ische CO\u2082-Politik.<\/p>\n<p>* Schutz vor Deindustrialisierung, die ohne Gegenma\u00dfnahmen unausweichlich droht.<\/p>\n<p>\u201eDie Bundesregierung nimmt in Kauf, dass \u00d6sterreich seine industrielle Kernsubstanz verliert. W\u00e4hrend andere L\u00e4nder ihre Industrie sch\u00fctzen, werden heimische Betriebe durch CO\u2082-Kosten, Energiepreise und B\u00fcrokratie erdr\u00fcckt. Das ist ein politisches Totalversagen\u201c, kritisiert Paul Hammerl. Haimbuchner erg\u00e4nzt: \u201eDie CO\u2082-Besteuerung darf nicht zum Vernichter von Arbeitspl\u00e4tzen werden. Jeder Euro, den der Staat aus dieser Bepreisung kassiert, geh\u00f6rt zielgerichtet an jene zur\u00fcckgegeben, die im internationalen Wettbewerb stehen und in \u00d6sterreich produzieren.\u201c<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend appellieren Haimbuchner und Hammerl an die Bundesregierung, den Ernst der Lage zu erkennen und endlich im Sinne des Industriestandorts zu handeln: \u201eOhne rasches Gegensteuern verlieren wir weiter Arbeitspl\u00e4tze, Know-how und Wertsch\u00f6pfung. \u00d6sterreich ben\u00f6tigt faire und konkurrenzf\u00e4hige Rahmenbedingungen \u2013 nicht ideologisch motivierte Belastungen auf dem R\u00fccken der Industrie und ihrer Besch\u00e4ftigten.\u201c\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00d6sterreich nun auch im Wettbewerbsnachteil mit Deutschland. Deutschlands subventionierter Industriestrompreis gef\u00e4hrdet \u00f6sterreichische Wettbewerbsf\u00e4higkeit weiter. 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