{"id":22133,"date":"2026-04-16T08:13:42","date_gmt":"2026-04-16T06:13:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fpoe-ooe.at\/?p=22133"},"modified":"2026-04-16T08:13:42","modified_gmt":"2026-04-16T06:13:42","slug":"gruenes-licht-fuer-a1-anschlussstelle-und-b139-neu-bei-haid","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fpoe-weisskirchen.at\/fpoeoe2023\/gruenes-licht-fuer-a1-anschlussstelle-und-b139-neu-bei-haid\/","title":{"rendered":"Gr\u00fcnes Licht f\u00fcr A1-Anschlussstelle und B139 Neu bei Haid"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t<strong>Durchbruch nach langj\u00e4hrigem Verfahren<\/strong><\/p>\n<p><em>Ein jahrelang diskutiertes Infrastrukturprojekt im ober\u00f6sterreichischen Zentralraum hat einen entscheidenden Durchbruch erzielt: Das Bundesverwaltungsgericht hat den UVP-Bescheid f\u00fcr die neue A1-Anschlussstelle Traun\/Haid best\u00e4tigt und damit den Weg f\u00fcr die geplante Anbindung an die B139-Umfahrung Haid freigemacht. Die Beschwerden der B\u00fcrgerinitiative \u201eGr\u00fcng\u00fcrtel statt Westspange\u201c wurden \u2013 unter Ab\u00e4nderung einzelner Spruchpunkte \u2013 abgewiesen, das Verfahren zu den Beschwerden der O\u00d6 Umweltanwaltschaft wurde eingestellt. Der Baustart ist ab 2027 geplant, die Fertigstellung der Umfahrung samt Anschlussstelle soll sp\u00e4testens 2030 erfolgen.<\/em><\/p>\n<p>Nach Jahren intensiver Planungen, Abstimmungen und rechtlicher Verfahren liegt nun ein zentraler Meilenstein f\u00fcr die Umsetzung der A1-Anschlussstelle Traun\/Haid und der B139 Neu vor. Bereits Ende Dezember 2023 waren die erstinstanzlichen Genehmigungen erteilt worden, eingebrachte Beschwerden verz\u00f6gerten jedoch den weiteren Fortschritt erheblich. Erst im Herbst 2025 wurden die Einspr\u00fcche gegen die B139-Umfahrung endg\u00fcltig abgewiesen. Im aktuellen Verfahren standen unter anderem Fragen zu Bodenverbrauch, Fl\u00e4chennutzung und \u00f6kologischen Auswirkungen im Mittelpunkt. Mit der nun verk\u00fcndeten Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts besteht aus Sicht der Projektverantwortlichen die notwendige Rechtssicherheit, um das Gro\u00dfprojekt weiter voranzutreiben.<\/p>\n<p>Landesrat G\u00fcnther Steinkellner sieht in der Entscheidung einen wichtigen Schritt f\u00fcr die gesamte Region: \u201eDie Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts ist ein entscheidender Durchbruch f\u00fcr eines der wichtigsten Verkehrsprojekte im Zentralraum. Sie best\u00e4tigt den eingeschlagenen Weg und schafft die notwendige Rechtssicherheit f\u00fcr die Umsetzung. Die B139 Neu samt A1-Anschlussstelle ist ein zentraler Baustein, um die Verkehrsstr\u00f6me neu zu ordnen, bestehende Ortskerne sp\u00fcrbar zu entlasten und die Standortqualit\u00e4t der gesamten Region nachhaltig zu st\u00e4rken. Jetzt gilt es, dieses Projekt z\u00fcgig in die Umsetzung zu bringen.\u201c Kritik \u00fcbt Steinkellner an den langen Verz\u00f6gerungen durch Einspr\u00fcche: \u201eDie B\u00fcrgerinitiative sorgt f\u00fcr Verz\u00f6gerungen und erh\u00f6ht somit die Kosten deutlich. Jeden Tag stehen bei den Kreisverkehren rund um Haid die Verkehrsteilnehmer im Stau, deshalb braucht es die neue Autobahnanbindung und die Umfahrung. Es kann nicht sein, dass ein paar Wenige, die nicht direkt betroffen sind, ein solch wichtiges Projekt derartig verz\u00f6gern.\u201c Im Zuge des Verfahrens zur Umfahrung Haid wurden zus\u00e4tzliche \u00f6kologische Ausgleichsma\u00dfnahmen festgelegt. Dazu z\u00e4hlen unter anderem sogenannte \u201eKiebitzinseln\u201c, die dem Schutz gef\u00e4hrdeter Vogelarten dienen sollen. Insgesamt sind f\u00fcr die Umfahrung Haid Ausgleichsfl\u00e4chen f\u00fcr V\u00f6gel im Ausma\u00df von rund neun Hektar landwirtschaftlicher Nutzfl\u00e4che vorgesehen.