{"id":22079,"date":"2026-04-03T07:26:04","date_gmt":"2026-04-03T05:26:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fpoe-ooe.at\/?p=22079"},"modified":"2026-04-03T07:26:04","modified_gmt":"2026-04-03T05:26:04","slug":"fpoe-klubchef-dim-im-bezirksrundschau-interview-von-der-windkraft-profitieren-nur-die-investoren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fpoe-weisskirchen.at\/fpoeoe2023\/fpoe-klubchef-dim-im-bezirksrundschau-interview-von-der-windkraft-profitieren-nur-die-investoren\/","title":{"rendered":"FP\u00d6-Klubchef Dim im Bezirksrundschau-Interview: \u201eVon der Windkraft profitieren nur die Investoren"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t<strong>\u201eEs braucht einen Asylstopp\u201c \u2013 Dim \u00fcber Spritpreise, Windkraft &amp; das Gesundheitssystem<\/strong><\/p>\n<p><em>\u201eEin Orchideenthema\u201c nennt FP\u00d6-Klubobmann Thomas Dim im Gespr\u00e4ch mit Chefred.-Stv. Thomas Kramesberger von MeinBezirk O\u00d6 die Debatte um ein Angleichen des Jugendschutzgesetzes. Bislang geht Ober\u00f6sterreich einen anderen Weg als die anderen Bundesl\u00e4nder. Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren d\u00fcrfen hier nur bis 24 Uhr fortgehen. <\/em><\/p>\n<p>O\u00d6. Also eine Stunde k\u00fcrzer als im Rest \u00d6sterreichs. F\u00fcr Dim ist diese Stunde Unterschied kein Problem \u201eder klassischen, \u00f6sterreichischen Familie\u201c. Denn in dieser seien die Eltern &#8222;eh dahinter&#8220;, dass die Kinder zeitgerecht nach Hause kommen. Eine Gefahr sieht er vielmehr in \u201eunbegleiteten, minderj\u00e4hrigen Fl\u00fcchtlingen, die auf der Stra\u00dfe herumstehen\u201c. Einem Angleichen der Jugendschutz-Regeln w\u00fcrde die FP\u00d6 nur zustimmen, wenn die anderen Bundesl\u00e4nder das O\u00d6-Modell \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p><strong>Spritpreise: &#8222;Geld den Leuten zur\u00fcckgeben&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Einen kr\u00e4ftigen Staatseingriff fordert Dim bei den steigenden Spritpreisen. Mineral\u00f6lsteuer und Mehrwertsteuer geh\u00f6ren gesenkt, die CO2-Steuer \u00fcberhaupt gestrichen. 3,4 Milliarden Euro w\u00fcrde das kosten, rechnen \u00d6konomen vor. Dennoch rei\u00dfe der FP\u00d6-Plan \u201ekein Loch ins Budget\u201c, ist sich Dim sicher. Man d\u00fcrfe schlie\u00dflich nicht vergessen, dass der Staat derzeit \u2013wegen der hohen Preise an den Zapfs\u00e4ulen \u2013 viel mehr einnehme. \u201eDas Geld, das die Leute jetzt zu viel bezahlen, muss man ihnen wieder zur\u00fcckgeben\u201c.<\/p>\n<p><strong>Dim: &#8222;Von Windkraft profitieren nur Investoren&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Sollte man nun als Antwort auf die Verwerfungen am \u00d6lmarkt die erneuerbaren Energien im Land massiv ausbauen? F\u00fcr Dim ist dies kein Allheilmittel. Bei Wasser, PV und Biomasse sei Ober\u00f6sterreich im L\u00e4ndervergleich schon f\u00fchrend, schildert er. Bei der Windkraft k\u00f6nne man \u00fcber \u201eRe-Powering\u201c reden. Nachsatz: \u201eAber wir wollen keine Windr\u00e4der in Naturschutzgebieten oder in l\u00e4nder\u00fcbergreifenden Gr\u00fcng\u00fcrteln\u201c. Den Windpark in Sandl lehnt er ebenso ab, &#8222;wie auch die Tschechen und der Umweltanwalt. Der einzige Profiteur ist der Investor\u201c, sagt Dim. Ohne staatliche F\u00f6rderung w\u00e4re die Windenergie eine der teuersten Energieformen, meint der FP\u00d6-Klubchef.