{"id":22076,"date":"2026-04-01T11:43:12","date_gmt":"2026-04-01T09:43:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fpoe-ooe.at\/?p=22076"},"modified":"2026-04-01T11:43:12","modified_gmt":"2026-04-01T09:43:12","slug":"kriminalitaetsstatistik-haimbuchner-sieht-oberoesterreich-vor-wachsenden-herausforderungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fpoe-weisskirchen.at\/fpoeoe2023\/kriminalitaetsstatistik-haimbuchner-sieht-oberoesterreich-vor-wachsenden-herausforderungen\/","title":{"rendered":"Kriminalit\u00e4tsstatistik: Haimbuchner sieht Ober\u00f6sterreich vor wachsenden Herausforderungen"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t<em>Die neue Kriminalit\u00e4tsstatistik sorgt auch in Ober\u00f6sterreich f\u00fcr politische Diskussionen. Zwar ist die Zahl der angezeigten Straftaten im Bundesland im Jahr 2025 leicht auf 66.784 Delikte zur\u00fcckgegangen, zugleich blieb die Lage aus Sicht der FP\u00d6 Ober\u00f6sterreich aber angespannt. Besonders der hohe Anteil ausl\u00e4ndischer Tatverd\u00e4chtiger und die Entwicklung bei jungen T\u00e4tern stehen f\u00fcr Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner im Mittelpunkt. In Ober\u00f6sterreich lag die Aufkl\u00e4rungsquote bei 60,7 Prozent, die Zahl der ausgeforschten Tatverd\u00e4chtigen bei 48.771, der Anteil fremder Tatverd\u00e4chtiger erreichte mit 42,9 Prozent einen neuen H\u00f6chstwert.<\/em><\/p>\n<p>Haimbuchner spricht angesichts der bundesweiten Entwicklung von einem klaren Warnsignal. Auf \u00d6sterreich-Ebene wurden 538.656 Anzeigen registriert, darunter 164.573 ausl\u00e4ndische Tatverd\u00e4chtige, was 47,7 Prozent entspricht. Besonders auff\u00e4llig sei laut Innenministerium der Anstieg syrischer Tatverd\u00e4chtiger. F\u00fcr Haimbuchner ist das Ausdruck einer politischen Fehlentwicklung: \u201eWenn mittlerweile nahezu jeder zweite Tatverd\u00e4chtige kein \u00f6sterreichischer Staatsb\u00fcrger ist und gleichzeitig die Jugendkriminalit\u00e4t massiv ansteigt, dann ist das das Ergebnis einer v\u00f6llig verfehlten Asyl- und Willkommenspolitik der letzten Jahre.\u201c<\/p>\n<p>Gerade in Ober\u00f6sterreich zeigt sich f\u00fcr die Freiheitlichen ein zweigeteiltes Bild: Einerseits verweisen Polizei und Landeskriminalamt auf eine im Bundesl\u00e4ndervergleich starke Aufkl\u00e4rungsquote und insgesamt leicht sinkende Anzeigenzahlen, andererseits sieht die FP\u00d6 in den Detailzahlen eine strukturelle Versch\u00e4rfung. Haimbuchner argumentiert, dass sich Probleme nicht entsch\u00e4rfen, sondern \u201eweiter verfestigen\u201c. Die Statistik zeige aus seiner Sicht \u201eschwarz auf wei\u00df\u201c, dass vor allem bei Jugendkriminalit\u00e4t und importierten Kriminalit\u00e4tsproblemen entschlossener gehandelt werden m\u00fcsse.<\/p>\n<p><strong>Alarmierende Entwicklung bei Jugendkriminalit\u00e4t\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Besonders alarmierend ist f\u00fcr Haimbuchner die Entwicklung bei den 10- bis 14-J\u00e4hrigen. Laut Bundesdaten haben sich die Anzeigen in dieser Altersgruppe seit 2021 fast verdoppelt; 51,3 Prozent der Tatverd\u00e4chtigen in dieser Gruppe sind ausl\u00e4ndische Staatsb\u00fcrger, darunter auff\u00e4llig viele Syrer. Die FP\u00d6 Ober\u00f6sterreich hatte bereits Anfang 2026 darauf hingewiesen, dass sich die Anzeigen gegen unter 14-J\u00e4hrige seit 2015 auf mehr als 12.000 F\u00e4lle verdoppelt h\u00e4tten. Haimbuchner leitet daraus einen klaren politischen Auftrag ab: \u201eWir ben\u00f6tigen angesichts dieser Fakten einen konsequenten Kurswechsel in der Sicherheits- und Asylpolitik.\u201c<\/p>\n<p><strong>&#8222;Wer alt genug ist, das Unrecht seiner Tat zu erkennen, muss auch mit klaren Folgen rechnen.