{"id":21883,"date":"2026-01-22T14:33:21","date_gmt":"2026-01-22T13:33:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fpoe-ooe.at\/?p=21883"},"modified":"2026-01-22T14:33:21","modified_gmt":"2026-01-22T13:33:21","slug":"mercosur-stopp-statt-bauernverrat-freie-bauern-ooe-fordern-klare-kante-der-oevp-in-bruessel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fpoe-weisskirchen.at\/fpoeoe2023\/mercosur-stopp-statt-bauernverrat-freie-bauern-ooe-fordern-klare-kante-der-oevp-in-bruessel\/","title":{"rendered":"Mercosur-Stopp statt Bauernverrat: Freie Bauern O\u00d6 fordern klare Kante der \u00d6VP in Br\u00fcssel"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t<em>Die politische Auseinandersetzung um das umstrittene Mercosur-Abkommen hat eine neue Phase erreicht: Auf Druck mehrerer EU-Abgeordneter wird das Abkommen nun vom Europ\u00e4ischer Gerichtshof rechtlich gepr\u00fcft. Hintergrund ist die Frage, ob das Abkommen ohne Zustimmung der nationalen Parlamente vorl\u00e4ufig in Kraft gesetzt werden darf. Diese Entwicklung wird von Kritikern als wichtiger Zwischenschritt gesehen, aber nicht als Entwarnung. Auch die FP\u00d6 spricht von einem politischen Erfolg gegen eine \u201et\u00fcrkis-rot-pinke Einheitsfront\u201c und warnt davor, dass das Abkommen trotz laufender Pr\u00fcfung politisch weiter vorangetrieben werden k\u00f6nnte. Genau hier setzen die Freien Bauern Ober\u00f6sterreich mit ihrer massiven Kritik an.<\/em><\/p>\n<p>Die Freien Bauern Ober\u00f6sterreich lehnen das Mercosur-Abkommen entschieden ab und fordern von der \u00d6VP ein klares und glaubw\u00fcrdiges Nein \u2013 sowohl in Br\u00fcssel als auch auf Landesebene. Der Obmann der Freien Bauern O\u00d6, DI Arthur Kroismayr, warnt eindringlich vor den Folgen des Abkommens: \u201eDas Mercosur-Abkommen gef\u00e4hrdet unsere b\u00e4uerlichen Familienbetriebe, unsere Versorgungssicherheit und unsere heimische Landwirtschaft. Die Entscheidung des EU-Parlaments, das Abkommen vom Europ\u00e4ischen Gerichtshof pr\u00fcfen zu lassen, ist ein wichtiger Schritt, aber kein Sieg.\u201c<\/p>\n<p>Solange das Abkommen nicht endg\u00fcltig vom Tisch sei, bleibe die Gefahr f\u00fcr die heimische Landwirtschaft real, so Kroismayr. Besonders emp\u00f6rend sei die Haltung der Europ\u00e4ische Volkspartei. Aus ihren Reihen werde offen gefordert, das Mercosur-Abkommen vorl\u00e4ufig in Kraft zu setzen \u2013 trotz der noch laufenden rechtlichen Pr\u00fcfung durch den EuGH. \u201eDamit wird Rechtssicherheit mit F\u00fc\u00dfen getreten und das Vertrauen der Menschen in Europa weiter besch\u00e4digt\u201c, kritisiert Kroismayr.\u00a0 Scharfe Worte richtet der Obmann der Freien Bauern auch direkt an die \u00d6VP: \u201eIn \u00d6sterreich gibt sich die \u00d6VP gern als Schutzpartei der Bauern. In Br\u00fcssel stimmt sie jedoch Seite an Seite mit jenen Kr\u00e4ften, die Mercosur retten und die EuGH-Pr\u00fcfung m\u00f6glichst folgenlos machen wollen. Immer dasselbe Muster: starke Worte am Stammtisch, schwache Haltung im EU-Parlament.\u201c<\/p>\n<p>F\u00fcr die Freien Bauern Ober\u00f6sterreich ist daher klar: Politische Glaubw\u00fcrdigkeit bemisst sich nicht an Sonntagsreden, sondern an konkretem Abstimmungsverhalten. \u201eWer in Br\u00fcssel anders abstimmt als er daheim redet, verr\u00e4t die Bauern und verspielt jede Glaubw\u00fcrdigkeit. Die \u00d6VP muss sich entscheiden: Steht sie zu unseren Bauern oder zu den Konzernlobbyisten in Br\u00fcssel?\u201c Abschlie\u00dfend betont Kroismayr, dass die EuGH-Pr\u00fcfung lediglich ein Bremsklotz, aber kein dauerhafter Schutz sei. Entscheidend sei jetzt der politische Wille, das Abkommen endg\u00fcltig zu stoppen.\u00a0\u201eJetzt brauchen wir politischen Mut. Wir Freien Bauern werden weiter laut bleiben \u2013 f\u00fcr Freiheit, Sicherheit und unsere ober\u00f6sterreichische Heimat.\u201c\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die politische Auseinandersetzung um das umstrittene Mercosur-Abkommen hat eine neue Phase erreicht: Auf Druck mehrerer EU-Abgeordneter wird das Abkommen nun vom Europ\u00e4ischer Gerichtshof rechtlich gepr\u00fcft. Hintergrund ist die Frage, ob das Abkommen ohne Zustimmung der nationalen Parlamente vorl\u00e4ufig in Kraft gesetzt werden darf. 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