{"id":21944,"date":"2026-02-26T13:35:02","date_gmt":"2026-02-26T12:35:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fpoe-ooe.at\/?p=21944"},"modified":"2026-02-26T13:35:02","modified_gmt":"2026-02-26T12:35:02","slug":"roberta-bringt-automatisierte-busse-erstmals-in-den-regulaeren-linienverkehr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fpoe-weisskirchen.at\/fpoeoe2023\/roberta-bringt-automatisierte-busse-erstmals-in-den-regulaeren-linienverkehr\/","title":{"rendered":"ROBERTA bringt automatisierte Busse erstmals in den regul\u00e4ren Linienverkehr"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t<strong>\u00d6sterreichweites Leitprojekt startet Realbetrieb in vier Bundesl\u00e4ndern<\/strong><\/p>\n<p><em>Mit dem Projekt <\/em><em>ROBERTA<\/em> <strong><em>\u2013 <\/em><\/strong><strong>R<\/strong>eal World Automated<strong> B<\/strong>us op<strong>ER<\/strong>a<strong>Ti<\/strong>on<strong> A<\/strong>ustria <em>startet \u00d6sterreich in eine neue Phase des automatisierten Fahrens im \u00f6ffentlichen Verkehr. \u201eErstmals werden hochautomatisierte Busse mit \u00fcber acht Sitzpl\u00e4tzen im regul\u00e4ren Linienbetrieb eingesetzt und wissenschaftlich begleitet. Ziel ist es, die technologischen, organisatorischen und rechtlichen Grundlagen f\u00fcr einen dauerhaften Einsatz im \u00f6ffentlichen Verkehr zu schaffen\u201c, Infrastruktur-Landesrat Mag. G\u00fcnther Steinkellner gemeinsam mit Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner und den zust\u00e4ndigen Verkehrsminister hervor. In Ober\u00f6sterreich liegt eine der vier Pilotregionen Hagenberg und Pregarten. Konkret geplant ist eine rund zehn Kilometer lange Last-Mile-Verbindung vom Bahnhof Pregarten zum Softwarepark Hagenberg, zur <\/em><em>FH Ober\u00f6sterreich und zum Agrarbildungszentrum Hagenberg mit den Wilhelm Welser Verkehrsbetrieben.<\/em><\/p>\n<p>Im Zentrum von ROBERTA steht die Entwicklung von Grundlagen f\u00fcr den realen Einsatz hochautomatisierter Busse (Level-4-Automatisierung mit ausgebildetem Sicherheitspersonal) sowie die Entwicklung von Systemen zur Fern\u00fcberwachung, angepasst an die \u00f6sterreichischen Rahmenbedingungen. Damit leistet ROBERTA einen evidenzbasierten Beitrag zur Weiterentwicklung der AutomatFahrVO in \u00d6sterreich.Das Projekt startet im Februar 2026 und l\u00e4uft bis 31. J\u00e4nner 2030. Im ersten Projektjahr werden s\u00e4mtliche Rahmenbedingungen f\u00fcr den Realbetrieb erarbeitet und die betriebsnotwendigen Vorbereitungen umgesetzt. Der Pilotbetrieb in Ober\u00f6sterreich, Tirol, der Steiermark und K\u00e4rnten beginnt im vierten Quartal 2027 oder im ersten Quartal 2028. Die Busse werden jeweils ein Jahr lang auf Strecken von zehn bis zwanzig Kilometern im regul\u00e4ren Linienbetrieb unterwegs sein. Im Anschluss werden alle Daten und Projektergebnisse umfassend evaluiert. Untersucht wird, wie technische Systeme, Betriebsprozesse, Personalmodelle und rechtliche Rahmenbedingungen optimal zusammenspielen m\u00fcssen, um automatisierte Fahrzeuge dauerhaft in den \u00f6ffentlichen Verkehr zu integrieren. Die Erkenntnisse bilden die Grundlage f\u00fcr einen sp\u00e4teren breiteren Einsatz.<\/p>\n<p>Steinkellner betont die europaweite Bedeutung des Projekts: \u201eDas Forscherteam der FH Ober\u00f6sterreich legt die Grundlage f\u00fcr die Integration hochautomatisierter Busse mit \u00fcber acht Sitzpl\u00e4tzen in bestehende Busflotten. Europ\u00e4isch einzigartig ist, dass in vier Pilotregionen in \u00d6sterreich \u2013 von urban \u00fcber suburban bis l\u00e4ndlich \u2013 jeweils mindestens ein hochautomatisierter Bus zw\u00f6lf Monate lang in den regul\u00e4ren \u00f6ffentlichen Nahverkehr integriert wird. ROBERTA soll auch in europ\u00e4ische Projekte zum automatisierten Fahren eingebracht werden. Internationale Experten begleiten die Forschung im Beirat des Projekts. Gleichzeitig hilft das Projekt ganz konkret den Nutzern \u00f6ffentlicher Verkehrsmittel, weil es das hochwertige Mobilit\u00e4tsangebot in Ober\u00f6sterreich langfristig absichert.\u201c<\/p>\n<p>Das Projekt st\u00e4rkt die Vorreiterrolle in der angewandten Mobilit\u00e4tsforschung und bringt bestehende Technologien in die Praxis des \u00f6ffentlichen Verkehrs. Es vereint technologische Innovation mit organisatorischen und gesellschaftlichen Aspekten und zeigt erhebliches wirtschaftliches Potenzial. Mobilit\u00e4t bleibt dabei ein zentraler Treiber f\u00fcr Wachstum und Wettbewerbsf\u00e4higkeit. Automatisierte Mobilit\u00e4t ist ein Schl\u00fcsselbereich f\u00fcr Innovation und Wertsch\u00f6pfung. Das Vorhaben schafft ein \u00f6ffentlich sichtbares, technologisch f\u00fchrendes Modellprojekt im \u00f6ffentlichen Personenverkehr.<\/p>\n<p><strong>Starker Schulterschluss von Forschung, Wirtschaft und \u00f6ffentlicher Hand<\/strong><\/p>\n<p>Das Projekt ROBERTA wird von einem breit aufgestellten Konsortium getragen und steht exemplarisch f\u00fcr die enge Zusammenarbeit zwischen Forschung, Wirtschaft und \u00f6ffentlicher Hand. Neben der FH Ober\u00f6sterreich sind zahlreiche weitere Partner beteiligt, darunter Forschungsinstitutionen, Verkehrsbetriebe, Technologieunternehmen sowie Energieagenturen. Das Gesamtvolumen des Projekts betr\u00e4gt rund neun Millionen Euro. Die Finanzierung setzt sich aus etwa 3,5 Millionen Euro Bundesf\u00f6rderung, rund einer Million Euro des Landes Ober\u00f6sterreich (vorbehaltlich eines entsprechenden Landtagsbeschlusses) sowie angestrebten zus\u00e4tzlichen Mitteln in H\u00f6he von rund drei Millionen Euro aus weiteren Bundesl\u00e4ndern zusammen. Erg\u00e4nzt wird dies durch Eigenleistungen der beteiligten Projektpartner.<\/p>\n<p>&nbsp;\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00d6sterreichweites Leitprojekt startet Realbetrieb in vier Bundesl\u00e4ndern Mit dem Projekt ROBERTA \u2013 Real World Automated Bus opERaTion Austria startet \u00d6sterreich in eine neue Phase des automatisierten Fahrens im \u00f6ffentlichen Verkehr. \u201eErstmals werden hochautomatisierte Busse mit \u00fcber acht Sitzpl\u00e4tzen im regul\u00e4ren Linienbetrieb eingesetzt und wissenschaftlich begleitet. 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