<\/p>\n<p><strong>Gesundheitssystem: &#8222;Kein Pull-Effekt f\u00fcr falsche Leute&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Viel Kritik prasselte zuletzt auf die Freiheitlichen ein, nachdem sie eine eigene Krankenkasse f\u00fcr Nicht-EU-Ausl\u00e4nder gefordert hatten. Sogar der Koalitionspartner \u00d6VP war \u201enot amused\u201c. Die Blauen w\u00fcrden internationale Fachkr\u00e4fte und Pflegepersonal, das derzeit auf den Philippinen oder Kolumbien angeworben wird, abschrecken, hie\u00df es. Dim dazu: \u201eSchaut sich eine Pflegekraft von den Philippinen wirklich vorher an, wo sie wie versichert ist? Diesen Personen geht es eher um Arbeitszeiten, Arbeitsumfeld, Gehalt und Wohnm\u00f6glichkeiten\u201c. Ziel des FP\u00d6-Vorsto\u00dfes sei einfach erkl\u00e4rt: Das Gesundheitssystem d\u00fcrfe nicht einen Pull-Effekt f\u00fcr \u201edie falschen Leute\u201c haben. Gemeint sind damit in erster Linie Asylwerber bzw. \u201eZuwanderer aus Gebieten, die mit unserem Gesellschaftssystem nichts zu tun haben\u201c, so Dim. Es g\u00e4be mit Personen aus muslimischen L\u00e4ndern ohnehin schon genug Probleme: \u201eWir haben nicht umsonst in Ober\u00f6sterreich jetzt eine Hausordnung\u201c, sagt er. Man d\u00fcrfe vor diesen Problemen nicht die Augen verschlie\u00dfen. Als Staat m\u00fcsse man sich aussuchen k\u00f6nnen, wer \u201ezu uns kommen darf\u201c \u2013 dann h\u00e4tte man viele Probleme nicht. Es brauche jedenfalls &#8222;sofort einen Asylstopp\u201c. Man m\u00fcsse zun\u00e4chst die Personen, die bereits im Land sind, integrieren.<\/p>\n<p><strong>Wahl 27: &#8222;Erster soll Landeshauptmann werden&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Auf die Arbeit konzentrieren&#8220; wollen sich die Freiheitlichen in den n\u00e4chsten eineinhalb Jahren, auch wenn manche politische Mitbewerber schon in den Wahlkampf gestartet sind. Sollten die Freiheitlich bei der Landtagswahl 2027 als Erster durchs Ziel gehen, erwarte man sich, dass die \u00d6VP Manfred Haimbuchner zum Landeshauptmann w\u00e4hlt. Schlie\u00dflich h\u00e4tten sich die Freiheitlichen als Zweiter auch immer an diese Usance gehalten, sagt Dim.<\/p>\n<p><em>Das Interview erschien am 2. April 2026 unter <a href=\"https:\/\/www.meinbezirk.at\/oberoesterreich\/c-politik\/von-der-windkraft-profitieren-nur-die-investoren_a8555263\">https:\/\/www.meinbezirk.at\/oberoesterreich\/c-politik\/von-der-windkraft-profitieren-nur-die-investoren_a8555263<\/a>. Das Gespr\u00e4ch f\u00fchrte der Chefred.-Stv. Thomas Kramesberger <\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eEs braucht einen Asylstopp\u201c \u2013 Dim \u00fcber Spritpreise, Windkraft &amp; das Gesundheitssystem \u201eEin Orchideenthema\u201c nennt FP\u00d6-Klubobmann Thomas Dim im Gespr\u00e4ch mit Chefred.-Stv. 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