<\/p>\n<p><strong>Starkes Signal f\u00fcr Ansfelden, Pucking und die Region<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr die Stadt Ansfelden ist die Entscheidung ein bedeutender Schritt. B\u00fcrgermeister Christian Partoll spricht von einem \u201eechten Befreiungsschlag\u201c: \u201eNach Jahren intensiver, oft auch z\u00e4her Verhandlungen, detaillierter Planungen und zahlreicher Abstimmungen auf unterschiedlichsten Ebenen ist diese Entscheidung ein starkes Signal und ein echter Befreiungsschlag f\u00fcr unsere Stadt. Dieses Projekt ist nicht nur ein infrastrukturelles Gro\u00dfvorhaben, sondern ein Jahrhundertprojekt mit enormer Bedeutung f\u00fcr die gesamte Region. Es schafft die Grundlage f\u00fcr eine nachhaltige Verkehrsentlastung und er\u00f6ffnet neue st\u00e4dtebauliche Perspektiven. Es st\u00e4rkt langfristig die Lebensqualit\u00e4t unserer B\u00fcrger. Ich bin \u00fcberzeugt, dass wir nun auf der Zielgeraden sind und die noch offenen Gespr\u00e4che mit den Grundeigent\u00fcmern zeitnah und konstruktiv abschlie\u00dfen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>Auch der Puckinger B\u00fcrgermeister Thomas Altof begr\u00fc\u00dft die Entscheidung. Die k\u00fcnftige Verkehrsf\u00fchrung werde die Verkehrssicherheit deutlich erh\u00f6hen, zudem sei die bisherige provisorische Abfahrt in Haid nicht mehr zeitgem\u00e4\u00df. Altof betont au\u00dferdem die regionale Verantwortung seiner Gemeinde: \u201eMit der neuen Umfahrung und dem neuen Anschluss an die A1 und A25 wird Stra\u00dfeninfrastruktur auf unser Gemeindegebiet verlegt. Wir bekennen uns aber zur Verantwortung f\u00fcr die Region und haben kooperativ mit Bund und Land zusammengearbeitet. Bisher hielt die ASFINAG und das Land O\u00d6 ihre Versprechen in puncto L\u00e4rmschutz und das erwarten wir auch in Zukunft. Gleichzeitig er\u00f6ffnet die neue Infrastruktur wichtige Perspektiven f\u00fcr die weitere wirtschaftliche Entwicklung der beiden Gemeinden.\u201c<\/p>\n<p><strong>Baustart ab 2027 geplant<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Die Umsetzung des Projekts soll nun weiter vorbereitet werden. Der Baustart ist f\u00fcr 2027 vorgesehen, die Fertigstellung der neuen Umfahrung samt Anschlussstelle soll bis sp\u00e4testens 2030 erfolgen. F\u00fcr Ansfelden ergeben sich durch das Projekt umfassende Entwicklungsm\u00f6glichkeiten. Dazu z\u00e4hlen eine bessere Anbindung durch die geplante Regiotram, die Aufwertung des Umfelds rund um Haid Center und IKEA sowie neue Perspektiven f\u00fcr die Neugestaltung des Stadtzentrums von Haid. Gleichzeitig wird eine deutliche Entlastung bestehender Verkehrsachsen erwartet, insbesondere der Traunuferstra\u00dfe. Auch Pucking sieht durch die neue Infrastruktur wichtige Chancen. Neben dringend ben\u00f6tigten M\u00f6glichkeiten f\u00fcr ein neues Betriebsgebiet soll auch die N\u00e4he zur k\u00fcnftigen Regiotram die Anbindung im \u00f6ffentlichen Verkehr verbessern. Durch die leistungsf\u00e4higere Stra\u00dfenverbindung soll zudem der Ausweichverkehr bei Stau auf der B139 \u00fcber bestehende Verbindungen wie Hasenufer verringert werden.<\/p>\n<p>&nbsp;\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Durchbruch nach langj\u00e4hrigem Verfahren Ein jahrelang diskutiertes Infrastrukturprojekt im ober\u00f6sterreichischen Zentralraum hat einen entscheidenden Durchbruch erzielt: Das Bundesverwaltungsgericht hat den UVP-Bescheid f\u00fcr die neue A1-Anschlussstelle Traun\/Haid best\u00e4tigt und damit den Weg f\u00fcr die geplante Anbindung an die B139-Umfahrung Haid freigemacht. 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