{"id":21975,"date":"2026-03-05T08:45:38","date_gmt":"2026-03-05T07:45:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fpoe-ooe.at\/?p=21975"},"modified":"2026-03-05T08:45:38","modified_gmt":"2026-03-05T07:45:38","slug":"landesrechnungshof-gemeinden-unter-druck-fpoe-fordert-reform-des-finanzausgleichs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fpoe-weisskirchen.at\/fpoeoe2023\/landesrechnungshof-gemeinden-unter-druck-fpoe-fordert-reform-des-finanzausgleichs\/","title":{"rendered":"Landesrechnungshof: Gemeinden unter Druck, FP\u00d6 fordert Reform des Finanzausgleichs"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t<strong>Bericht best\u00e4tigt wichtigen Schritt zur besseren Unterst\u00fctzung \u00fcberregionaler Aufgaben, doch f\u00fcr echte Entlastung sind ein aufgabenorientierter Finanzausgleich und eine klare Kompetenzbereinigung notwendig<\/strong><strong>.<\/strong><\/p>\n<p><em>Der ober\u00f6sterreichische Landesrechnungshof (LRH) sieht weiterhin Verbesserungsbedarf bei der finanziellen Unterst\u00fctzung von Gemeinden mit \u00fcberregionalen Aufgaben. In seinem aktuellen Bericht zur Folgepr\u00fcfung \u201eUmsetzung offener Empfehlungen im Gemeindebereich\u201c h\u00e4lt der LRH fest, dass das Land Ober\u00f6sterreich bei der F\u00f6rderung solcher Infrastruktur \u2013 etwa Hallenb\u00e4der oder Musikschulen \u2013 bereits Schritte gesetzt hat. Gleichzeitig weist der Rechnungshof jedoch darauf hin, dass strukturelle Probleme bestehen bleiben und eine langfristige Entlastung der Gemeinden nur durch umfassendere Reformen im Finanzausgleich und in der Aufgabenverteilung zwischen Bund, L\u00e4ndern und Gemeinden m\u00f6glich sein wird. Der Bericht macht deutlich, dass viele Kommunen durch steigende Ausgaben und begrenzte Einnahmen unter erheblichem finanziellen Druck stehen. Der LRH empfiehlt daher, die Finanzierung st\u00e4rker an den tats\u00e4chlichen Aufgaben der Gemeinden auszurichten und die Zust\u00e4ndigkeiten zwischen den staatlichen Ebenen klarer zu regeln.<\/em><\/p>\n<p>Der ober\u00f6sterreichische FP\u00d6-Klubobmann Thomas Dim sieht sich durch den Bericht in seiner Kritik best\u00e4tigt. Die gezielte Unterst\u00fctzung jener Gemeinden, die wichtige \u00fcberregionale Infrastruktur bereitstellen, sei ein \u201ewichtiger Schritt\u201c, sagte Dim. Dass der Landesrechnungshof dem Land daf\u00fcr ein positives Zeugnis ausstelle, sei erfreulich. Dennoch sei dies nur ein Teilerfolg. \u00a0\u201eW\u00e4hrend das finanzielle Korsett immer enger wird, muss an den gro\u00dfen Stellschrauben gedreht werden\u201c, betont Dim.<\/p>\n<p>Aus Sicht des freiheitlichen Klubobmanns seien eine bundesweite Kompetenzbereinigung und ein aufgabenorientierter Finanzausgleich die zentralen Hebel, um die finanzielle Situation der Gemeinden nachhaltig zu verbessern. Dim fordert daher eine umfassende Verwaltungs- und Strukturreform \u2013 \u201eohne Scheuklappen.\u201c Die eingesetzte Reformgruppe m\u00fcsse daf\u00fcr \u201ekonstruktive Ergebnisse\u201c liefern. Gleichzeitig d\u00fcrfe dabei die Gemeindeautonomie nicht eingeschr\u00e4nkt werden \u201eund unter die R\u00e4der kommen\u201c, so der Klubobmann. \u201eWir werden die Entwicklung genau beobachten und uns auch in Zukunft daf\u00fcr einsetzen, dass Steuermittel dort ankommen, wo sie auch gebraucht werden\u201c, so Dim abschlie\u00dfend. Ziel seien starke und finanziell gesunde Gemeinden in ganz Ober\u00f6sterreich.\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bericht best\u00e4tigt wichtigen Schritt zur besseren Unterst\u00fctzung \u00fcberregionaler Aufgaben, doch f\u00fcr echte Entlastung sind ein aufgabenorientierter Finanzausgleich und eine klare Kompetenzbereinigung notwendig. 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