{"id":22126,"date":"2026-04-15T13:04:15","date_gmt":"2026-04-15T11:04:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fpoe-ooe.at\/?p=22126"},"modified":"2026-04-15T13:04:15","modified_gmt":"2026-04-15T11:04:15","slug":"linzer-chemie-fordert-faire-strompreiskompensation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fpoe-weisskirchen.at\/fpoeoe2023\/linzer-chemie-fordert-faire-strompreiskompensation\/","title":{"rendered":"Linzer Chemie-Industrie: FP\u00d6 fordert faire Strompreiskompensation"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t<strong>Chemiebranche energieintensiv: CO\u2082-Einnahmen k\u00f6nnten zwei Milliarden Euro f\u00fcr Entlastung freimachen<\/strong><\/p>\n<p><em>Die Linzer Chemieindustrie geht beim Industriestrombonus nach derzeitiger Ausgestaltung leer aus. Obwohl die EU F\u00f6rderungen f\u00fcr elf energieintensive Chemie-Sektoren erlaubt, ber\u00fccksichtigt \u00d6sterreich nur vier davon. Gro\u00dfe Standortbetriebe im Linzer Chemiepark sehen sich dadurch gegen\u00fcber Deutschland und anderen europ\u00e4ischen Standorten benachteiligt. Die Wirtschaftskammer pr\u00fcft bereits rechtliche Schritte, auch ein m\u00f6glicher Versto\u00df gegen den Gleichheitsgrundsatz steht bereits im Raum. Deutliche Kritik dazu kommt von der FP\u00d6: Dass die Bundesregierung die Chemieindustrie au\u00dfenvor lassen will, w\u00fcrde vor allem den Chemie-Standort Linz massiv belasten. <\/em><\/p>\n<p>Scharfe Kritik kommt nun von der FP\u00d6 Ober\u00f6sterreich. Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner und Nationalratsabgeordneter Paul Hammerl fordern, dass auch die Linzer Chemie von der Strompreiskompensation profitieren m\u00fcsse. Haimbuchner betont: \u201eGrunds\u00e4tzlich ist es richtig, nur die wirklich energieintensiven Unternehmen zu entlasten, damit das Kompensationsvolumen pro Betrieb auch entsprechend hoch ist und das Ganze tats\u00e4chlich eine nennenswerte Unterst\u00fctzung darstellt.\u00a0Die Chemieindustrie geh\u00f6rt jedoch zu den energieintensivsten Branchen des Landes \u2013 es w\u00e4re also v\u00f6llig widersinnig, sie bei der Strompreiskompensation nicht zu ber\u00fccksichtigen.\u201c<\/p>\n<p>Hammerl, der stellvertretender Energiesprecher im FP\u00d6-Parlamentsklub ist, \u00a0verweist auf die Einnahmen aus dem CO\u2082-Emissionshandel: \u201eDie Einnahmen des Staates aus dem CO2-Emissionshandel betragen \u00fcber zwei Milliarden Euro. Mit diesem Geld lie\u00dfe sich die Unterst\u00fctzung der energieintensiven Branchen sofort vervielfachen und die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der heimischen Betriebe sicherstellen, damit eine internationale Abwanderung verhindert wird.\u201c<\/p>\n<p>Die FP\u00d6 fordert daher ein sofortiges Umdenken der Bundesregierung: mehr Budget, weniger B\u00fcrokratie und eine treffsichere Entlastung f\u00fcr tats\u00e4chlich energieintensive Betriebe. Haimbuchner und Hammerl warnen, die Unternehmen erwarteten sich \u201ezurecht ein Bekenntnis zum Standort \u00d6sterreich\u201c. Statt sich mit \u201eZufallsgewinnen\u201c zu besch\u00e4ftigen, m\u00fcsse die Bundesregierung \u201edie wirklich dringenden Probleme angehen\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Chemiebranche energieintensiv: CO\u2082-Einnahmen k\u00f6nnten zwei Milliarden Euro f\u00fcr Entlastung freimachen Die Linzer Chemieindustrie geht beim Industriestrombonus nach derzeitiger Ausgestaltung leer aus. Obwohl die EU F\u00f6rderungen f\u00fcr elf energieintensive Chemie-Sektoren erlaubt, ber\u00fccksichtigt \u00d6sterreich nur vier davon. Gro\u00dfe Standortbetriebe im Linzer Chemiepark sehen sich dadurch gegen\u00fcber Deutschland und anderen europ\u00e4ischen Standorten benachteiligt. 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