\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Im Zentrum seiner Forderungen stehen daher h\u00e4rtere Ma\u00dfnahmen gegen jugendliche Intensivt\u00e4ter. Haimbuchner verlangt, dass der Gesetzgeber die rechtlichen Rahmenbedingungen an die Realit\u00e4t auf den Stra\u00dfen anpasst. Aus seiner Sicht sei insbesondere die M\u00f6glichkeit einer geschlossenen Unterbringung in besonders schweren F\u00e4llen \u00fcberf\u00e4llig. W\u00f6rtlich sagt er: \u201eWer alt genug ist, das Unrecht seiner Tat zu erkennen, muss auch mit klaren Folgen rechnen.\u201c Es gehe dabei nicht darum, alle Jugendlichen unter Generalverdacht zu stellen, sondern gezielt gegen jene vorzugehen, die sich wiederholt dem Rechtsstaat entziehen. F\u00fcr diese \u201eProblem-Jugendlichen\u201c seien \u201eklare Regeln und Sanktionen \u00fcberf\u00e4llig\u201c.<\/p>\n<p>Mit Blick auf Ober\u00f6sterreich bedeutet das f\u00fcr die FP\u00d6, dass ein R\u00fcckgang der Gesamtanzeigen allein kein Grund zur Entwarnung ist. Aus ihrer Sicht z\u00e4hlt nicht nur die Gesamtzahl der Straftaten, sondern auch, wer Straftaten begeht, wie jung die T\u00e4ter sind und ob der Staat darauf wirksam reagieren kann. Gerade weil Ober\u00f6sterreich mit einer starken Polizeiarbeit und einer hohen Aufkl\u00e4rungsquote im Bundesvergleich gut dastehe, d\u00fcrfe die Politik die tieferliegenden Ursachen nicht ignorieren. Deutlich f\u00e4llt auch Haimbuchners Lob an die Exekutive aus. Die Polizistinnen und Polizisten w\u00fcrden unter schwierigen Bedingungen tagt\u00e4glich enorme Arbeit leisten. \u201eUnsere Polizisten leisten tagt\u00e4glich Enormes. Sie halten unser Land trotz wachsender Herausforderungen sicher und verdienen daf\u00fcr nicht nur Anerkennung, sondern auch endlich politische R\u00fcckendeckung\u201c, so Haimbuchner. Zugleich schiebt er die Verantwortung klar der Bundespolitik zu: \u201eDie Statistik zeigt, dass nicht die Polizei versagt \u2013 versagt hat eine Politik, die Probleme zu lange sch\u00f6ngeredet hat.\u201c<\/p>\n<p><strong>Haimbuchner f\u00fcr konsequentere Linie in Migrationspolitik<\/strong><\/p>\n<p>Neben strengeren Ma\u00dfnahmen gegen junge Intensivt\u00e4ter fordert Haimbuchner auch eine konsequentere Linie in der Migrationspolitik. Bei Straftaten durch nicht-\u00f6sterreichische T\u00e4ter brauche es nach seiner Ansicht konsequentere Abschiebungen und ein deutlich entschlosseneres Vorgehen des Staates. Sicherheit sei, so Haimbuchner, \u201ekein Nebenthema, sondern eine Grundvoraussetzung f\u00fcr Freiheit, Ordnung und Zusammenhalt in unserem Land.\u201c F\u00fcr Ober\u00f6sterreich ergibt sich daraus ein klarer politischer Konflikt: W\u00e4hrend die Sicherheitsbeh\u00f6rden auf gute Aufkl\u00e4rungswerte und leicht sinkende Deliktszahlen verweisen, sieht die FP\u00d6 in der Zusammensetzung der T\u00e4tergruppen und in der Entwicklung der Jugendkriminalit\u00e4t eine tiefere Fehlentwicklung. Haimbuchner macht daher deutlich, dass seine Partei auf einem h\u00e4rteren sicherheits- und asylpolitischen Kurs beharren wird. Die zentrale Botschaft lautet: Ober\u00f6sterreich brauche nicht nur eine starke Polizei, sondern auch einen Staat, der Kriminalit\u00e4t fr\u00fch, klar und konsequent beantworte<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p data-start=\"5337\" data-end=\"5968\"><strong>.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die neue Kriminalit\u00e4tsstatistik sorgt auch in Ober\u00f6sterreich f\u00fcr politische Diskussionen. Zwar ist die Zahl der angezeigten Straftaten im Bundesland im Jahr 2025 leicht auf 66.784 Delikte zur\u00fcckgegangen, zugleich blieb die Lage aus Sicht der FP\u00d6 Ober\u00f6sterreich aber angespannt. 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